Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Schlagwort-Archiv: Blogparade

Blogparade: Unbekannte Lieblingsfilme

God, save our gracious queen,

long live our noble queen,

God save the queen.

Send her victorious,

Happy and glorious,

Long to reign over us;

God save the queen!

 … OF BLOGPARADEEN!

The singing Teacheress? Teacherin? Ach komm, machen wir lieber wieder deutsch. Die singende Lehrerin hat mal wieder eine Blogparade aus dem Boden gestampft. Und es geht nicht um Sex, also kann ich da auch mal wieder mitreden. Folgendes ist gesucht:

10 unbekannte oder unbeliebte Lieblingsfilme

Nun ist es ja so: So ziemlich alles hier im Blog ist ganz große Grütze und somit ein ganzer Reigen an unbeliebten Lieblingsfilmen – ja, ich finde fast alle davon einfach geil; und andere so dermaßen zum kotzen, dass ich für das Gucken von dem Scheiß bezahlt werden sollte. Jedenfalls macht es damit nicht so wirklich Sinn, hier schlechte Filme zu posten, die ich toll finde, denn die tummeln sich eh schon hier im Blog. Der Vollständigkeit halber verweise ich aber einfach mal wieder auf Hell Comes To Frogtown, dem geilsten schlechtesten Film der Welt.

Ansonsten werde ich mich hier aber auf Filme beschränken, die – zumindest soweit ich weiß – nicht sonderlich bekannt sind und vielleicht nicht unbedingt Lieblingsfilme von mir sind, aber definitiv einen Blick wert sind. Die Reihenfolge stellt dabei eine Wertung dar: Alles ist auf Platz 1.

RORY O’SHEA WAS HERE – INSIDE I’M DANCING

James McAvoy wird ja immer gerne abgefeiert. Ich selbst kenne genau zwei Filme mit ihm. Einer ist scheiße und einer ist dieser. Hier spielt er einen Behinderten, der trotz seines Handicaps das Leben in vollen Zügen genießt. Den Film habe ich damals im Fahrwasser von „Ziemlich beste Freunde“ entdeckt, obwohl dieser hier älter ist. Jedenfalls steht er dem französischen Streifen in Unterhaltung und lebensbejahender Message in nichts nach.

11:14 ELEVENFOURTEEN

Ein ziemlich cooler Episodenfilm mit Patrick Swayze ohne Dancemoves und einer Riege von jungen Darstellern, denen ich allen eine große Zukunft gewünscht hätte, die aber leider eigentlich alle mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden sind. Schade. Aber um 11:14 Uhr waren sie alle noch super, denn genau um diese Uhrzeit laufen die verschiedenen Episoden hier zusammen und offenbaren, wie sie alle miteinander verwoben sind. Ich mag sowas und kenne leider viel zu wenige solcher Filme.

RUNNING SCARED

Paul Walker konnte mehr als Auto fahren, wie er hier beweist. Er konnte auch rennen. Und das in einem spannenden Film, in dem es eigentlich nur darum geht, dass er eine gestohlene Mordwaffe wieder beschafft, bevor sein Boss erfährt, dass er sie „verloren“ hat. Recht düster inszeniert und mit einigen eigenartigen Charakteren bestückter Film, der einfach mal etwas anders ist, als der konventionelle Actionthriller.

A PERFECT GETAWAY

Paare tapern über eine Insel auf der Psychokiller ihr Unwesen treiben. Manchmal ist es so einfach. Denn niemand weiß, wer der Killer unter ihnen ist. Leider teils etwas fehlbesetzt, aber ansonsten ganz spannend gemacht. Hat mich positiv überrascht, da ich eigentlich wirklich überhaupt nix davon erwartet habe.

TRIANGLE

Zeitschleifen gehen eh immer. Auf einem Schiff mit einem irren Mörder um so mehr. Habe den Film zu lange nicht gesehen, um jetzt noch genau sagen zu können, ob die Auflösung was taugte, aber zumindest ist der Film bei mir hängen geblieben, also muss er gut sein.

CASHBACK

Den habe ich sogar noch länger nicht gesehen und kann deshalb noch weniger dazu sagen. Ich weiß nur noch, dass ein Typ in einem Supermarkt dauernd von nackten Frauen fantasiert. Das klingt jetzt schlechter, als es ist. Hatte auch irgendwas mit Zeitbeeinflussung zu tun … ach, guckt ihn halt selbst, ich weiß es auch nicht mehr.

HARD CANDY

Ellen Page hält Patrick Wilson für einen Pädophilen und will ihn deshalb kastrieren. Klingt wieder so dämlich, aber auch hier steckt mehr dahinter, als die Beschreibung verspricht. Ich weiß auch gar nicht, ob der Film wirklich so unbekannt ist, aber ich lese oder höre nie was davon, deshalb ist er in der Liste.

MATINEE

Gleiches gilt für diesen Streifen. Joe Dante hatte ja ein paar wirklich starke Jahre. Dabei kam unter anderem auch dieser Film heraus, der leider nie erwähnt wird, wenn man über Dante oder auch John Goodman spricht. Dabei ist das hier eine großartige Satire über die Angst vor einem Atomkrieg während der Kuba Krise und gleichzeitig eine Parodie auf die Monsterfilme der 50er. Vielleicht sogar mein liebster von Dante. Und das will was heißen.

DARK CITY

Ewig ist es her, dass ich diesen Film gesehen habe, aber die Faszination dafür besteht immer noch. Die ganze Inszenierung der sich immer verändernden Stadt und der spannende Thriller-Plot passen einfach gut zusammen. Muss ich mir dringend mal wieder angucken. Und wer ihn nicht kennt, sollte das auch tun.

EIN TICK ANDERS

Zum Abschluss was Deutsches. Denn deutsche Filme kommen ohnehin immer zu kurz. In diesem spielt Jasna Fritzi Bauer ein Mädchen, dass unter dem Tourettesyndrom leidet. Da das ganze eine Komödie ist, schrillen natürlich direkt die Alarmglocken. Die Gefahr ist hoch, dass das einfach zum Fluchtiradengewerfe verkommt. Aber der Film geht doch recht gut mit dem Thema und den Problemen um, die aus solch einer Krankheit entstehen. Und ist dabei lustig und teils auch traurig. Oh, und Jasna Fritzi Bauer ist klasse.

 

Wenn ihr auch an der Parade der singenden Lehrerin teilnehmen wollt, könnt ihr das natürlich tun. Und anschließend bei ihr verlinken.

 

Blogparade: 10 x Ich – Filme aus meinem Geburtsjahr

Das Franzi hatte mal wieder einen Geistesblitz und stellt mich vor eine schier unlösbare Aufgabe. Sie will von mir 10 Filme wissen, die in meinem Geburtsjahr gedreht wurden, und mir dazu auch noch irgendwas bedeuten. Wie ich allerdings bei der Parade von Miss Booleana bereits angemerkt habe, gibt mein Geburtsjahr 1983 leider nicht viel her. Neben dem genannten „Scarface“, gab es noch den ersten Familienausflug der Griswolds in „Die schrillen Vier auf Achse“, Eddie Murphy und Dan Aykroyd als „Die Glücksritter“ und irgendeinen „Star Wars“ – ich glaube Episode XXXIIVVMXI.

