Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: CGI

Media Monday #402

Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft hin und wieder mal am Media Monday teilzunehmen, wenn es Zeit und Lust zulassen. Okay, Zeit habe ich eigentlich eh nie, also ist es eher die Lust. Und die Frage, ob mir zu den, nun, Fragen, was einfällt. So wie heute:

1. THE FLY von Regisseur David Cronenberg ist ja auch mehr als vorteilhaft gealtert und in letzter Zeit noch deutlich attraktiver/charismatischer/interessanter, denn in Zeiten, in denen Effekte nur noch aus glattgebügelten Computergrafiken bestehen, sind diese praktischen Effekte, die so widerlich sind, dass man davon fast kotzen muss, einfach ein Traum.

2. Mit ein paar Tagen Auszeit würde ich mich wohl mal endlich der Überarbeitung meines Romans widmen, schließlich befindet sich die Dewon Harper Reihe in der Endphase und im nächsten Jahr soll es mit regelmäßigen Buchveröffentlichungen weitergehen. Zum Glück stehen in den nächsten Monaten einige Feiertage bevor. Vielleicht komme ich dann mal dazu, Lebingen weiter auszubauen. Wenn ihr Lebingen noch nicht kennt und der Stadt mal einen Besuch abstatten wollt, kauft doch eins meiner Bücher bei Amazon.

3. Das Beste auf/an langen Zugfahrten ist ja dass ich nie welche mache. Das schlechte daran, dass ich nie welche mache ist, dass ich da eigentlich mal Zeit hätte, mich Dingen zu widmen, die momentan vermehrt auf der Strecke bleiben. Filme gucken, Bücher lesen, Romane überarbeiten …

4. Der oder die mitunter sympathischste(n) Buch-Protagonist(en) sind für mich solche Losertypen wie Arthur Dent oder Rincewind. Ich mag es einfach, wenn Leute, die eigentlich absolut keinen Bock darauf haben, in Abenteuer geworfen werden und versuchen, sich mit dem wenigsten Aufwand wie möglich daraus zu wuseln, finde ich spannender, als immer diese Charaktere, die sich anfangs nicht zurechtfinden, aber dann durch die Umstände zum Helden heranwachsen.

5. Die Entwicklung, dass man mittlerweile auch „große Kinostars“ in Serienproduktionen bestaunen darf betrachte ich mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite ist es natürlich toll, wenn Serien mit großen Stars aufwarten. Auf der anderen Seite nimmt das aber auch zum Teil diese Sprungbrettfunktion weg, mit der sich unbekannte Stars früher einen Namen gemacht haben. Bis in die 90er oder auch Beginn der 2000er dienten Serien oft dazu, neue Stars hervorzubringen, die eben durch diese Serien bekannt wurden. Heute werden Leute meiner Meinung nach viel zu schnell im Hollywoodkino verbraten und es ist schnell der Punkt erreicht, dass sich da nichts mehr steigern lässt. So richtige Stars, die sich von kleinen Produktionen bis in den Mainstream ihre Sporen verdienen, gibt es nur noch selten. Ihr wisst schon, so wie Leonardo DiCaprio in CRITTERS 3 oder Matthew McCognaughey und Reese Withersponn in TEXAS CHAINSAW MASSACRE 4. Was waren das noch für Zeiten …

6. Mit jeder Menge CGI vollgeballerte Blockbuster im Kino zu gucken wird auch eine Begeisterung bleiben, die ich beim besten Willen nicht nachvollziehen kann, denn mich reißt das jedesmal aus der Welt und dem Film und es langweilt mich zudem einfach zu Tode. Dieses Gefühl, sich zu fragen, wie zum Geier die das eigentlich gemacht haben, existiert einfach nicht mehr. Es ist alles möglich und das Schlimme daran ist, dass man eben auch alles macht. Ohne darüber nachzudenken, ob das noch irgendwie gut ist oder nicht. Lahmes Actiongetöse vom Fließband, die Welt wurde mittlerweile tausendmal in  Schutt und Asche gelegt, nichts, was man nicht schon mal gesehen hat. Das Genrekino siecht dahin, weil sich genau auf diesen Möglichkeiten ausgeruht wird und keine neuen Impulse mehr gesetzt werden. Mich holt das alles kaum noch ab und es dient höchstens noch für Berieselung wie das TV-Programm am Nachmittag.

7. Zuletzt habe ich  Piratenfilme geguckt und das war Licht und Schatten, weil in keinem Genre gibt es nur Großartiges oder nur Schlechtes. Momentan habe ich aber einfach Lust auf solche Piratenabenteuer und werde wohl noch das ein oder andere hinterherschieben. FLUCH DER KARIBIK 5 muss ich zum Beispiel noch nachholen, auch wenn ich von dem nichts erwarte, da die Reihe für mich mit Teil 3 schon hinüber war. Aber vielleicht werde ich ja überrascht von diesem vermutlichen CGI-Actiongetöse … ich denke eher nicht.

