Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Bruce Campbell

Media Monday #221

10 Uhr. Der Hund ist noch immer müde. Das ist meine Chance mich den Fragen des Media Monday zu widmen. Auch wenn ich ja befürchte, dass er genau jetzt wach werden wird und dann durch die Gegend toben will. Wenn der Beitrag also erst heute Abend um 23 Uhr online geht, wisst ihr warum.

 

1. Als ich letztens bei Amazon in den DVDs gestöbert habe, bin ich auf einen echten Knaller gestoßen, der mir bisher völlig unbekannt war und den musste ich natürlich sofort kaufen. Das Teil heißt „My Name Is Bruce“. In dem Streifen spielt sich Bruce Campbell selbst als dauersaufenden Lüstling, der von ein paar Teenagern entführt wird, damit er ihnen hilft, einen China-Dämon zu erlegen. Ich weiß, ihr denkt jetzt das gleiche wie ich, als ich diese Beschreibung gelesen habe: FUCK WIRD DAS GEIL!

2. Sollte es jemals ein Remake von Zurück in die Zukunft geben, wird die Welt implodieren und ich werde aufhören Filme zu gucken. Okay, wahrscheinlich beides nicht wahr, aber ich bin trotzdem absolut dagegen und froh, dass Zemeckis und Gale das genau so sehen.

3. Überall außer hier bei mir bleibt zumindest alles beim Alten, schließlich haben nicht alle sich nen Hund rangeholt, der alles auf den Kopf stellt. Aber sie sollten, denn der kleine Wauzi bereitet bisher eine Menge Spaß.

4. Megan Fox zum ersten Mal in einem Film zu sehen war eine unglaubliche Erfahrung, einfach weil ich es niemals für möglich gehalten hätte, dass jemand so unglaublich scheiße in allen Belangen sein kann.

5. Obwohl Superheldenfilme mir ja tierisch auf den Sack gehen, bin ich ja der Meinung, dass es davon noch zu wenig gibt. Denn je mehr von dem Scheiß in die Kinos geschmissen wird, desto eher wird sich Übersättigung einstellen und der ganze Scheiß endlich ein Ende nehmen.

6. Alles in allem bla, denn immerhin blub.

7. Zuletzt habe ich die ganze Woche nichts auf die Reihe gekriegt und das war irgendwie nicht so cool, weil meine unbeschreiblich kreative Ader darunter gelitten hat, wie ihr an Frage 6 erkennen könnt. Ich muss mich wohl besser organisieren, damit ich auch mit Ultradog The Destroyer am Hosenbein was getan kriege.

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Nutzloses Filmwissen #10

Alles was ich weiß ist, dass ich nix weiß.

Beim letzten Mal haben wir beim Jäger des verlorenen Schatzes aufgehört. Was ich aber vergessen habe zu erwähnen, ist die Tatsache, dass dieser Film einen der erfolgreichsten Regisseure der letzten Jahre dazu inspiriert hat, überhaupt Regisseur zu werden, nachdem er an ein paar Storyboards mitgearbeitet hat. Die Rede ist selbstverständlich von niemand geringerem als Michael Bay. Na, vielen Dank dafür Indy. Und ich dachte, dein größtes Verbrechen an der Filmkunst sei Indiana Jones 4 gewesen.

Dabei fing das mit Michael Bay gar nicht mal so schlecht an. Immerhin war einer seiner ersten Filme The Rock mit Sean Connery und Nicolas Cage. Den nennt Bay übrigens seinen Lieblingsfilm von sich selbst. Fragt man sich ja mal wieder, warum er dann nur noch Käse dreht.

Aber egal. The Rock. Ed Harris blieb während der Dreharbeiten ständig in seiner Rolle und sprach Regisseur Michael Bay nur mit „Sir“ an, während er vor ihm salutierte. Sean Connery hingegen wollte es möglichst gemütlich haben und ließ sich auf Alkatraz eine Hütte bauen, in der er schlafen kann, damit er nicht ständig während der Dreharbeiten, zwischen Insel und Festland hin und her schwimmen muss.

Um eine ganz andere Hütte geht es in Tanz der Teufel, im Original The Evil Dead. Leider steht die echte Hütte nicht mehr, aber die Crew vergrub nach Ende der Dreharbeiten eine Zeitkapsel im Kamin, die dann später von Fans gefunden wurde. Keine Ahnung, was da drin war. Bestimmt ein Buch. Man kann nur hoffen, dass sie nicht daraus vorgelesen haben.

Übrigens ging es bei den Dreharbeiten ziemlich zur Sache. Bruce Campbell musste eine der Darstellerinnen mit einer echten Kettensäge angreifen. Außerdem musste er gegen sie kämpfen, während sie, durch weiße Kontaktlinsen völlig sehunfähig, mit einem Messer rumfuchtelte. Glücklicherweise ist nichts schief gegangen, sonst hätte man den Film wohl The Evil Snuff nennen müssen.

Zumindest Bruce Campbell sah nach den Dreharbeiten auch immer aus, als hätte er gerade 42 Leute niedergemetzelt. Da er von oben bis unten mit Kunstblut eingesaut war, musste er versteckt auf der Ladefläche eines Pick Ups nach Hause fahren, damit niemand dumme Fragen stellt.

Auch nicht verletzungsfrei blieben die Dreharbeiten zum oben erwähnten Jäger des verlorenen Schatzes. Während sich Harrison Ford die Rippen prellte, als er, an einem Seil hängend, von einem Truck über den Boden geschleift wurde, und das außer Kontrolle geratene Flugzeug über sein Bein rollte, biss eine Schlange Regieassistent David Tomblin in die Hand. Außerdem starb eine Python, nachdem sie von einer Kobra gebissen wurde.

Kein Wunder, das Indiana Jones Schlangen nicht mag.