Also was tun? Nun, wenn schon nicht genügend Filme da sind, um hier eine Top 10 der guten Filme hinzuklatschen, mache ich eben eine Top 10 der vielversprechenden Filme aus meinem Geburtsjahr 1983. Also hier kommen sie: 10 Filme, bei denen der Titel nur gutes verspricht und was ich davon erwarte:

Edith und Marcel

Wenn schon in meinem Geburtsjahr ein Film rauskommt, in dessen Titel mein Vorname steht, kann der natürlich nur ein unglaublich mitreißendes Drama sein. Ich stelle mir das so vor: Marcel lernt Edith kennen und nach einiger Zeit verliebt er sich in sie. Sie lässt ihn auch ständig spüren, dass sie Interesse an ihm hat, aber da er zu doof ist, mal irgendwas in die Wege zu leiten, hat sie dann plötzlich nen anderen Stecher. Das Ganze dann so ungefähr ein dutzend Mal in ähnlicher Abfolge, mit verschiedenen Ediths und man hat quasi meine Lebensgeschichte in meinem Geburtsjahr verfilmt. Am Ende gibt es hier kein Happy End.

Zwei Superflaschen räumen auf

Klingt stark Bud Spencer & Terence Hill, die sich als Pfandflaschensammler an einer Horde Rowdies rächen wollen, die einfach ihre ganzen Pfandflaschen kaputt gemacht haben. Am Ende haben sie natürlich alle vermöbelt und eröffnen ihren eigenen Getränkemarkt.

Die Straße der Negerhütten

Das kann natürlich nur ein Film mit Samuel L. Jackson sein, der kurz nach der Sklavenbefreiung beginnt, im Süden der USA seinen schwarzen Mitbürgern 5-Zimmer-Wohnungen zu bauen. Der KKK ist nicht erfreut, aber Sam Jackson ist nicht nur Maurer sondern auch Kriegsveteran und ballert in bester Rambo-Manier alle KKK-Mitglieder weg, nachdem die seine Familie eingemauert haben. Am Ende kann er natürlich seine Familie retten und zieht mit ihnen in ein zweistöckiges Einfamilienhaus.

Ehe mit Hintergedanken

Die erste wahre Geschichte einer Hochzeit, in der endlich aufgeklärt wird, dass Männer immer mit Hintergedanken heiraten, nämlich, um die Ische endlich flachlegen zu können. Am Ende wird geheiratet.

I Am The Cheese

Der Aufstieg und Fall eines Molkereibetriebsleiters, der sich selbst „The Cheese“ nennt und in Green Bay lebt. Ein Drama voller Korruption, Koks und Käse, in dem sich „The Cheese“ mit den falschen Leuten einlässt und in Schulden gerät, die er nicht in Käsescheiben zurückzahlen kann. Am Ende wird er von zwielichtigen Gestalten zu Käse verarbeitet.

Gefährliches Dreieck

Ein Mathematiklehrer entdeckt, dass Geometrie ein Grauen ist, das nur geschaffen wurde, um die Menschheit in den Wahnsinn zu treiben. Auf seiner Suche nach der Entstehung des gefährlichsten Dreiecks mit den spitzesten Winkeln und den längsten Katheten, kommt er einer Verschwörung auf die Spur, die die Menschheit und die Mathematik für immer verändern könnte. Am Ende rettet eine gleichschenklige Blondine die Welt.

Die flambierte Frau

Ein Chefkoch, dessen Frau nicht kochen kann, dreht irgendwann durch, als er mal wieder nach einem ewig langen Arbeitstag in der Restaurantküche nach Hause kommt, und es wieder nur aufgetaute Fischstäbchen gibt. Um seiner Frau mal zu zeigen, wie man richtig kocht, zerhackt er sie und flambiert sie. Am Ende muss er sich übergeben, weil er zu wenig Ketchup genommen hat.

Die sieben glorreichen Gladiatoren

Charlton Heston, Russel Crowe, Djimon Hounsou und Ralf Moeller zeihen zusammen mit drei anderen Spaten in einen Krieg gegen das römische Emperium, angeführt durch Julius Cesar und Schwanzus Longus. Eine brutale Komödie mit viel Blut und Lachern. Am Ende wird Longus einen Schwanz kürzer gemacht.

Der Todesjäger

Der Tod verrät seine Freunde, die apokalyptischen Reiter Krieg, Pestilenz und Hunger, da er der Meinung ist, dass er durch sie viel zu viel arbeiten muss. Da niemand mehr stirbt, muss etwas getan werden und die Reiter heuern einen Jäger an, der den Tod fangen soll. Am Ende stirbt jemand.

Das Geheimnis der vier Kronjuwelen

Eine post-Apokalyptische Geschichte, in der alle Männer zeugungsunfähig sind. Aber laut einer Legende gibt es einen Mann mit vier Kronjuwelen, der so unglaublich fruchtbar ist, dass er mit einem Schuss die Welt direkt neu bevölkern kann. Geleitet von einer Horde notgeiler Jungfrauen, machen sich die Überlebenden auf die Suche nach dem Megastecher. Am Ende gibt es Sexszenen, bei denen die Frauen ihren BH anlassen.

So, das wäre es also. Ein paar Titel haben es leider nicht in die Liste geschafft, einfach weil sie schon zu offenscichtlich sind. „Das Frauenlager“, „Im Sauseschritt ins Dünenbett“ und „Ein himmlischer Lümmel“, was nebenbei tatsächlich der Titel zu einem Drama ist und nicht zu einem lustigen Sexfilmchen. Da soll sich noch mal jemand über die heutigen deutschen Titel aufregen.

Wer Lust hat darf natürlich bei der Blogparade von Franzi mitmachen. Aber lest euch vorher noch mal durch worum es geht, denn so wie hier sollte es eigentlich nicht sein.

Blogparade: “Älter als ich” — Filme aus einer anderen Zeit

Die Frau mit den gleichen Initialen des „Spiel des Wissens“ Herstellers will auch was wissen. Nämlich welche Filme eigentlich älter sind als ich, aber trotzdem so richtig rocken. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für mich, halte ich neue Filme doch größtenteils für totalen Bullshit, der nur noch schlechte Kackeffekte zu bieten hat, die darüber hinwegtäuschen sollen, dass keine Sau eigentlich noch weiß, wie man richtig unterhält. Also schließe ich mich Miss Booleanas Parade an und präsentiere, wie gefragt, meine 10 liebsten „alten“ Schinken und einen guten Film aus meinem Geburtsjahr.

 

The Pink Panther – Der rosarote Panther (1963-1978)

Ich beginne direkt mal mit einer Reihe von Filmen, die ich aber einfach mal als einen werte, denn sonst könnte ich schon fast wieder aufhören. Jedenfalls muss hier die Pink Panther Reihe mit dem fantastischen Peter Sellers rein, der leider schon vor meiner Geburt gestorben ist, wodurch aber halt auch die komplette Reihe hier aufgenommen werden kann. Komödien heutzutage sind ja größtenteils scheiße. Das liegt eben daran, dass man sowas hier nicht mehr hinkriegt. Einfach bescheuerten Humor, mit einem talentierten Bekloppten, der in jeder Szene durch seine reine Präsenz schon für ein Grinsen auf dem Gesicht führt. Sellers war da einfach ein Gott.