DAS PIRATENMASSAKER werde ich allerdings nicht wiederholen, denn der war schon beim ersten Mal eine Qual und ist nicht umsonst hier auf dem Filmschrottplatz verewigt.

Werbeanzeigen

5 weitere Gründe warum CGI nervt

Es sollte ja mittlerweile kein Geheimnis mehr sein, dass ich modernen Filmen sehr negativ gegenüber eingestellt bin. Meiner Meinung nach sind es größtenteils hingewichste, lahme Aneinanderreihungen uninspirierter Szenen direkt aus dem Computer. Klar, den geneigten modernen Zuschauer interessiert das wenig. Hier ein paar Auszüge aus Interviews mit modernen Kinogängern weltweit:
„Alles CGI? Geil. Wo soll ich unterschreiben?“
„Superheroes? Shut up and take all my money.“
„Le 3Dö? Voulez-vous coucher avec moi?“
Nachdem ich neulich eine kleine Diskussion über Sinn und Unsinn von CGI in Filme mit Bullion geführt habe – die ich leider gerade nicht wiederfinde -, dachte ich, es wird mal wieder Zeit etwas Unsinn auszugraben. Hier also (nach Teil 1) 5 weitere Gründe warum CGI nervt.

1. AUGEN AUF

Die meisten Menschen haben Augen. Und alle Menschen sind unterschiedlich. Ihr wisst schon: Kein Kopf hat die gleiche Form, kein Penis ist gleich lang, kein Augenpaar gleicht dem anderen. Und mal ganz ehrlich: Keine Sau achtet darauf, wie die Augen aussehen. Zumindest weniger als auf die Penislänge. Trotzdem hat man offenbar ein Faible dafür entwickelt, an Augen rumzudoktorn. Wenn beispielsweise ein Darsteller die jüngere Version eines anderen Darstellers spielt, gleicht man gerne mal die Augen an. Oder man ändert einfach mal die Augenfarbe eines Charakters, weil … äh … blau.
Das ist nebenbei kein Phänomen, dass sich auf die Gegenwart beschränkt. In „Vom Winde verweht“, ein knappes Jahrzehnt vor der Erfindung der Kontaktlinse, die einiges vereinfacht hat, färbte man die Augen von Hauptdarstellerin Vivien Leigh grün, einfach, weil die Protagonistin in der Romanvorlage ebenfalls grüne Augen hat. Das die Augenfarbe absolut unwichtig für die Geschichte ist – die nebenbei ansonsten an etlichen Stellen verändert wurde – war offensichtlich kein Argument, sich diese, damals sicher höchst komplizierte Prozedur, zu ersparen.

2. KRATZ DICH MAL

Robert Englund dürfte vielen hier vor allem als Freddy Krueger bekannt sein. Dem Kindermörder mit dem Klingenhandschuh, der sich in Albträume schleicht und da rumschnetzelt, wie ein … nun ja, Kindermörder eben. Und diese Rolle war gar nicht mal so ungefährlich, wenn man bedenkt, dass Englund ständig mit einem echten Messerhandschuh rumlaufen musste, dessen Klingen scharf genug waren, um ihm auch mal schön ins Fleisch zu schneiden – was glücklicherweise eher selten der Fall war, aber durchaus für ein paar Kratzer gesorgt hat.
Einige Jahre später kam jemand anderes mit Krallenhand um die Ecke. Hugh Jackman, seines Zeichens, Australier, Oscar-Host und Wolverine. Nun sollte man ja meinen, dass es gar nicht mal so schwer sein kann, ein paar Wolverinekrallen im Supermarkt um die Ecke zu kaufen, die man Jackman dann an die Hand klebt. Stattdessen hatte man aber andere Pläne: In einer völlig ungefährlichen Szene betrachtet Wolverine seine Krallen im Spiegel. Und aus irgendeinem Grund dachte irgendjemand, dass man Jackman unter gar keinen Umständen zumuten kann, hier auf echte Krallen zu glotzen. Nein, viel besser ist es, wenn man die Dinger nachträglich animiert. Und wenn man schon eine Comicverfilmung macht, dann sollte man das auch sehen. Deshalb sehen die Krallen aus, als hätte sie Wile E. Coyote direkt von ACME bestellt und die Macher haben sie dann aus einem Road Runner Cartoon geschnitten, um sie Wolverine anzukleben. Heute muss wohl einfach alles wie ein Cartoon aussehen.

