Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Liebster Award Is Running Wild – (Mehr oder weniger) interessante Antworten auf intelligente Fragen #7

Ganz überraschend wurde ich mal wieder nominiert. Um ehrlich zu sein, wusste ich gar nicht, dass der Award hier immer noch durch die Blogsphäre schwirrt. Nun gut, Die Poe, oder Pö, was mich übrigens völlig irritiert, denn ich habe Poe nie als Pö gelesen, sondern als Poe, im Sinne von „Ist die wohl verwandt mit Edgar Allan Poe?“ Aber wie sich mittlerweile herausgestellt hat, ist die Poe nicht mit Poe verwandt. Und da drängt sich mir die Frage auf, ist die Pö stattdessen vielleicht mit Eckhart Albrecht Pö verwandt, dem Verfasser so großartiger Werke wie: „Der Kranich (The Craven)“, „Der verräterische Terz (The Tell-Tale Tart)“ und natürlich „Der Untergang des Hauses Arschhaar (The Fall Of The House Of Usher)“ …

Wie auch immer. Jedenfalls hat mich die liebe Pö nominiert und ich darf jetzt hier ein paar Fragen beantworten. Mache ich natürlich gerne. Da dieser Award aber wohl schon jeden gefühlt zweiundvierzig Mal erreicht hat, verzichte ich auf weitere Nominierungen. Irgendwann muss das einfach mal ein Ende nehmen. Versteht ihr! Ich ertrage das alles nicht mehr! Hört ihr! HÖRT IHR! ES REICHT! ICH KANN NICHT MEHR! AAAAAAHHHHHH!

Zu dramatisch? Na gut, kommen wir einfach zu den Fragen.

liebster

1. Als allererstes mal Eigenwerbung. Bei Herba und meinem Bloprojekt Mach was! ist das derzeitige Thema: Mach was mit Deiner Lieblingsstadt. Welche ist Deine Lieblingsstadt und warum? Oder hast Du keine?

Na das fängt ja gut an. Hier muss ich passen. Ich habe keine Lieblingsstadt, was unter anderem wohl auch daran liegen könnte, dass ich nicht viel rumkomme. Und wenn ich mal irgendwo war, war ich so besoffen, dass mir die Stadt scheißegal war. Das Bier schmeckt überall gleich.

2. Wenn MEGAN FOX mal eine Autobiographie schreibt, lese ich sie sofort!!!

Schließlich würde ich zu gerne wissen, was im Leben verkehrt laufen muss, damit man so eine unglaublich untalentierte, überbewertete, humorlose und beängstigend geisteskranke Tussi zu werden, die aus irgendeinem Grund jeder geil findet. Außerdem wäre bestimmt auch das Vorwort von Michael Bay höchst interessant. Hier ein möglicher Auszug: „Boom! Bam! Boom! Bang! Bang! Watch my new Movie Transturtles about crossdressing amphibians starring Megan Fox.“

3. Welches Gericht kannst Du gut kochen?

Nudeln. Zumindest manchmal. Aber ich habs auch schon mal geschafft, das zu verkacken. Ein großer Koch ist an mir nicht verloren gegangen. In seltenen Fällen schaffe ich es immerhin, mir ein Brot zu schmieren, ohne mir dabei in den Finger zu schneiden. Ich werte das als großen Erfolg.

4. Hast Du schonmal an Guerilla-Projekten teilgenommen (Guerilla-Gardening, Knitting oder was es sonst noch gibt)?

Was zur Hölle ist bitte Guerilla-Gardening? Klingt irgendwie nach Tatort Gartenzaun.

Um die Frage zu beantworten: Nö!

5. Twitter, Instagram, Facebook…. welche Social-Media-Plattform macht Dir am meisten Spaß/benutzt Du am häufigsten (ausserhalb der Blog-Welt)?

Als erstes angemeldet habe ich mich damals auf Wer kennt wen. Kennt das noch jemand? War ziemlicher Müll und ich war ungefähr 2 mal drauf. Danach folgte Facebook, aber auch da habe ich eigentlich nie wirklich viel gemacht. Eigentlich nutze ich das nur, um auf dem laufenden zu bleiben, was so in der Umgebung abgeht und wo was los ist. Für mehr ist der Scheiß ja eh nicht mehr zu gebrauchen, weil man ohne seine Posts zu bewerben, sowieso keine Sau mehr erreicht. Facebook ist halt nix weiter, als ne Gelddruckmaschine, bei der auf die Kunden komplett geschissen wird. Also fick den Kackladen.