Murder by Death – Eine Leiche zum Dessert (1976)

Und wo wir schon bei Sellers sind, schmeißen wir doch noch ein paar weitere Bekloppte dazu und lassen sie in einem völlig wirschen und komplett dämlichen Mordfall ermitteln. Die Show stiehlt hier eigentlich Peter Falk, aber alle Darsteller sind hier einfach ganz in ihrem Element.

The Defiant Ones – Flucht in Ketten (1958)

Irgendwie scheint dieser Film ja absolut in Vergessenheit geraten zu sein, was einfach schade ist. Die simple Idee, zwei sich gegenseitig hassende Leute aneinander zu ketten, funktionierte wohl nie wieder so gut. Leider hört man von diesem Klassiker einfach nie irgendwo irgendwas.

Rear Window – Das Fenster zum Hof (1954)

Hitchcock darf natürlich nicht fehlen. Schwierig, da einen Film rauszupicken, aber ich habe mich für diesen entschieden, weil er ein Paradebeispiel für Spannungsaufbau ist. Schon alleine das ist eigentlich Grund genug, ihm jedem Drehbuchautor im gegenwärtigen Hollywood mal zu zeigen, damit die mal raffen, wie man sowas macht.

Raiders Of The Lost Ark – Jäger des verlorenen Schatzes (1981)

Indiana Jones. Ist klar, oder?

The Wizard Of Oz – Der Zauberer von Oz (1939)

Ich kann mit Musicals ja nicht wirklich was anfangen. Habe ich schon mal erwähnt, glaube ich. Ich finde es einfach fürchterlich, wenn die Leute singend und tanzend durch die Gegend hüpfen. Das wirkt einfach immer total banane auf mich. Ich weiß nicht warum, aber bei diesem Film stört es mich überhaupt nicht. Auch nicht bei …

Blues Brothers (1980)

Wobei man ja hier sagen muss, dass es ja weniger so ist, dass die Blues Brothers über die Straßen tanzen. Die Musicalnummern sind ja eher auf Konzertauftritte ausgelegt. Außerdem ist die Mucke ziemlich cool, weshalb mich hier rein gar nix stört. Und der Humor ist absolut fantastisch. Passt also. Aber genug mit dem Gesinge.

Batman: The Movie – Batman hält die Welt in Atem (1966)

Kommen wir lieber zu schlauen Sprüchen am Fließband und Trashquatsch vom Feinsten. Klar, mit dem heutigen Batman ist das hier nicht mehr zu vergleichen. Aber wer auch nur ansatzweise etwas mit dem dunklen Ritter anfangen kann, kommt nicht drum herum, sich diesen Klassiker des ausgemachten Wahnsinns mal reinzupfeifen.

Apocalypse Now (1979)

Coppolas Vietnam Wahnsinn ist letztlich genau das. Hier schwankt alles irgendwo zwischen total bescheuert und extrem verstörend. Eben, wie der Krieg nun mal ist.

One Flew Over The Cuckoos Nest – Einer flog über das Kuckucksnest (1975)

Jack Nicholson in der Klapsmühle. Mit einem stummen Indianer. Und Doc Brown. Und die mischen den Laden gut auf. Ich mag ja Filme, die in der Irrenanstalt spielen, einfach weil das humoristisch, dramatisch und vor allem charakterisch (ist das ein Wort?) jede Menge abgefahrene Möglichkeiten bietet. Der hier dürfte wohl auf ewig der beste seiner Art bleiben.

Fehlt also nur noch der Film aus meinem Geburtsjahr, was sich tatsächlich als etwas schwierig gestaltet hat. Ich bin ja nach wie vor der Meinung, dass die 80er das geilste Filmjahrzehnt ever sind und auch immer bleiben werden. Aber ausgerechnet im Jahr 1983 kamen offenbar nicht unbedingt die geilsten Knaller raus. Oder ich habe sie einfach komischerweise bisher nicht gesehen. Bis auf eine Ausnahme:

Scarface (1983)

Für viele ja Al Pacinos beste Rolle. Dem würde ich mich vielleicht nicht unbedingt anschließen. Aber trotzdem ist Scarface natürlich ein toller Gangsterfilm und sicherlich das Beste, was das Jahr 1983 hervorgebracht hat.

 

So, wer Bock hat, kann natürlich bei dem Spaß noch mitmachen. Vergesst nicht, euch kurz die genauen Regeln bei Miss Booleana durchzulesen und hinterher bei ihr euren Beitrag zu verlinken.

Schau doch mal

Vor geraumer Zeit hat sich die liebe Amerdale in ihren Palast des Verstandes eingeschlossen, um über Serien nachzugrübeln, die aus Gründen die kein Mensch versteht, keine Sau kennt.

Okay, eigentlich sind uns allen die Gründe bekannt. Im TV ist kein Platz für Qualität. Da passt nix mehr, zwischen der ganzen Pseudo-Reality-Scheiße, die den ganzen Tag den Verstand des Zuschauers versaut und dessen Palast langsam aber sicher zum Einsturz bringt, bis die Irrenanstalt nur noch einen Schritt entfernt ist. Die eigentliche Frage hier wäre also, warum dieser ganze Rotz überhaupt so erfolgreich ist.

Die Antwort ist simpel. Hier nur ein paar grandiose Auszüge aus dem ganz normalen Fernsehwahnsinn:

„Ich denke, deine Brüste wiegen ungefähr so viel wie 125 Gramm Hack.“

„Wie schwer sind deine Eier?“

„In Zukunft lese ich mir den Vertrag durch und schaue mir Sendungen an, bevor ich mitmache.“

Seht ihr? Wer braucht denn da noch Qualitätsfernsehen, wenn selbst die Spastis, die bei der ganzen Scheiße mitmachen, nicht wissen, was sie da eigentlich treiben? Perfekte Unterhaltung. Asozialen Vollärschen, die sich für was ganz besonders tolles halten, dabei zusehen, wie sie sich zum Honk machen, ist der heiße Shit.

Aber gut. Da es nun mal gefragt ist, habe ich doch noch ein paar Geheimtipps auf Lager.

Ich verzichte hier mal bewusst auf Community oder Arrested Development, auch wenn diese Serien hier zu Lande einfach zu kurz kommen. Innerhalb der Bloggemeinde sind sie ja trotzdem sehr bekannt und zu Recht beliebt.

Ich habe stattdessen 3 andere Serien ausgegraben, die meiner Meinung nach nie die Anerkennung gekriegt haben, die sie verdient hätten.