3. KÜNDIGE DEINE FITNESSSTUDIOMITGLIEDSCHAFT

Denn das Six Pack wird jetzt einfach animiert. Ich bin zwar kein Freund davon, dass sich Darsteller im Christian Bale Style für jede Rolle neu transformieren (wieso habe ich eigentlich Transformers nie in dieser Reihe dabei), da das einfach nicht gesund sein kann. Zunehmen, abnehmen, Muskeln aufbauen, abmagern bis kurz vorm Verrecken, dann wieder vollfressen … ich denke, das ist nicht gut. Aber keine Panik, denn Abhilfe kommt in Form von CGI. Endlich können sich die Darsteller einfach vollfressen und trotzdem hinterher aussehen wie die Muckibudenkönige. Marlon Brandos Fresssucht wäre heutzutage kein Problem mehr. Und selbst ein Pre-Abnippel Elvis Presley könnte wieder jung und geil aussehen. Stattdessen kriegen wir Nicolas Cage in Ghost Rider, der sich für diesen Müllfilm durchaus in Form gebracht hat. Den Filmemachern war es offenbar nicht gut genug, also bekam er über sein 0,33l-Six Pack ein viel cooleres 0,5l-Six Pack animiert.

4. WER NICHT TRAINIERT, BRAUCHT AUCH KEIN OBST

Nicolas Cage mag ja bekanntlich Pfirsiche, wie er uns „Im Körper des Feindes“ gezeigt hat,aber ich schätze, bei animiertem Obst hört auch seine Leidenschaft für Vitamine auf. Und wenn es schwebt erst recht. Klar, die fliegende Birne war sicher nicht das größte Problem in den Star Wars Prequels, aber es sind eben solche Kleinigkeiten, die beweisen, dass die CGI-Technik schon lange nicht mehr eingesetzt wird, um einen Film sinnvoll zu erweitern. Nein, es wird genutzt, um den faulen Saftsäcken ihren Job möglichst einfach zu machen. Oder wie sonst erklärt ihr euch, dass man für „John Wick“ für sage und schreibe 1000$ einen Haufen Hundescheiße hat animieren lassen, anstatt einfach beim Walmart um die Ecke für 2,50$ etwas Plastikscheiße zu kaufen? Das gesparte Geld hätte man sinnvoll nutzen können, um Keanu Reeves am Computer einen zweiten Gesichtsausdruck zu erstellen.

5. PHYSIK UNGENÜGEND

Ich habe ja weiter oben schon Cartoons erwähnt. Wisst ihr was Cartoons neben bunten Bildern noch ausmachen? Die physikalischen Gesetzmäßigkeiten gelten für Toons nur bedingt. Das gilt vor allem für Gravitation. Wile E. Coyote kann quasi ewig in der Luft stehen, so lange er nicht nach unten schaut. Die Helden in „realen“ Filmen scheinen die Gesetze der Erdanziehungskraft ebenfalls zu umgehen. Ich kenne mich zwar in Mittelerde nicht so gut aus, aber da die Leute dort nicht ständig in der Luft schweben, gehe ich mal davon aus, dass auch dort physikalische Gesetze herrschen, die Gravitation zumindestet ähneln. Nur Legolas scheint das völlig egal zu sein, wenn er über einstürzende Brücken hüpft wie in einem Mariospiel und Rüssel runterrutscht wie Fred Feuerstein nach Feierabend.
Aber gut, in Mittelerde lasse ich mir das noch gefallen. Aber auch in Filmen, die auf diesem Planeten, zu dieser Zeit, unter den jetzigen physikalischen Regeln stattfinden, scheint zwar jeder Schwanz Computeranimationen erstellen zu können, aber niemand kennt die newtonschen Prinzipien, die kurz und knapp besagen: Runter kommen sie alle. Es werden Jets gesurft, tonnenschwere Cyborgs hüpfen wie Flummis nach einem Sturz über den Boden, Saltos und Pirouetten drehen gehört sowieso dazu und generell wird einfach durch die Gegend gehüpft, ohne dass man irgendwann mal den Boden zu erreichen scheint. Selbst Nicht-Superhelden haben heute eine Superkraft. Sie heißt CGI.
Allerdings haben nicht nur die Helden vor der Kamera diese Superpower entdeckt. Auch hinter der Kamera wird sie genutzt, um die Physikbücher umzuschreiben. Eine Kamera ist ein physisches Objekt. Und man sollte meinen, dass gerade Filmemacher das wissen. Schließlich arbeiten sie hin und wieder damit. Aber das scheint völlig egal zu sein, wenn man völlig absurde Kamerafahrten veranstalten kann. Es geht hoch und runter und hin und her, durch Löcher, Schächte, Tunnel, massive Wände. Kein Hindernis kann nicht durchbrochen, oder besser gesagt völlig ignoriert werden.
Es ist eine Sache, es mit dem Realismus nicht all zu ernst zu nehmen. Aber es ist eine völlig andere, wenn man nicht mal mehr versucht, dem Zuschauer die Chance zu geben, ernst zu nehmen, was da gerade auf der Leinwand passiert.

Filme sind nicht mehr real. Filme sind Cartoons. Der Grund heißt: CGI.