Am aktivsten bin ich defintiv auf Twitter. Ich mag diese kurze Knappheit, mit der man mal eben seine Gedanken runtertippen kann. Außerdem entstehen bei Twitter im Gegensatz zu den ganzen anderen Plattformen auch mal interessante Diskussionen über Filme. Wer mich also auf Twitter stalken will: @filmschrott

Aber Warnung: Eigentlich schreibe ich da auch nur Schwachsinn.

6. Das schönste Liebespaar in der Serienlandschaft?

Ich bin ja kein großer Fan von diesem ständigen Geschnulze, dass in jeder Geschichte vorkommen muss. Nach langem überlegen und durchgucken aller Serien, die ich im Regal stehen habe, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das beste Liebespaar Kermit und Miss Piggy aus der Muppet Show sind, denn die schnulzen nicht dauernd rum, sondern gehen sich nur gegenseitig auf den Sack. Eine Liebesgeschichte, wie im wahren Leben.

7. Und die besten Besten-Freunde?

Troy And Abed In The Mooooorning!

8. Was ist das erste Lied, an das Du beim Stichwort „Sonne“ denkst?

„Alle warten auf das Licht,

fürchtet euch, fürchtet euch nicht …“

Ja, der Heino hats schon drauf, ne?

9. Was findet man IMMER in Deinem Kühlschrank?

Gähnende Leere. Und wahrscheinlich ein weit über dem Verfallsdatum liegendes Stück Wurst. Denn hab ich Wurst, ist mir alles andere Wurst. Gott, war der schlecht. Selbst für meine Verhältnisse.

10. Welchen Comedian oder Satiriker findest Du witzig?

Ich beschäftige mich zwar schon lange nicht mehr wirklich damit, aber früher mochte ich Michael Mittermeier ganz gerne. Als ich aber letztens ein neueres Programm gesehen habe, fand ich das einfach nur erschreckend schlecht.

Wen ich mir hin und wieder ganz gerne angucke, ist Louis C.K. Aber ich würde jetzt auch nicht zu nem Liveauftritt rennen, wenn er nach Deutschland käme. Ein anderer fällt mir aber gerade nicht wirklich ein.

11. Traumvorstellung: Welche Bands gehören zu einem perfekten Festival-Line-Up (egal, ob lebend oder tot oder als Band nicht mehr zusammen)?

Das ist recht einfach. Nur Tote und Totgesagte.

Led Zeppelin steht ganz vorne, weil geilste Band aller Zeiten.

Jimi Hendrix mal live auf der Gitarre schreddeln sehen, wäre extrem cool.

The Doors in Urbesetzung mit einem völlig zugedröhnten Jim Morrison, alleine weil das mit Sicherheit jedes Mal ein einmaliges Erlebnis war. Bei deren Konzerten wusste man nie, was passiert und ob es länger als 5 Minuten dauert.

Und natürlich Queen mit Freddie Mercury. Am liebsten in der Pre-Rock-Pop-Ära. Also Queen der 70er. Danach waren sie zwar immer noch gut, aber die geilste Scheiße hatten sie bis dahin bereits rausgehauen.

Zum Abschluss performen sie dann den besten Song aller Zeiten Bohemian Rhapsody und ich kann glücklich nach Hause gehen. Oder höchstwahrscheinlich aufgrund von zu großem Alkoholkonsum getragen werden. Oder man lässt mich einfach da liegen. Ist auch scheißegal, denn danach könnte ich reuelos abtreten. Und außerdem: „Who Wants To Live Forever …“

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A Good Day For Liebster Award – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #6

Das Franzi ist eindeutig zu Schrottverliebt. Anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, dass der Schrottplatz bereits zum zweiten Mal von ihr für den Liebsten Award nominiert wurde. Wenn ich ein größeres Ego hätte, könnte ich natürlich auch auf die Idee kommen, dass sie mich mag und möglichst viel über mich herausfinden will, bevor sie mir ihre unendliche Liebe gesteht, aber ich glaube es ist eher eine psychologisch fragwürdige Leidenschaft für Filmschrott. Die ich in dem Fall mit ihr teile.