MEN OF A CERTAIN AGE

Drei Typen im „gewissen Alter“, sprich der Midlife Crisis, schlagen sich mit alltäglichen Problemen herum. Das klingt erst mal nicht sonderlich spannend, oder lustig, oder überhaupt irgendwas, und das ist es auch irgendwie nicht. Trotzdem war die Serie einfach gut, was vor allen an den Darstellern (allen voran Andre Braugher, der nebenbei im Comedy-Geheimtipp Brooklyn Nine-Nine ebenfalls dabei ist) und den kleinen Geschichten lag. Hier gibt es kein großes Getöse und Gedöns. Die Serie bleibt immer bodenständig und man kann sich wunderbar in die Probleme der Figuren hineinversetzen, einfach weil sie aus dem wahren Leben gegriffen sind und man sich selbst, oder Bekannte, darin wiederfindet.

Leider brachte es das Ganze nur auf 2 relativ kurze Staffeln und in den deutschsprachigen Raum hat es die Serie nie geschafft.

BORED TO DEATH

Auch dieser Serie war keine lange Laufzeit beschert. 3 Staffeln mit insgesamt 24 Episoden gab es. Aber man, waren die Episoden fantastisch. Jason Schwartzman tut so, als wäre er ein Privat-Detektiv und rutscht dadurch in immer neue bekloppte Fälle, die er nur mit Hilfe seines bekloppten Freundes Zach Galifianakis und Boss Ted Danson lösen kann.

Das Ganze war ein Riesenspaß, mit abgefahrenem Humor und einfach einem perfekten Cast. Auch wenn die Serie gecancelt wurde, kann man nebenbei mit dem Ende leben. Lohnt sich also immer noch, sich den Spaß mal anzugucken.

OZ

Ich habe es hier schon mal irgendwo erwähnt, glaube ich. OZ ist die erste HBO-Eigenproduktion und eine fantastische Knastserie, die nebenbei einige Darsteller hervorgebracht hat, die später relativ große Karriere gemacht haben. Alleine für J.K. Simmons als Nazi-Anführer lohnt sich das Ganze.

Ich will gar nicht zu viel verraten. Nur so viel: Mittlerweile hat es die Serie auch nach Deutschland geschafft und ist hier, zumindest teilweise, auf DVD erhältlich. Also zieht euch den geilen Scheiß rein. Ihr werdet es nicht bereuen.

 

Wenn ihr auch Geheimtipps aus dem Bereich der Serien parat habt, macht mit bei dem Spaß hier und verlinkt euren Post bei der lieben Amerdale. Schließlich ist es ihre erste Blogparade. Und damit es nicht die letzte bleibt, sollten wir natürlich alle teilnehmen.

Blogparade: Der vergessene Kinderfilm – Bonus

Wo wir gerade so schön in Kindheitserinnerungen schwelgen, nachdem die liebe Juli dazu aufgerufen hat, bietet es sich an, dass ich endlich einen Film hier bespreche, der schon länger aussteht.

Vor geraumer Zeit bin ich durch Frau Urban auf einen Kinderfilm gestoßen, den ich komplett verdrängt hatte. Wahrscheinlich, weil ich ihn als Kind schon scheiße fand. Okay, scheiße vielleicht nicht, denn als Kind konnte man mir einfach irgendwelche Cartoons vorsetzen und ich hab gefressen, was mir gegeben wurde. Großer Fan von dem Schwachsinn, der gleich folgt, war ich aber nie.

CARTOON ALL-STARS TO THE RESCUE – Comic-Stars gegen Drogen – USA -1990 – 30 Min.

„Hallo, liebe Kinder, meine Damen und Herren …“ Irgendeine alte Omi warnt erst mal vor Drogenkonsum und wird dabei sogar vom Bundeskanzler unterstützt. Ist ja der helle Wahnsinn. Wenn der Kanzler den Scheiß hier abgesegnet hat, kann es eigentlich nur noch schlimmer sein, als ich es ohnehin befürchtet hatte.

Connies Sparschwein wird aus ihrem Zimer geklaut. Das kann Papa Schlumpf mal so gar nicht gut heißen, als er in seinem Comicheft morgens von der geschlumpften Glocke aufwacht. Also machen sich die Schlümpfe auf, um Connie zu wecken.

ALF springt aus einem Bilderrahmen und versucht Garfield zu überzeugen, bei der Suche nach dem Dieb zu helfen. Garfield hat aber keinen Bock und will lieber Lasagne fressen. ALF ist nicht begeistert.

Erinnert sich eigentlich noch jemand an die unfassbar beschissene ALF-Cartoon-Serie? Das war so unglaublich schlecht. Fast so kacke, wie der Film. Aber nur fast.

Jedenfalls kommen auch noch die Chipmunks, Winnie Pooh, die Muppet Babys (die ich übrigens immer scheiße fand; Muppets funktionieren nur als Puppen) und Slimer von den Ghostbusters vorbei. Gemeinsam kriegt man es dann mal gebacken, das Mädchen zu wecken, die natürlich über den Diebstahl unfassbar empört ist. Und absolut nix macht.

Die Cartoon-Spaten verstecken sich dann in Michaels Zimmer und beobachten, wie der das Sparschwein leer räumt. Connie kommt vorbei und stellt Michael zur Rede.

Unter dem Bett finden die Cartoon-Helden dann Michaels Karton mit Marijuana. OH MEIN GOTT! Michael ist nicht nur ein Dieb, sondern auch ein Kiffer ersten Grades. LYNCHT DEN ARSCH!

Michael haut ab und Connie ist besorgt, weil seine Augen so komisch aussehen. Die Comic-Stars nehmen die Verfolgung auf.

Wie jeder Kiffer, der etwas auf sich hält, hängt Michael natürlich in der einzig wahren Drogenhölle ab: Einer Arcade-Spielbude. Ja, hier treffen sie sich alle. Die Kiffer und Kokser, die Fixer und Ficker, die Nutten und Nippelpiercer. Eben der Abschaum der Menschheit. Und alle sind sie mindestens 12 Jahre alt.

Michael und seine Kumpels stehen also mitten in der Spielhalle und kiffen sich die Hirnzellen aus der Birne. Die Aufsicht hat wohl gerade Mittagspause. Der rothaarige Kumpel hat aber noch viel geileren Scheiß dabei und packt etwas Crystal Meth aus. Pff, das ist ja weiß. Mit der Scheiße bräuchte der heute keinem mehr kommen.

Die Bullen kommen und Michael muss fliehen. Keine Ahnung, warum. Die Bullen sind ganz woanders hingefahren. Stattdessen kommt Bugs Bunny um die Ecke und begibt sich mit einer, von Wile E. Coyote ausgeliehenen, Zeitmaschine auf Zeitreise.

Währenddessen quatscht Pooh Connie voll.

Bugs zeigt Michael, wie er vor zwei Jahren angefangen hat zu Kiffen, wie ein Bagger, nur weil er cool sein wollte. Was eventuell dabei geholfen hätte, cooler zu werden, wäre es, kein T-Shirt anzuziehen, auf dem groß der Buchstabe M abgedruckt ist. Überhaupt scheint zwei Jahre vorher jeder nur Klamotten aus der Chipmunk-Collection getragen zu haben. Mich würde ja wirklich mal interessieren, ob es tatsächlich mal eine Zeit gab, in der die Teens nur Shirts mit dem Anfangsbuchstaben ihres Namens getragen haben.