Mal aktuell: Independence Day – Wiederkehr

Nun ist es also soweit. Die Fortsetzung auf die niemand gewartet hat ist endlich da. Da ich den ersten Teil nach wie vor für ungewöhnlich unterhaltsam halte und Roland Emmerich bei mir irgendwie immer funktioniert, mit seinen Abrissfilmen, musste ich mir das doch mal genauer angucken. Ohne Erwartungen war ich also in:

INDEPENDENCE DAY: RESURGENCE – USA – 2016 – 120 Min.

Und was soll ich sagen: Was war das für eine langweilige Grütze!

Fangen wir mal mit der „Story“ an. Da war natürlich schon der Vorgänger kein Exemplar von unfassbarer Kreativität. Was macht man also? Genau: Man erzählt einfach genau die gleiche unkreative Scheiße noch mal. Nun ja, und irgendwo in diesem Gewühl von Szenen, die man quasi genau so auch schon im ersten Film gesehen hat, gibt es dann eben noch ein paar „neue“ Ideen, die sich in Innovationslosigkeit in der selben Reihe anstellen.

Nun könnten es natürlich die Charaktere retten, aber die sind auch nur Abziehbilder und so dermaßen langweilig und uninteressant, dass ich mich die ganze Zeit gefragt habe, warum mich überhaupt tangieren soll, ob die jetzt ihren Arsch retten, oder eben nicht. Nicht mal die Charaktere, die aus Teil 1 wieder dabei sind, können auch nur ansatzweise irgendwas dazu beitragen, dass man hier mitfiebert. Dazu sind einfach alle Beteiligten zu egal. Humor sucht man nebenbei auch vergeblich. Während es im Erstling zumindest noch ein paar coole Sprüche gab, die das ganze etwas auflockern, findet man hier einen Rohrkrepierer nach dem anderen.

Aber vielleicht können es ja die Effekte retten. Im ersten Teil hat man ja damals die Städte nachgebaut, um diese dann richtig abzufackeln. Und man, war das geil oder was? Was haben wir hier? Hingeschludertes CGI war ja zu erwarten, aber hier ist mal wieder gar nichts echt. Die Darsteller hüpfen vor GreenScreens rum, was sowas von offensichtlich ist, dass man sich fragt, ob wir mittlerweile den Punkt erreicht haben, wo es den Filmemachern einfach scheißegal geworden ist, ob ihre Kackfilme noch zumindest ansatzweise realistisch aussehen. Vom Aussehen der grauenhaften CGI-Alienkönigin fange ich besser gar nicht erst an.

Zum Schluss gibt es dann natürlich noch den Verweis auf den nächsten Teil. Dann mit noch mehr Scheißeffekten. Und noch mehr lahmen Arschlöchern. Und noch uninspirierter, als alles, was wir bisher gesehen haben. Wuhu!

Tja, ich habe nichts erwartet und habe noch weniger gekriegt. Reife Leistung. Schade, denn ich hätte durchaus mal wieder Lust auf einen dummen, aber unterhaltsamen Blockbuster mit viel Getöse gehabt. So macht das aber überhaupt keinen Spaß. Der Eintrag hier im Blog wird sicher irgendwann folgen.

Media Monday #258

 

Und schon ist wieder Montag und wir kotzen alle im Strahl und … Moment mal! Was ist denn da los? Heute gibt es den Media Monday mit Bonusfrage, oder wie? Na dann verschwende ich besser keine Zeit:

1. So ziemlicher jeder Darsteller hat ja schon in allerhand Serien mitgespielt wie etwa der komplette Cast von OZ, aber leider haben einige davon den Sprung auf die große Leinwand nie so recht geschafft. Dabei hat man damals einen wirklich talentierten Haufen an Leuten versammelt. Immerhin hat es J.K. Simmons mittlerweile geschafft. Seine Rolle als Nazianführer Verne Schillinger wird er bei mir persönlich aber nie toppen können.

2. Also die Musik von den ganzen Arschkrampen, die täglich auf den bekackten Radiosendern hoch und runter gedudelt werden, ist ja mal dermaßen zum kotzen, dass man allen Beteiligten einfach nur die schlimmste, langsam dahinsiechendste Form von Krebs wünschen kann. Verreckt ihr unkreativen, innovationslosen, geldgeilen Flachwichser! Oder geht nach Hollywood. Da seid ihr in guter Gesellschaft.

<iframe width=“560″ height=“315″ src=“https://www.youtube.com/embed/A0Gs4xGw1Eg&#8220; frameborder=“0″ allowfullscreen>

PS: Den Machern der grauenhaften Coverversion von Tracy Chapmans „Fast Car“ wünsche ich natürlich keinen Krebs. Die sollen von einem Bär attackiert werden, der ihnen langsam die Haut vom Fleisch kratzt und nach und nach alle Gliedmaßen bricht, bevor er sie nach einigen Tagen der Heilung abbeißt und den verfickten Arschgeigen quer in den Arsch schiebt, bis sie ihre eigenen Geschlechtsorgane auskotzen bevor sie an ihren eigenen Eingeweiden ersticken. Dieses Scheißlied ist ein verficktes Verbrechen an der Menschheit.