Hier jedenfalls ihre 11 Fragen inklusive Antwort.

 

1. Was ist dir wichtiger als Essen?

Essen mag zwar eine schöne Stadt sein, aber ich war da nie, deshalb ist sie mir nicht wirklich wichtig. Das kleine Kaff, in dem ich wohne, ist mir da schon wichtiger.

2. Welche religiöse Gruppierung ist dir am unheimlichsten?

Die katholische Kirche des Spätmittelalters, weil die einfach ganz entschieden geldgeile, machthungrige Geisteskranke waren, die vor absolut nichts zurückgeschreckt haben, um den ahnungslosen Vollidioten namens Volk in den Schädel zu hämmern, wie unfassbar toll sie eigentlich sind und dass ohne sie und ihren Scheißgott gar nix läuft.

Heute sind sie halt nur noch pädophile Arschlöcher, die immer noch extrem einen an der Waffel haben, aber das unheimliche ist verschwunden, weil es eben jeder weiß und sie nicht mehr in roten Inquisitionsroben unschuldige Mädchen anzünden, nur weil der Nachbar behauptet hat, sie hätte seinen Penis durch schwarze Magie schrumpfen lassen.

Die unheimliche Rolle übernehmen dann heute halt die ganzen anderen Nasen, die meinen im Namen ihres Kackgotts Leute umbringen zu müssen, weil sie tatsächlich so unfassbar dämlich zu sein scheinen, dass sie glauben, dass der das im Notfall nicht selber könnte, wenn ihm die Leute auf den Sack gehen. Da fragt man sich ja eigentlich schon mal grundsätzlich, woran diese Vollpfosten eigentlich wirklich glauben. Allerdings sind die nicht wirklich unheimlich, wie die Inquisition, einfach nur genau so doof.

Bevor ich jetzt aber hier weiter ausschweife und das Ganze zur Dissertation mutiert, mache ich es kurz. Ich glaube nicht an Gott (an keinen von den zur Auswahl stehenden 42.000) und halte Religion für eines der größten Übel, das sich die Menschheit jemals selbst auferlegt hat. Wer wissen will warum, kann ja einfach mal recherchieren wie viel Tot und Verderben daraus resultiert ist und im Vergleich dazu, was denn eigentlich positives dabei rauskam.

Ich lasse jedem seine Meinung. Wenn es jemandem hilft zu „glauben“, ist das absolut okay, solange er im Namen dessen nicht Leute abfackelt, nur weil die ne andere Meinung haben.

3. Welche Filme würdest du mir empfehlen, wenn ich Lust auf etwas existenzialistisches hätte?

Ich hab keinen Plan, ich weiß noch nicht mal genau, was das Wort bedeutet. Irgendwas mit freiem Denken, glaube ich. Also schon mal nichts mit Religion gucken, würde ich vorschlagen.

4. Was war dein letzter Magic Moment im Leben?

Nach reiflicher Überlegung musste ich feststellen, dass ich nie einen „Magic Moment“ hatte.  Ich bin einfach nicht so leicht zu beeindrucken, fürchte ich.

5. Findest du nicht auch, dass Menschen aus dem Hause Ravenclaw (wie ich beispielsweise) die tollsten sind? Außer Neville vielleicht…der ist wirklich DER tollste.

Da mir gerade überhaupt nicht einfallen will, wer denn überhaupt sonst noch in Ravenclaw war, sage ich einfach mal: Ja, weil du drin bist.

6. Wann und warum hast du das letzte Mal an eine Verschwörung gegen dich geglaubt?

Als ich in der Wüste erwachte, kam mir das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Ich stand auf und latschte los. Ich erreichte ein Schild auf dem stand: Willkommen in der Sahara. Es musste sich um eine Verschwörung handeln. Denn ich hatte ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich in die Kalahari will. Wie es weiterging, weiß ich nicht mehr. Vielleicht Gedächtnisverlust durch Dehydration. Oder ich bin aus dem Traum aufgewacht.

7. Marilyn Monroe oder Audrey Hepburn?

Jetziger Stand: Hepburn. Find ich erstens hübscher und hab ich zweitens bisher mehr von gesehen. Vor allem, war alles, was ich mit ihr gesehen habe ziemlich gut. Bei Marilyn allerdings war bei den wenigen schon ein unfassbar langweiliger Schinken namens „Wie angelt man sich einen Millionär“ dabei. Da klau ich lieber mit Audrey ne Million.