Jedenfalls klaut eine Freundin Michael das Portemonnaie um Crack zu kaufen und bei der Verfolgung fällt Michael in einen Gully und trifft die Turtles. Hier sind also mutierte Schildkröten, die Michael erzählen wollen, dass Drogen schlecht sind. Also mich haben sie überzeugt.

Kurz darauf fahren Kermit und Piggy mit Michael Achterbahn durch seinen Kopf, um ihm zu zeigen, was Drogen mit seinem Gehirn anstellen. Sieht alles schön bunt aus, wenn ihr mich fragt.

Tick, Trick und Track kommen vorbei und stimmen den schlimmsten Song aler Zeiten an, der Michael beibringen soll, wie man „Nein“ sagt. Natürlich stimmen alle Cartoon-Fressen mit ein, wodurch das Ganze noch unerträglicher wird.

Michael wacht auf und blickt überhaupt nicht mehr durch. ALF, ein Alien, dessen Hauptbeschäftigung es ist, das Haus der Tanners in Schutt und Asche zu legen, zeigt Michael dann, dass er durch Drogen irgendwann aussieht, wie ein Zombie. wenn ein Alien dir davon abrät, Drogen zu nehmen, sind die vielleicht wirklich nicht so toll. Andererseits frisst ALF Katzen und spielt Baseball mit Fischen … ich glaube, er will die ganzen Drogen nur für sich selbst.

Währenddessen wird Connie von der sprechenden Drogenwolke, die Michael die ganze Zeit vollgelabert hat, in Versuchung geführt, mal richtig einen durchzuziehen.

Michael ist derweil auf dem Vergnügungspark der Geisteskrankheiten gefangen. Mit Kettensägenkarussels und Monsterachterbahnen. Sieh mal an. Eigentlich ist das hier gar kein Anti-Drogen-Film, sondern Anti-Disneyland-Propaganda.

Daffy Duck, eine Ente, die ständig labert, als wäre sie komplett auf Speed, sagt Michael die Zukunft voraus. Die sieht so aus, dass er völlig abgekaspert und abgefuckt auf einem Tisch liegt. Wie zur Hölle hat mich das als Kind nicht völlig traumatisiert?

Jedenfalls sieht Michael ein, dass Drogen kacke sind und schleudert die Drogenwolke in den Müllwagen, um dann glücklich und zufrieden ein Leben mit seiner schwester als Internet-Porno-Stars zu führen. So zumindest meine Theorie.

Ja, meine Fresse, das war, äh, verstörend. Aber natürlich hat das Ganze auch eine Moral: Nehmt keine Drogen, sonst werdet ihr von Cartoonfiguren vollgelabert.

 

Robin hat sich hier übrigens ebenfalls mit diesem Machwerk der Schwachsinnigkeiten auseinandergesetzt. Lesen lohnt sich.

Blogparade: Der vergessene Kinderfilm

Ich muss ja zugeben: Ich mag Kinder. Solange es nicht meine eigenen sind. Schließlich ist bei mir der Zug abgefahren, dass ich noch mal wirklich erwachsen werde, und mit den kleinen Blagen kann man so schön viel Scheiße bauen, ohne dass einen die Leute für bescheuert halten. Muss ja keiner wissen, dass man gerne immer noch mit He-Man Figuren spielen würde. Macht man dann eben mit den Kids anderer Eltern. Dann können die sich mit den Folgeschäden rumschlagen, die es mit sich bringt, wenn ich mal wieder den geballten Wahnsinn meiner verlorenen Kindheit auslebe. Psychiater gibts ja genug. Die kriegen die Blagen schon wieder hin.

„So Kinder, ihr müsst jetzt alleine weiterspielen. Der Onkel muss einen schwachsinnigen Blogartikel schreiben. Aber lasst mir ein paar He-Man Figuren zur Inspiration da.“

Hilfe! Hilfe! Es ist Skeletor. Ich bin verloren.

Keine Panik, She-Ra. He-Man ist da, um dich zu retten. Bei der Macht von Grayskull! Ich habe die Macht!

♫Tududududu-tudududududu

Bang! Pow! Aaargh!

Oh He-Man. Du bist so groß und stark. Und deine Battlecat ist auch so groß und stark. Und in deinem Tanga aus dem Fell eines höchstwahrscheinlich ausgestorbenen Lebewesens scheint sich auch etwas großes und starkes aufzutun.

Die Macht von Grayskull ist heute besonders stark in mir.

Oh, He-Man. Heute mache ich dich endlich zum He-Man-Man.

Oh, She-Ra. Ich will ein Kind von dir. Und ich will es She-Man nennen. Und ich will, dass es ein großer Star in der thailändischen Touristenszene wird

Was?

Oh.

Sorry, war abgelenkt.

Wo war ich? Ach ja:

Die liebe Juli versetzt uns zurück in die Kindheit und fragt nach einem Film, den wir als Kind toll fanden, aber seit Ewigkeiten nicht gesehen haben. Ich hatte ja letztens schon ein einschneidendes Erlebnis in diese Richtung, als ich Disneys Robin Hood nach Jahren mal wieder geguckt habe, und feststellen musste, dass der Film einfach todlangweilig ist, kein Gag funktioniert und das alles einfach irgendwie, naja, kacke war. Dabei wurde ein Stück meiner Kindheit einfach mal komplett zerstört.

Und weil ich so ein harter Kerl bin, der komplett auf seine Kindheit scheißt, wage ich jetzt ein weiteres Unterfangen in diese Richtung, bei dem ich vermute, dass auch das kein gutes Ende nehmen wird.

Das war nämlich so: Als Kind habe ich diesen Film gesehen, in dem ein paar Blagen und ein Huhn auf einem Kanu durch die Gegend schippern und ich fand den toll. Und dann hab ich ihn einfach komplett vergessen. Irgendwann fiel mir dann aus irgendeinem Grund dieser Film wieder ein, aber ich konnte mich ums verrecken nicht an den Titel erinnern. Irgendwann fiel mir dann eine DVD in die Hände, mit dem Titel „Flussfahrt mit Huhn“. Man, der Titel ist so verdammt offensichtlich, da kann ja keine Sau drauf kommen. Ich dachte eher an sowas, wie „Die Kanukinder vom Niederrhein“. So hießen Filme schließlich damals. Jedenfalls hab ich die DVD natürlich gekauft und seit dem verstaubt sie hier im Regal. Da kommt mir diese Blogparade natürlich gelegen, um mir den Spaß dann doch endlich mal wieder anzugucken.

 

FLUSSFAHRT MIT HUHN ist ein deutscher Film, mit einer unfassbar aufregenden Story. Irgendwelche Blagen machen Urlaub beim Opa und halten sich für Piraten, die einen neuen Weg ins Meer finden wollen. Also klauen sie in einer Nacht und Nebel Aktion Opas Ruderboot und paddeln los. Opa nimmt mit seinem Motorkanu die Verfolgung auf, stellt sich aber tierisch dämlich an und die Blagen klauen ihm das Kanu. Opa klaut daraufhin einem armen Bauern das Fahrrad und verfolgt die Kids jetzt 90 Minuten lang. Kurz gesagt, sind hier alle Kriminelle. Quasi die Kinderversion von Pulp Fiction. Nur das Opa keine Bibelsprüche zitiert, die er fast auswendig kann.