3. So richtig als Nerd fühle ich mich ja eigentlich nie. Ich mag den Begriff auch eigentlich nicht. Mittlerweile ist doch wohl so ziemlich jeder unter dem Rentenalter nach der Definition ein Nerd. Warum muss man eigentlich immer diese dämlichen Etiketten verwenden. Er ist ein Nerd. Er ist ein Macho. Er ist ein schwules Arschloch. Sind wir nicht alle Menschen? Sind wir nicht alle Nerds? Sind wir nicht alle schwule Arschlöcher?

Ich glaube, es war Simon Pegg, der das Wort „Nerd“ mal als jemanden definiert hat, der sich einfach für ein bestimmtes Thema sehr stark interessiert und sich damit gut auskennt.

Also mein Opa, der vor 20 Jahren gestorben ist, hat sich sehr stark für Holzarbeiten interessiert und war auch verdammt gut darin. Was für ein Nerd.

Abraham Lincoln hat sich sehr für die Sklavenbefreiung interessiert und war auch echt gut darin. Was für ein Nerd.

Vor ein paar tausend Jahren war da dieser Typ, der sich stark für fiktive Geschichten interessiert hat. Und er war auch echt gut darin. Und er schrieb sie alle auf und nannte es die Bibel. Was für ein Nerd.

Nerds gab es also scheinbar schon immer. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Verfasser der Bibel ein schwules Machoarschloch war. Also gab es auch die schon immer. Langsam können wir also mal aufhören,mit diesen sinnlosen Bezeichnungen.

4. Zuletzt ins Kino getrieben hatben wird mich The Nice Guys, den ich heute Abend gucken werde, weil absolut sicher ist, dass das Teil saugeil wird. Bericht folgt natürlich hier im Blog.

5. Ich muss ja sagen, dass mein Artikel zu meinem ausufernden CGI-Hass in meinen Augen nicht annähernd genügend gewürdigt worden ist, schließlich ist der immer noch aktuell. Okay, ich bin ehrlich. Ich glaube, der Post ist mein erfolgreichster im Blog. Ich kann es nicht genau sagen, weil die Statistikseite von WordPress scheiße ist. Jedenfalls krame ich den nur noch mal raus, um euch auf eine Fortsetzung zu hypen, die demnächst kommen wird. #Hype #CGIkillsthemoviestar

6. Von der Vielzahl an unterschiedlichen Blogs/Blog-Themen kann ich ja mit Beauty und Kleidung so überhaupt nichts anfangen, denn ich bin ein Nerd. Ein Macho. Und ein schwules Arschloch. Also geht mir weg mit der Scheiße und wascht euch die Haare mit Motoröl, oder was auch immer gerade gesund sein soll.

7. Wenn es nicht so ein zeit- und/oder kostenintensives Hobby wäre würde ich ja … Moment mal! Hatten wir das nicht schon letzte Woche? Klar. Hier. Deshalb gibt es heute also die Bonusfrage. Aber egal. Mir fällt immer eine Antwort ein, also noch mal:

7. Wenn es nicht so ein zeit- und/oder kostenintensives Hobby wäre würde ich mir ein eigenes Kino zulegen und da nur geile Filme zeigen. Also alles, in dem Megan Fox nicht mitspielt. Man, wurde das mal wieder Zeit auf Megan Fox rumzuhacken, oder was? Ich hatte schon Entzugserscheinungen.

Zuletzt habe ich das Wochenende mit Schreiben verbracht und das war gut , weil ich jetzt auch endlich das Wort „bachstubieren“ buchstiebaren kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich das Wort „buchstabeiren“ buchstieberan kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich das Wort „beichtstube“ beibuchbacken kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich das Wort „backkuchen“ bachsuchen kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich „Quak ihr Affen“ buchstabieren kann. Das muss dann auch als Auszug aus dem Drehbuch zu Filmschrott – Der Film für heute reichen.

Mal aktuell: The Revenant – Der Rückkehrer

Schon der zweite aktuelle Film in diesem Jahr. Das ist schon jetzt persönlicher Rekord.

THE REVENANT – Der Rückkehrer – USA – 2015 – 156 Min.

Dieses Mal stand also der neue Film von Alejandro González Iñárritu an, der zuletzt mit Birdman für Furore sorgte, den ich aber natürlich noch nicht gesehen habe. Ich sags ja: Ich bin eigentlich nie auf aktuellem Stand.

Schon auf den ersten Blick wird bei The Revenant klar, dass man sich hier überwiegend auf tolle Bilder gefasst machen kann. Naturaufnahmen geben sich hier die Klinke in die Hand und es sieht absolut fantastisch aus. Außerdem bringt es eine Ruhe in den Film, die einfach irgendwie passt.