8. Weltuntergang – Ja? Nein? Vielleicht? Und vor allem wann?

Ja. Wann ist da etwas schwieriger, aber für mich steht eindeutig fest, dass die Menschheit sich irgendwann selber auslöschen wird und den ganzen Planeten gleich mitnimmt. Es laufen einfach zu viele machtgierige Arschlöcher rum und das wird unserer Spezies irgendwann zum Verhängnis werden. Vielleicht haben wir es auch einfach nicht besser verdient.

Man irgendwie ist das alles so negativ heute. Liegt es an mir, oder an den Fragen?

9. East Coast oder West Coast?

Wo liegt Detroit? Da kommen viele coole Rockbands her.

10. Hast du auch die Hoffnung, dass Leute wie Betty White oder Christopher Lee uns alle überleben werden? Sie müssen doch unsterblich sein, oder?

Erst mal vorweg: Mit Betty White kann ich nicht wirklich was anfangen. Fand Golden Girls immer scheiße und auch sonst ist mir mit der nix im Gedächtnis geblieben, was mich irgendwie überzeugt hätte.

Christopher Lee ist Dracula, wenn also nicht jemand mit ner Knoblauchkanone und nem Holzpflock an seiner Tür klingelt, mach ich mir keine Sorgen, das der den Weltuntergang noch erleben wird und dann als einziger auf dem letzten Stück Erde stehen wird.

11. Welches ist dein liebstes Vorwort oder liebste Widmung in einem Buch?

Da fällt mir wirklich gar nix ein. Wahrscheinlich was von Pratchett oder Adams, aber ich komme nicht drauf. Irgendwie bleiben mir die Vorworte auch einfach nie im Gedächtnis.

Nachworte übrigens auch nicht, deshalb verzichte ich hier auf eins.

 

Liebster Award Quadrilogy – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #5

Der Liebste Award geht weiter um und der Stepnwolf hat mich nominiert.  Also weiter mit Teil 4 des beliebten Frage-Antwort-Spiels.

 

 

Warum heißt dein Blog so wie er/es heißt?

Naja, macht ja Sinn oder. Schließlich geht es hier um die größten Perlen der Zelluloidverschwendung. Mittlerweile gibt es zwar auch jede Menge anderen Quatsch hier, der mit Schrottfilmen eigentlich gar nix zu tun hat, aber das Kernstück sind halt trotzdem weiterhin die geisteskranken Auswüchse von Möchtegernfilmemachern, die scheinbar kurz vor Drehbeginn aus der anliegenden Klapsmühle geflohen sind und der Mainstreammüll, von geldgeilen Produzenten gesponsort, bei denen sich dann auch namhafte Darsteller nicht zu blöd sind, ihre Fresse in die Kamera zu halten, weil eben die Knete stimmt. Filmschrott eben.

Wenn dein Blog ein Film wäre, welches Genre bedient er/es und wer spielt darin die Hauptrolle?

Eine ausgezeichnete Frage, die bei jedem anderen Blog wahrscheinlich zu Kopfzerbrechen führt. Hier bei mir ist es natürlich realtiv einfach. Es wäre natürlich ein Horrorfilm, in dem alle Horrorgenres zusammenkommen, mit Riesenspinnen, Zombies, Vampiren, Geistern, Blondinen mit dicken Dingern, Haien, Riesenschlangen, pseudocoolen Collegefootballspielern, Riesenmonstern, Cyborgs, Dämonen, Rieseninsekten, Rittern, tödlichen Viren, Aliens und, einfach weil damit nix schief gehen kann, Piraten.

Der Cast wäre selbstverständlich der selbe, der auch in meiner großartigen Heat-Trilogie (Hier, hier und hier nachzulesen) seine darstellerischen Künste zum Besten geben durfte.

Bist du eher der stille Genießer oder der lautstarke Unterstützer?