Naja, der ganze Spaß plätschert ewig dahin, wie der Fluss, über den die Blagen schippern, und Opa scheitert halt immer wieder knapp daran, sie einzuholen.Viel mehr passiert dann in dem langweiligen Schinken auch nicht, bis dann am Ende alle wieder zusammen sind und so tun, als wäre absolut nix gewesen. Nun ja, was soll ich sagen, außer: Boah, war das langweilig. Ich gehe jetzt gar nicht genau auf Julis Fragen ein, sondern fasse kurz zusammen: Ass Erwachsener ist der Film einfach zum Einpennen und die einzige Erkenntnis im Gegensatz zu früher ist, dass alles an dem Film, von Drehbuch bis Darsteller, scheiße ist.

Zum Glück bin ich nicht wirklich erwachsen und deshalb nicht eingeschlafen.

Oh, She-Ra, das sieht ja aus, wie die höchsten Hügel von Eternia. Achtung, die wahre Macht von Grayskull bahnt sich einen Weg auf die bebenden Berge …

Okay, okay, ich spiele alleine weiter …

Serienparade – Dauerbrenner

Diese Woche gibt es leider keine TV-Tipps, was einfach daran liegt, dass kaum Schrott läuft, in den kommenden sieben Tagen. Beschwert euch also bei den Sendern über das zu gute Programm.

Stattdessen nutze ich die Gelegenheit, wieder bei Frau Margaretes Serienparade mitzumachen. Nachdem ich bei der Frage nach der ersten Serie schon etwas ausführlicher werden musste, wird es dieses Mal nicht einfacher. es geht nämlich um:

Dauerbrenner: Welche Serie könntest du immer wieder sehen?

Ist eine Serie, die man immer wieder schauen kann, eine Lieblingsserie? Oder umgekehrt: Muss eine Lieblingsserie dieses Kriterium erfüllen? Was braucht eine Serie, dass du sie immer wieder ansehen kannst/willst? Welche Serie hast du bisher am häufigsten gesehen? Oder kommt das bei dir gar nicht vor, dass du Serien/Episoden mehrmals schaust?

Es ist ja nun mal so: Ich bin völlig Serien-verballert. Noch mehr, als das bei Filmen der Fall ist. Soll heißen: Ich gucke einfach alles, was auch nur ansatzweise mein Interesse weckt. Oder anders ausgedrückt: Alles, außer CSI, CIS, SCI, SIC, ISC, ICS, ICE, IEC, und wie der ganze Scheiß heißt, wo Typen mit coolen Sonnenbrillen in 40 Minuten den kompliziertesten Mordfall aller Zeiten lösen.

In meinem Regal stehen/in meinem Schrank lagern/auf meinem Tisch stapeln sich an die 50 (kompletten Serien), von denen ich, bis auf wenige Ausnahmen, jede mindestens zwei Mal gesehen habe. Ein Mal im TV/Netz/schlecht gebrannt auf VCD (das waren noch Zeiten; grausam) und dann eben auf Dvd/BluRay, denn dafür habe ich sie schließlich gekauft.

Dadurch wird es schwierig, hier den einen Dauerbrenner rauszupicken. Deshalb treffe ich hier einfach mal eine Auswahl an Serien, die ich definitiv schon mehrmals gesehen habe und immer wieder gerne mal in den Player schmeiße:

FRIENDS

Geht eigentlich immer. Dadurch, dass es sich um ne Comedy handelt, kann man die Serie auch gut mal nebenbei laufen lassen und sich noch um andere Dinge kümmern. Ebenfalls in diese Kategorie fallen Seinfeld, Coupling, Muppet Show und Maried With Children. Manchmal hab ich einfach Bock drauf. Im Gegensatz zu allen anderen Serien, kann es bei Comedys dann aber auch mal vorkommen, dass ich einfach wahllos eine Staffel aus der Mitte reinwerfe, oder sogar bestimmte Episoden angucke.

BREAKING BAD

Das geht bei einer Serie wie dieser natürlich eher nicht. Breaking Bad habe ich erst kürzlich wieder durchgekloppt und es ist und bleibt einfach fantastisch. Dürfte der zweite komplette Rewatch gewesen sein. Davor habe ich jedes Jahr, bevor die aktuelle Staffel startete, die vorherigen noch mal wiederholt, womit ich zumindest Staffel 1 mittlerweile 8 mal gesehen haben dürfte. Dasselbe mache ich übrigens auch bei Game Of Thrones und Shameless. Und zukünftig wohl auch bei Better Call Saul.

LOST

Lost genießt bei mir tatsächlich ein ziemliches Alleinstellungsmerkmal. Erst mal war es so, dass ich im Verlauf von Staffel 4, meinen Cousin versuchte, von der Serie zu überzeugen, der sich aber nur dazu breitschlagen ließ, das ganze mit mir zusammen zu gucken. Also habe ich, während ich die aktuelle Staffel 4 verfolgte, gleichzeitig einen Rewatch angefangen, um meinen Cousin in den Genuss der Serie zu bringen, was nicht schwer war. Anschließend bin ich, weil das deutsche Fernsehen mir tierisch auf die Nüsse geht, mitten in der Serie von der deutschen Ausstrahlung auf die O-Ton-Variante gewechselt, was aber irgendwie nicht klar ging, weil ich mich erst mal an die Stimmen gewöhnen musste. Also hab ich alles noch mal auf Englisch geguckt, um dann die finale Staffel voll und ganz im O-Ton genießen zu können. Während es bei allen Serien eigentlich so ist, dass ich nach dem Ende erst mal etwas Abstand brauche, dachte ich bei Lost nach den letzten Szenen nur: „What The Fuck? Das muss ich mir direkt alles noch mal angucken“, was ich dann auch getan habe. Wenige Monate, nach meinem ersten kompletten Rewatch, kam in einem Lost-Forum jemand auf die Idee, doch mal zusammen nen Rewatch zu starten und im Forum darüber zu schreiben. Hab ich natürlich direkt mitgemacht und mir das ganze wieder reingezogen, inklusive unfassbar interessanter Anmerkungen zu jeder Folge im Forum (ja, schon vor der Eröffnung des FIlmschrottplatzes hab ich an anderer Stelle meine wirren Gedanken runter getippt). Der Rewatch erstreckte sich über ein knappes Jahr, da wir uns darauf geeinigt hatten, jede Woche 2 Episoden zu gucken. Danach brauchte ich dann aber wirklich erst mal ne Lost-Pause, die etwas länger anhielt, bevor ich, aus einer Laune heraus, alles noch mal geguckt habe. Wenn man also das ReWatsch-Kauderwelsch mal außer Acht lässt, dürfte Lost damit sehr weit oben, bei den Serien stehen, die ich am häufigsten gesehen habe.

Eine meiner absoluten Lieblingsserien SIX FFET UNDER habe ich übrigens bisher erst zwei Mal durchgesuchtet. Aber auch da wird es in Zukunft sicher noch den ein oder anderen Durchgang geben.

 

Mal wieder sehr ausschweifend, aber ihr könnt euch ja kürzer halten, wenn ihr ebenfalls Bock habt, an Margaretes Serienparade teilzunehmen.