Allerdings birgt das ganze auch ein Problem. Da man logischerweise keinen echten Bär auf Leo hetzen wollte, griff man hier auf CGI zurück. Und ihr kennt ja meine Meinung dazu. In den tollen Landschaften wirkt es aber noch deplatzierter, als es ohnehin schon der Fall ist. Das beschränkt sich leider auch nicht auf den Angriff, sondern kommt noch in ein oder zwei weiteren Szenen zum tragen. Mich reißt sowas einfach direkt raus.

Leo im Survival Mode funktioniert ziemlich gut, aber auch hier zeigt der Film doch ein paar Schwachstellen, die sich in erster Linie in Form von Zeit bemerkbar machen. Zum einen gibt es Szenen, in der sich die Charaktere zu teleportieren scheinen, wenn sie innerhalb von einem Cut plötzlich an einer ganz anderen Stelle rumhängen. Dazu geht mir der Heilungsprozess von Hugh Glass teilweise einfach zu schnell voran. Im einen Moment röchelt der halbtote Leo vor sich hin, um dann 5 Minuten später durch den Schnee zu stapfen, als wäre das alles doch gar nicht so schlimm. Das kommt aber glücklicherweise nicht all zu häufig vor. Ich schiebe es mal auf den letzten Schnitt im Film, wo man wohl ein bisschen trimmen wollte, damit man nicht 2 Stunden zugucken muss, wie Leo im Schnee rumliegt.

Was uns dann auch zu der Frage führt, die wohl allen unter den Nägeln brennt: Hat Leo hierfür den Oscar verdient?

Tja, schwierige Sache. Die Hälfte des Films liegt Leo eigentlich nur auf dem Rücken und ist kurz vorm Verrecken. Trotzdem macht er seine Sache natürlich wieder gut. Allerdings bleibt der Charakter doch etwas flach, wie es nun mal in so einer Rachegeschichte – die nebenbei auch nicht sonderlich innovativ ist – meist der Fall ist. Man erfährt halt das Wichtigste über die Charaktere, damit die Story Sinn ergibt und fertig. Trotzdem können sich die Darsteller alle sehen lassen. Nur kommen nicht so wirklich Emotionen beim Zuschauen auf, weil dazu die Charaktere zu steril bleiben. Wenn Leo den Oscar kriegt, kann ich da aber mit leben. Lieber hierfür, als für den überbewerteten Wolf Of Wall Street.

Viel überzeugender fand ich aber Tom Hardy, der mich hier an Tom Berenger in Platoon erinnert hat, und der den Preis als Nebendarsteller abräumen sollte.

Richtig gut ist dann auch das finale Aufeinandertreffen der beiden Männer, das in einem richtig gut inszenierten, intensivem und dreckigem Endkampf gipfelt.

Was dann am Ende aber auch bleibt, sind mehr schlecht als recht aufgelöste Nebenplots, auf die ich jetzt aus Spoilergründen nicht weiter eingehen will. Es ist nur scheinbar so, dass Charaktere quasi einfach weg sind, wenn sie nicht mehr gebraucht werden.

Trotzdem hat mich der Film durchgehend mitgerissen, da die Darsteller ihre Sache super machen, es teilweise richtig intensiv zur Sache geht und die Kameraarbeit inklusive der tollen Aufnahmen der Umgebung schon alleine das Geld für die Kinokarte wert sind. Wer aber hier ein Actiongeladenes Racheepos ohne Pause erwartet, wartet besser auf den nächsten Liam Neeson Film.

 

Media Monday #181

Kein Wochenstart ist so schön, wie der einer Urlaubswoche. Urlaub vom Media Monday nehme ich aber (noch) nicht.

 

1. Dank stressiger Vorweihnachtszeit bin ich noch gar nicht dazu gekommen, ____ . Ha, Vorweihnachtsstress. Gibts bei mir nicht. Nix mit am Hut, muss keinen beschenken und kann mir einfach die Ruhe antun. So muss Weihnachten sein.

2. Die Serie Supernatural begeistert mich ja schon grundsätzlich, allerdings bin ich nach wie vor der Meinung, dass man besser nach Staffel 5 Schluss gemacht hätte, wie ursprünglich geplant, denn da war die Geschichte einfach erzählt. Man merkt, wie man sich mittlerweile doch sehr stark im Kreis dreht und die Ideen ausgehen. Ich hoffe inständig, dass nach der nächsten Staffel Ende ist und man das ganze noch zu einem gescheiten Abschluss führt, bevor es nur noch nervt.

3. Die „neue“ Star Wars Trilogie (also Episode I – III) hat dramaturgisch völlig versagt, denn dadurch, dass man wusste, worauf das alles hinausläuft, kam nie wirklich Spannung auf. Ist eben ein häufiges Probelm bei Prequels. ich stehe zwar den neuen Filmen auch eher skeptisch gegenüber, aber zumindest habe  sie den Vorteil, dass man nicht weiß, was da passieren wird.