Generell tendiere ich eher zum lautstarken Unterstützer, was wohl auch daran liegt, dass ich meine Fresse unmöglich länger als 15 Minuten halten kann und zu allem meinen Senf dazu geben muss. Ganz extrem war es früher eigentlich immer, wenn jemand vorgeschlagen hat, was zu unternehmen. Da wurde ich dann zum lautstarken Motivator, im Sinne von: „Jetzt kommt mal ausm Arsch ihr Spacken, ich will saufen.“

Das Einzige, was ich nicht mag, ist es, wenn während einem Film zu viel gequatscht wird. Ich gebe zwar auch hin und wieder mal nen Kommentar ab, weil das eben in gemütlicher Runde auch dazu gehört, aber wenn dann irgendwelche Nasen anfangen, während einem Film über ihre Wochenenderlebnisse zu diskutieren, werd ich zum lautstarken Anpisser und sag ihnen, dass sie die Fresse halten sollen. Und zwar genau so. Es sei denn, der Film ist scheiße, dann wird mir irgendwann gesagt, dass ich die Fresse halten soll. Da das dann nicht möglich ist, fang ich meistens an, darüber zu diskutieren, warum ich den Film kacke finde. Kommt nie gut an, aber was will man machen.

Was gab bei dir den Anstoss zu Bloggen?

Eigentlich war es so, dass ich schon länger bloggen wollte, eben weil ich gerne schreibe. Ich wusste aber nie, worüber, bis mir dann die Idee zu Filmschrott kam. ich weiß nicht mehr, wann und wo das war, aber ich tippe darauf, dass es während einem Film war, den ich scheiße fand und bei dem ich meine Fresse nicht halten konnte. Denn ganz ehrlich: Den Quatsch den ich hier so schreibe, gibt es so ähnlich dann auch als Zwischenkommentar, während ich nen Film mit anderen Leuten gucke und ich versuche, denen zu erklären, warum das alles Unsinn ist, der da gerade läuft.

Mir fällt da gerade ein, dass das ganz extrem war bei „Königreich der Himmel“ mit Orlando Bloom. Wir haben den zu 4 oder 5 Leuten geguckt und ich und mein Cousin fanden den einfach totlangweilig. Da mussten wir den anderen natürlich erklären warum. Die haben sich echt gefreut, da sie dadurch ungefähr ne halbe Stunde des Films nicht mitgekriegt haben. Am Ende fanden sie ihn trotzdem gut. Das bestätigt ja meine Theorie, dass der Film scheiße ist. Denn wenn man seine Meinung über einen Film nicht ändert, da man der lahmen Handlung noch folgen konnte, obwohl man 30 Minuten rumgequatscht hat, dann ist der Film einfach schlecht. Zumindest meine Meinung.

Massenpublikum oder spezielle Freak/Geek-Show?

Ich mag abgefahrene Leute, deshalb lieber die Freaks. Zum Glück findet man immer Gleichgesinnte auf den Veranstaltungen, wo man sich rumtreibt. Auf Rockkonzerten zum Beispiel rennen immer auch Bekloppte wie ich einer bin rum. Da findet man sofort ne Verbindung. Auch im Massenpublikum. Darin gehen eher die Normalen unter.

Kopf oder Herz?

Kopf. Aber ich kann das auch locker behaupten, denn ich hab keine Freundin, die das hier lesen könnte. Ansonsten gäbs bestimmt ne Grundsatzdiskussion darüber, warum ich immer nur Denke und sie nicht liebe, oder sowas. Frauen sind ja angeblich so. Ich kanns nicht beurteilen. Ich hab keine.

Heiratsangebote bitte an die Adresse im Impressum, per E-Mail an filmschrott@web.de oder einfach direkt öffentlich bei Twitter @filmschrott, damit auch alle anderen was davon haben.

2014 – für dich persönlich Fluch oder Segen?

Segen nicht wirklich, weil kaum positives zu vermelden. Außer natürlich die netten Bekanntschaften, die ich hier im Blog gemacht habe. Inklusive Brieffreundin, mit der ich wirklich gerne schreibe. Nach diesem Geschleime, das man ja auch mal bringen muss, es aber am besten (wie ich jetzt) in einem Absatz versteckt, kommen wir zur Kehrseite der Medaille. Negativ auch wenig, wenn man mal von ein paar gesundheitlichen Problem absieht. Im ersten Drittel des Jahres legte mich ein extrem übler Hexenschuss für längere Zeit lahm und Ende des Jahres ( um genau zu sein an Weihnachten) ereilte mich ein Schwindelanfall inklusive Zusammenbruch, bei dem es mir die Fresse zerfetzt hat, an dem ich bis heute noch zu knabbern habe. Also eher negativ, aber auch nicht unbedingt Fluch, weil so schlimm wars dann auch nicht.