Serienparade – Erste Schritte. Mit dieser Serie fing alles an

♫Oh Margarete! Gib mir die Knete!♪

Kennt ihr das auch: Man hat einen Namen (okay, Namen sind weit verbreitet, also kennt ihr das sicher) und dann lernt man jemanden kennen, dem direkt ein unfassbar lustiger Spruch zu dem Namen einfällt, von dem er scheinbar annimmt, dass man diesen witzigen Spruch noch nie gehört hat. Natürlich hat man ihn schon zweiundvierzigtausendmal gehört. Ich finde diese Leute zum Kotzen. Und wie sich gerade herausgestellt hat, bin ich wohl selbst so jemand. Sorry, Margarete. Tröste dich damit, dass ich mich offensichtlich selbst hasse.

Margarete gibt uns aber keine Knete, sondern eine Blogparade, mit Schwerpunkt Serien, in mehreren Teilen. Darauf gestoßen bin ich bei Gorana, die den Spaß noch rausgehauen hat, bevor sie demnächst als frisch gewordene Mutter ihren Blog auf Mutterschaftstipps umtrimmt. So zumindest meine Theorie. Die Praxis wird wohl anders aussehen, da meine Theorien generell sehr fehlerbehaftet sind. Um nicht zu sagen: Völliger Schwachsinn.

Margarete will jedenfalls folgendes wissen:

Erste Schritte: Mit welcher Serie hat alles angefangen?

 Welche Serie hat dich zuerst in ihren Bann gezogen? Nach welcher Serie warst du zum ersten mal süchtig? Gemeint sind solche Serien, die tatsächlich für Erwachsene oder zumindest für Jugendliche gedacht sind, die typischen Zeichentrick- und Animeserien für Kinder fallen damit raus.

Da ich von jeher ziemlich TV-verballert bin, müssen wir natürlich etwas in der Zeit zurück reisen. In eine Zeit, als Actionserien die Welt regierten. MacGyver bastelte Bomben aus Kugelschreiberminen und Kaugummi, Michael Knight heizte in KITT durch die Gegend, Magnum kämmte seinen Bart.

Die perfekte Mischung aus all diesen Serien bot aber ein Quartett von Ex-Militärs, die als Rächer der Enterbten und Beschützer von Witwen und Waisen durch die USA gurkten und Ärsche traten. Die Rede ist natürlich vom A-TEAM! Das dürfte die erste Nicht-Cartoonserie gewesen sein, für die ich immer pünktlich vorm TV saß. Lang ist es her.

Allerdings war ich zu der Zeit noch lange nicht so Serien-Fan, wie es heute der Fall ist. Im Alter von bla Jahren, hat man schließlich auch noch besseres zu tun. Fußball spielen, He-Man-Figuren sammeln, Plastiksoldaten abfackeln. Die Dinge eben, für die man als Erwachsener leider keine Zeit mehr findet.

Richtig entfacht wurde mein Serienkonsum dann etwas später durch eine Comedy, in der 6 New Yorker sich durch den Alltag plagen, den ein Leben zwischen Wohnung und Cafe so mit sich bringt. FRIENDS war von Beginn an einfach herrlich lustig und es ist auch noch die Serie, die ich als erstes komplett im O-Ton angesehen habe, was heute Standard ist, auf dem Schrottplatz eures vertrauens.

Die nächsten Jahre waren ziemlich Comedy-lastig. Erst eine Serie über einen Flugzeugabsturz auf einer vermeintlich einsamen Insel brachte mich dann auch zum Drama und zur Mystery. LOST ist für mich bis heute immer noch die beste Mindfuck-Aneinanderreihung, die man im TV finden kann.

Das war also ein Ausschnitt aus meinem Serien-Werdegang und die wohl größten Einflüsse, was meinen Serienkonsum angeht. Etwas ausschweifend, ich weiß, schließlich war nur nach einer Serie gefragt, aber ich musste das einfach etwas ausführlicher machen.

Wenn ihr auch Bock habt, dann macht mit und verlinkt bei Margarete euren Beitrag. Ich bin sicher, sie freut sich über jeden Teilnehmer.

Halloween-Blogparade

Juli von Pieces Of Emotion hat mich mal wieder zu einer Blogparade animiert. Und obwohl ich mit Halloween nicht wirklich was am Hut habe, mache ich mal mit.

 

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?

Als ernsthaften Feiertag betrachte ich es nicht, aber für einen blöden Brauch halte ich es auch nicht unbedingt. Ist eben wie Karneval. Lasst den Leuten halt ihren Spaß. An mir geht sowieso beides völlig vorbei.

 

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?

Wie gesagt, geht Halloween an mir so vorbei. Ich kenne auch niemanden, der das groß feiert. Aber da mein Cousin am selben Tag Geburtstag hat, habe ich auch so nen Grund zu saufen.

 

3. Was ist dein Lieblingskostüm?

Jeden Morgen, wenn ich in den Spiegel gucke, sehe ich aus, wie ein Erschrecker in der Geisterbahn.  Den Rest des Tages schlurfe ich dann durch die Gegend wie ein obdachloser Zombie. Gegen Abend nehme ich dann meine normale Gestalt an und sehe nur noch aus wie ein Obdachloser. Damit habe ich eigentlich genug Kostümierung abgedeckt.

 

4. Was war dein Kindheitsmonster?

Puh, schwierig. Damals hatte ich Angst, in den Keller zu gehen. keine Ahnung, ob ich da Monster vermutet habe. Ansonsten habe ich immer meinen Kleiderschrank aufgelassen, damit da nicht plötzlich ein Monster rausspringen kann. Ich weiß, hochintelligente Taktik von mir.

Nebenbei hatte ich letztens einen Alptraum, in dem ich von einem Muppet verfolgt wurde. Einem MUPPET! An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern, da ich mich sowieso selten an meine Träume erinnern kann, aber das ist aus irgendeinem Grund hängen geblieben.

 

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?

Ich glaube nicht an Vorbestimmung, oder daran, dass man Glück und Pech bewusst beeinflussen kann. Klar, unsere Handlungen haben Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt. Allerdings weiß man natürlich vorher nicht, was eine Handlung bewirkt. Eben der berühmte Schmetterlingseffekt.

 

6. Glaubst du an Geister?

Nein.

 

7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”

Wahrscheinlich in meiner Hochphase des sinnlosen Alkoholismus, aber daran kann ich mich kaum noch erinnern. Allerdings gab es zumindest einen Moment, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Ein Kollege hatte sich einen Porsche gekauft. Irgendwo billig abgestaubt, das Ding, wie er es oft mit Autos macht. Autos gehen mir zwar am Arsch vorbei, aber er wollte uns die Karre unbedingt zeigen. Geparkt hatte er den Wagen in der dunkelsten Parkplatzecke, die man jenseits der Milchstraße finden kann. Ich torkelte also zum Auto, beguckte mir die Karre, soweit das in der Finsternis möglich war. Ich ging um das Auto herum und fiel in ein ungefähr zwei Meter tiefes Loch, von dem er nichts erwähnt hatte. Wahrscheinlich weil er es selber nicht gesehen hatte, in der dunklen Ecke. Nachdem ich festgestellt hatte, dass ich nur wenige Zentimeter an ein paar aufgestellten Stangen vorbeigerauscht war, kletterte ich aus dem Scheißloch, blutete wie Sau und trank die ganze Nacht weiter. Das Gute am Besoffensein ist eben, dass die Schmerzen erst am nächsten Tag kommen. Hätte jedenfalls schlimmer ausgehen können.