4. In neueren Filmen fehlt mir nur allzu oft, dass die Macher sich wirklich darauf konzentrieren, eine Geschichte zu erzählen (ob gut oder schlecht ist da erst mal nebensächlich), anstatt sich auf der vorhandenen Technik auszuruhen. Das fing mit dem 3D-Hype an, der plötzlich auf jeden Film geklatscht wurde, egal ob das denn Sinn machte, oder nicht, und führte dann unweigerlich zum CGI-Overkill. Hoffe bei beidem, dass es nur eine Randerscheinung ist, die sich schnell wieder abnutzt.

5. Megan Fox (na kommt, das habt ihr doch erwartet) konnte mich mit ihrer/seiner Darstellung als jeder Charakter, den sie jemals „gespielt“ hat überhaupt nicht überzeugen, da es Megan Fox ist. Sorry, ein konkreteres Beispiel viel mir gerade nicht ein. Außerdem lasse ich bekanntlich keine Chance aus, um über Fox herzuziehen.

6. Zuletzt habe ich das Blog ____ für mich entdeckt, das ____ . In letzter Zeit nix neues an der Blogfront.

7. Zuletzt gesehen habe ich True Romance und das war gute Unterhaltung, weil man den Tarantino-Stil in jeder Szene gemerkt hat, und Tony Scott dem ganzen aber noch mal nen eigenen Stempel aufgedrückt hat. Irgendwie hat das einfach gut zusammengepasst.

5 Gründe warum CGI nervt

Kürzlich ist der erste Trailer zu „Jurassic World“ raus gekommen. Normalerweise gucke ich ja keine Trailer, aber diesen habe ich zufällig gesehen.

Kurz gesagt: Ich fand ihn kacke und habe jetzt schon keinen Bock mehr auf den Streifen.

Der Grund: CGI.

Klar, die Dinosaurier sahen wieder cool aus. Zumindest soweit man das beurteilen kann.

Aber der Trailer zeigt mal wieder ein paar ganz andere Probleme, die man sich mit dem heutigen CGI-Overkill geschaffen hat.

1. BRENNT ALLE KULISSEN NIEDER

Denn scheinbar werden sie ohnehin nicht mehr gebraucht. Während Jurassic Park noch alles mögliche an selbst gebautem Kram zu bieten hatte, ist im nun eröffneten Freizeitpark alles animiert. Das große Tor, durch das man fährt: CGI. Die Einschienenbahn: animiert. Der Dschungel: man hat wohl keinen Busch gefunden und musste auch diesen animieren. Meine Fresse, selbst das verdammte Boot, mit dem die Kundschaft zur Insel schippert ist nur eine Animation. Und es sieht einfach unglaubwürdig und scheiße aus. Erinnert ihr euch noch, wie realistisch die Dinos in der ursprünglichen Jurassic Park Trilogie aussahen, während sie durch einen echten Dschungel latschten? Sah toll aus, oder? Jetzt laufen animierte Dinosaurier durch einen schlecht animierten Dschungel und man denkt direkt: Das sieht einfach unecht und scheiße aus. Vision im Arsch, liebe Filmemacher. Aber wer hätte auch gedacht, dass Jurassic World ein Animationsfilm wird?

2. AAAAAAAAAHHHHHHHH, EIN KÄFER!

Keine Angst. Der ist nicht echt. Denn während in der alten Indiana Jones Trilogie noch echte Spinnen, Schlangen, Ratten und anderes Ungeziefer kreuchte und fleuchte, gab es in Indy 4 animierte Ameisen. Und man, war es behämmert. Ich weiß noch, wie ich mich beim Tempel des Todes geekelt habe, als die in dem mit Käfern bevölkerten Gang rumlatschten. Bei den Ameisen kam mir nur das kalte Kotzen. Aber aus anderen Gründen. Nicht mal in Noah, einem Film, in dem jedes Tier der Welt vorkommt (oder zumindest vorkommen sollte) war nicht ein Tier echt! Dem einzigen, dem das wahrscheinlich gefällt, ist der Gründer von Green Peace. No Animal were harmed. Natürlich nicht. War ja auch keins da.

3. DER STUNTMAN HAT HEUTE SEINEN FREIEN TAG

Den braucht man nämlich nicht mehr, wenn man sowieso jede Actionszene einfach am Computer animiert. Hach, war das früher schön, wenn einfach ganze Häuser weggebombt wurden, Autos durch die Gegend flogen, Helikopter abgeschossen wurden und Leute noch wirklich explodiert sind. Naja, vielleicht nicht ganz so extrem, aber immerhin kurz davor. Heute, äh, nicht mehr. John McClane turnt auf animierten Jets rum, während eine animierte Autobahnauffahrt durch eine animierte Explosion zerlegt wird. Witzigerweise war die Szene, in der McClane einen Polizeiwagen in einen Helikopter fliegen lässt, nicht animiert. Der Stuntman, der aus dem Teil rausspringen musste hat sich hoffentlich gut bezahlen lassen. Ich hätte wahrscheinlich nur doof geguckt, wie ein Reh kurz vor dem Aufprall mit nem 40-Tonner.
Nebenbei kann man es aber auch so richtig übertreiben. In Expendables 2 wurde CGI benutzt um EINEN WEIßEN HELIKOPTER SCHWARZ ZU MACHEN.  War wohl kein Pinsel aufzutreiben.