Welche Serie gehört 2015 zu deinem Pflichtprogramm und warum?

Da gibt es mehrere:

Ganz oben steht natürlich Game Of Thrones, einfach weil es Game Of Thrones ist. Nach der vierten Staffel dürften sich jetzt auch die langweiligen Szenen in Grenzen halten, da Bran ja tatsächlich mal am Ziel angekommen ist und nicht ewig mit seinen Verbündeten durch die Gegend latscht bzw. sich tragen lässt. Die Hoffnung, dass bei Daeneris vor Ende der Serie auch mal wieder irgendetwas von Interesse passiert, sind auch noch nicht ganz gestorben. Ich hab Bock drauf.

Dann hätten wir da Shameless, ebenfalls mit Staffel 5, die schon immer klasse war, aber mit der vierten Staffel einfach einen perfekten Weg gefunden hat, um Comedy, Drama und völlig abgefuckten Scheiß zu mischen. Ich hoffe, dass man genau auf diesem Weg bleibt.

Außerdem noch die finale Staffel Justified, weil ich es immer gut finde, wenn eine Serie einen Endpunkt setzt, und ich auch glaube, dass der hier verdammt cool werden könnte.

Dazu kommen dann noch das Ende von Parenthood und Parks & Recreation und die (wahrscheinlich) letzte Season von Community.

Bei Neustarts sieht es dagegen ganz mager aus. Zumindest fällt mir gerade nix ein, was mich da interessieren würde.

Welches Lied charakterisiert dich am ehesten?

Ach du scheiße, solche Fragen find ich immer schwierig. Ich tendiere zu Queens Show Must Go On. Einfach, weil ich so eine generelle Das-Leben-geht-weiter-Einstellung habe. Ähm, ja, fällt mir jetzt gerade auch nicht mehr zu ein.

Welchen fiktiven Ort würdest du zu deinem persönlichen Wohnsitz bestimmen?

Ursa Minor Beta. Immer Samstagnachmittag, kurz bevor die Strandbars schließen und fast alles besteht aus subtropischer Küste. Da lässt es sich leben. Dazu kommt, dass dort ein Verlagsgebäude steht, wo vielleicht mein Roman veröffentlicht werden könnte. Handtuch einpacken und hin da.

Und wer würde dort zu deinen liebsten Nachbarn zählen (links, rechts und auf der gegenüberliegenden Straßenseite)?

Links mein bester Freund, damit ich nicht so weit laufen muss, um mal wieder nen Filmmarathon zu starten.

Rechts Quentin Tarantino, damit ich nicht so weit laufen muss, um bei ihm im Heimkino einen Filmmarathon zu starten.

Gegenüber meine Traumfrau, damit ich aus dem Fenster in der Küche beobachten kann, wie sie mit jemand anderem durchbrennt. Denn genau so ist das Leben.

 

Liebster Award Trilogy – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #4

Meine Herren, bin ich beliebt. Schon das dritte mal wurde ich für den liebsten Award nominiert. Dieses Mal von An von Filme, Bücher & mehr. Also beantworte ich erneut 11 Fragen. Und los:

 

1. Kannst du etwas besonderes, dass sonst niemand / nur wenige können?

Hm, würde jetzt sagen: Eigentlich nicht. Vielleicht Fragen beantworten. Darin habe ich Übung.

2. Auf was bist du besonders stolz? (Taten / Aussagen / …)

Darauf, dass ich es tatsächlich (fast) geschafft habe, einen Roman zu Ende zu schreiben. In ein paar Tagen fällt das „fast“ weg. Hatte zwischendurch starke Zweifel, ob ich jemals fertig werde damit. Aber irgendwie hab ichs durchgezogen und weiß jetzt, dass ich dazu in der Lage bin.

3. Was willst du in deinem Leben auf jeden Fall noch erreichen?

Den erwähnten Roman auf den Markt bringen und noch weitere folgen lassen. Daraus resultierend wäre das große Ziel, dann wirklich von der Schreiberei leben zu können.