Ansonsten wurde ich nur hin und wieder fast überfahren, weil manche Idioten fahren, wie die letzten Arschlöcher, aber das kennt wohl jeder.

 

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?

Ich bin da ziemlich offen und ich denke, dass ist auch ganz gut so. Irgendwann ist für uns alle nun mal das Ende der Straße erreicht. Ich glaube allerdings, dass danach auch wirklich einfach Ende ist. Dunkelheit, Finsternis, Schwarz, Wasweißdennich. Deshalb habe ich auch nicht wirklich Angst vor dem Tod. Denn wo nichts ist, gibt es auch nichts, vor dem man sich zu fürchten braucht. Aber vorm Sterben habe ich Angst. Diese letzte Erfahrung wird wohl keine wirklich angenehme sein, egal auf welche Art und Weise man letztlich abtritt. Man kann eigentlich nur hoffen, dass es kurz und schmerzlos über die Bühne geht; wenn das denn überhaupt möglich ist. Wir werden sehen.

 

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?

Wäre kein fairer Deal, denn ich kriege 1000 Euro und du kriegst nichts. Wo soll ich unterschreiben?

Blogparade: Jederzeit wieder oder Filme die man nicht oft genug sehen kann

Meine Fresse, ist der Titel lang. Naja, was soll’s. So weiß wenigstens direkt jeder, worum es geht. Wieder mal ne Blogparade, da muss ich natürlich mitmachen. Gestoßen bin ich auf den Spaß bei Wortman. Dieses Mal will Das Ding Auf Der Schwelle a.k.a. Dexter Ward wissen, welche Filme wir immer wieder gerne mal in ein Abspielgerät unserer Wahl schmeißen. Um genau zu sein, geht es um bis zu 20 Filme, die man schon öfter als zehn mal gesehen hat. Die Liste ist lang, deshalb musste ich hier eine Auswahl treffen, bei der ich auf Fortsetzungen und anderen Kram verzichte, um mich aufs Wesentliche zu konzentrieren.

Der rosarote Panther – Ist wohl klar, dass ich das Original von Blake Edwards meine. Stellvertretend für die komplette Panther-Reihe, deren Filme zwar irgendwie immer bekloppter wurden, aber nicht minder lustig waren. Wenn Clouseau das Schlosspersonal verhört, oder mal wieder dem Tod von der Schippe springt, einfach nur, weil er selbst zum Sterben zu doof ist, bleibt kein Auge trocken. Sellers war einfach großartig.

Eine Leiche zum Dessert – Und direkt noch mal Sellers und Niven. Geniale Krimi-Parodie mit völlig beknackter Auflösung und einer „Kuh“ an der Wand.

Blues Brothers – Geiler Soundtrack. Abgefahrene Charaktere. Alles irgendwie total Banane, aber sehr unterhaltsam.

Indiana Jones – Die Trilogie, denn Teil 4 habe ich aus meinem Gedächtnis gestrichen. eigentlich schon bei der Kühlschrank-Szene, aber darüber wurde wohl schon alles gesagt. Die Abenteuer von Indy sind einfach pure Unterhaltung, und wenn dann in Teil 3 auch noch Sean Connery dazu stößt, ist einfach alles perfekt.

Beverly Hills Cop – Eddie Murphy war mal gut. Man mag es kaum glauben. Aber dann kamen die Fortsetzungen und der ganze andere Quatsch, den der Typ dann fabriziert hat. Aber der erste BHC war einfach klasse.

Ghostbusters – Muss man wohl nicht viel zu sagen, oder? Bill FUCKING Murray. Enough said.

Die Goonies – Das könnte der Film sein, den ich öfter gesehen habe, als jeden anderen. Einfach, weil ich ihn schon seit meiner Kindheit kenne und, im Gegensatz zu allen anderen, auf dieser Liste, immer besessen habe. Ob auf VHS – ach ja, die guten alten Zeiten mit Bandsalat – DVD, oder mittlerweile BluRay. Der Film gehört in jede Sammlung. Und irgendwie freue ich mich sogar etwas auf die Fortsetzung.

Zurück in die Zukunft – Wohl der Zeitreisefilm schlecht hin. Ich mag die Thematik ja sowieso, aber an ZIDZ ist nie was dran gekommen.

Platoon – Einer der besten Kriegsfilme ever. Und das interessanteste: Charlie Sheen konnte tatsächlich mal schauspielern. Wer hätte das gedacht?

Good Morning Vietnam – Bleiben wir in Vietnam. Robin Williams brüllt ins Mikrofon, macht seine Faxen, aber trotzdem bleibt der Film eine ernste Angelegenheit.

Stirb Langsam – Für mich der beste Actionfilm aller Zeiten und das wird sich wohl auch nicht mehr ändern.

GoodFellas – Hab es hier ja schon mal irgendwo erwähnt, dass ich den besser finde, als die Pate-Trilogie.

Terminator 2 – Habe ich definitiv öfter gesehen, als Teil 1. Und den auch schon mehrmals. Aber dies ist einer der wenigen Fälle, wo die Fortsetzung tatsächlich noch mal ne ganze Ecke besser ist, als der erste Teil.

Braveheart – Ich zweifel zwar daran, dass das denn damals wirklich alles so war, aber wen interessiert’s. Der Film ist einfach saugut gemacht, hat ne gute Geschichte, gute Schlachten und macht einfach Spaß.

Jurassic Park – Dinosaurier. Spielberg in seinem Element (was er ja irgendwie heute nicht mehr ist). Und noch heute gute Computertechnik. In einer Zeit, wo alles, am laufenden Band, in die Luft fliegen muss, kann man dieses Teil immer mal wieder reinschieben, einfach um zu sehen, dass Blockbuster auch spannend sein können. Oder konnten.

Pulp Fiction – Als bekennender Quentin Tarantino-Fan habe ich jeden seiner Filme mehrmals gesehen, aber keinen so oft, wie den besten von ihm.

Die Verurteilten – Die IMDB-Wertungen lügen nicht. Zumindest in diesem Fall.

Bube, Dame, König, GrAs – Guy Ritchie hat mal wirklich coole Streifen gedreht. Und dann hat er Madonna geheiratet. War ein großer Fehler, wie es scheint.

Truman Show – Ich mag Jim Carrey. Ob in ernsten, oder total behämmerten Rollen. Ich mag ihn. Dieser hier ist zwar nicht sein Bester, aber trotzdem wohl der, den ich am öftesten (gibt es das Wort) gesehen habe.

Fight Club – Brad Pitt und Edward Norton hauen sich in die Fresse und das auf sehr abgefahrene Weise. Denn eigentlich haut sich Norton ja nur selbst vors Maul.