4. ZIEH DICH AUS, BABY. WIR BRAUCHEN KEIN KOSTÜM

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, mit wie viel Liebe zum Detail und Kleinarbeit alleine die Kostüme der Orks in Peter Jacksons Herr der Ringe Trilogie zusammengefuckelt wurden. Jackson ging sogar so weit, jedes Orkkostüm an den jeweiligen Charakter anzupassen, nachdem er sich für jeden JA JEDEN Ork eine kleine Backstory ausgedacht hatte. Selbst, wenn der Ork nur drei Sekunden im Bild war, um dann seinen Kopf zu verlieren, sah der Kopf anders aus, als der jedes anderen Orks. Als er allerdings die Arbeit am Hobbit übernahm, dachte er sich wohl: Scheiß drauf. Warum mir so viel Arbeit machen, wenn die Leute mir sowieso die Knete in den Rachen schmeißen? Natürlich ist das nicht das größte Problem, dass die Hobbitfilme haben. Aber es sind eben auch diese Kleinigkeiten, die die Herr der Ringe Filme von den Hobbitschinken abhebt.

5. MACH DEINEN VERDAMMTEN JOB, DU ARSCH

Sich auf den Wundern der neuen Technik auszuruhen scheint nun aber auch bei den ganz alten Hasen der Filmbranche angesagt zu sein. Weil Martin Scorsese keinen Bock hatte, sich nach Locations für Wolf Of Wall Street umzusehen, hat er die Szenen einfach größtenteils vor nem Greenscreen gedreht und ließ dann die richtigen Hintergründe per Photoshop einfügen. Dazu fällt selbst mir absolut nichts mehr ein.

Was haltet ihr vom momentanen CGI-Overkill? Notwendig oder nur noch nervig? Diskutiert mit mir in den Kommentaren.

Media Monday #162

Montag. Media Monday. Und los.

1. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende: Eine meiner liebsten Serien Supernatural steht sehr kurz davor, ihren Zenit zu überschreiten und es wird höchste Zeit, das Ganze zu beenden. Das ursprünglich geplante Ende nach Season 5 wurde ja leider vom Sender ignoriert. Jetzt sind es bereits doppelt so viele Staffeln und die Abnutzungserscheinungen machen sich doch stark bemerkbar. Immerhin habe ich die Hoffnung, dass das Ding noch einen runden Abschluss kriegt,bevor es sich völlig tot läuft.

2. Mit den Filmen der ______ als Dekade konnte ich bisher wenig anfangen, weil ______ . Ich kann eigentlich jeder Dekade etwas abgewinnen, wenn der Film gut ist.

3. Ich fände es ja toll, wenn es zu ______ neue Abenteuer und Geschichten gäbe und sei es als ______ , denn ______ . Heutzutage wird doch eh alles ausgegraben, was mal irgendwann existiert hat. Vermissen tue ich also nix.

4. Seit ich von den diesjährigen Oscarkandidaten für den besten Film so viel Gutes auf  unterschiedlichen Websites habe lesen können, drängt es mich richtiggehend, die endlich mal alle zu gucken. bis jetzt beschränkt sich das Gesehene aber auf Gravity .

5. Ich hasse CGI um des reinen Effekts willen, denn diesem computeranimierten Gedöns fehlt einfach jeglicher Charme, den es früher in Filmen noch gab, wenn man einfach eine Puppe, oder ein Kostüm benutzt hat .

6. Dieser unsägliche Zwang, englische Filmtitel mit dämlichen deutschen Untertiteln zu versehen, fand bei Journey – Das wahre Abenteuer ist die Liebe seinen Höhepunkt, weil der Verleih hier mal ganze Arbeit geleistet hat. Anstatt nämlich nur nen deutschen Untertitel drunterzuknallen, hat man vorher auch noch den englischen Titel durch einen anderen englischen Titel ersetzt. Original: Safety Not Guaranteed. Für sowas würde ich ja auch gerne bezahlt werden. Ich hätte da auch schon ein paar gute Ideen:

Jail Time –  Das wahre Abenteuer ist das Tunnel graben

Bat Night 2 – Immer schön lustig bleiben

Nottingham – Jeder Sheriff braucht nen Löffel

One Man, A Thousand Frogs – Das wahre Abenteuer ist der Harem

7. Zuletzt gelesen gesehen habe ich Lachsfischen im Jemen und das war okay , weil ganz gut halt, aber nichts weltbewegendes.

Ach ja, und den oben erwähnten Timetraveler – Das wahre Abenteuer ist der deutsche Titel und der war richtig gut, bis auf den Titel eben.