4. Gibt es eine Farbe, Zahl und Buchstaben, den du besonders magst oder gar nicht ausstehen kannst?

Ich trage generell nur schwarze Shirts. Keine Ahnung warum. Ich mag helle Kleidung an mir einfach nicht.

Die wichtigste Zahl ist selbstverständlich die „42“.

Und mein Lieblingsbuchstabe ist das „S“ wie Scheiße. Nee, eigentlich nicht. Nen Lieblingsbuchstaben habe ich nicht.

5. Bist du in deinen Träumen immer du selbst oder auch (öfter) mal jemand anderes?

Kann ich leider nichts zu sagen, weil ich mich NIE an meine Träume erinnern kann. Ich habe aber das Gefühl, dass das auch ganz gut so ist.

6. Welche Eigenschaft magst du an dir am meisten?

Am ehesten wohl, dass ich alles und ich meine wirklich ALLES mit Humor nehme. Kann andere natürlich durchaus nerven, weil ich eben nichts wirklich ernst nehme und mich über alles lustig mache, aber so lebt es sich halt ganz lustig.

7. Wenn du den Menschen (nicht unbedingt gleich allen, aber, sagen wir, 9/10) eine Eigenschaft geben könntest, welche wäre es?

Genau diesen Eigenhumor, denn viel zu viele Leute haben einfach einen Stock im Arsch, wie man so schön sagt. Muss nicht unbedingt ins Extrem gehen, wie bei mir, aber die meisten Leute könnten trotzdem mal etwas gelassener werden und nicht alles so verdammt ernst nehmen.

8. Hast du schon einmal vor Glück geweint? Wenn ja, wann? (Wenn du es erzählen möchtest)

Nein. Ich bin aber auch niemand, der wirklich an Glück und Pech glaubt. Das Leben ist mal gut mal scheiße, ein Teil davon liegt irgendwo dazwischen. Ich kann nicht behaupten, jemals wirklich Glück gehabt zu haben, geschweige denn, wirklich glücklich gewesen zu sein. Andersherum aber eben auch nicht. Ich bewege mich die meiste Zeit einfach irgendwo in der Mitte.

9. Was spielt Musik für eine Rolle in deinem Leben?

keine wirklich große. es gibt Momente, in denen ich richtig Bock habe, etwas zu hören, dann aber auch wieder welche, wo ich gar keine Lust auf Musik habe. Das Einzige, was mich nervt, ist, dass es zu viel austauschbaren Quark gibt, der zudem auch noch erfolgreich ist, während Bands, die wirklich mal in eine etwas unorthodoxe Richtung gehen und sich trauen, vom Mainstream abzuweichen, einfach kaum Beachtung erhalten.

Das kann aber auf jedes andere Medium genau so übertragen werden.

10. Wenn du in einem bestimmten Alter einfach nicht mehr altern würdest, bis du wieder altern willst, welches würdest du wählen? (Egal, ob du dieses Alter schon erreicht hast oder nicht) Und warum?

21. Man ist gesund (theoretisch), darf alles machen (theoretisch) und hat noch nicht all zu viele Verpflichtungen (theoretisch). Problem dabei ist allerdings, dass man natürlich auf ewig so bleibt, wie man ist, weil man das ja irgendwie alles cool findet. Dadurch stellt sich wohl irgendwann ganz starke Langeweile ein und dann nervts. In dem Fall gehts dann weiter und ich stoppe wieder bei 22, oder so.

11. Magst du Herausforderungen, versuchst du gerne aus deiner “Komfortzone” herauszutreten oder bleibst du lieber bei den gemütlichen Dingen, die du magst und kennst?

Schwierig, Ich bin nicht sehr experimentierfreudig aber hin und wieder durchaus unternehmungslustig. Eigentlich ist es in den meisten Fällen so, dass ich feststelle, dass ich an etwas tatsächlich Spaß habe, wenn ich denn mal den Arsch hochgekriegt habe, um es auszuprobieren. Dazu brauche ich aber meistens jemanden, der mich mitschleift. Ich selbst komme da selten auf Ideen. Das sind immer die anderen, die mich dann dazu überreden.

 

Das Jahr ist jung und ich habe schon 33 Fragen beantwortet. Ich warte dann mal auf die nächsten 11.

 

 

Liebster Award Again – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #3

Nachdem ich die liebe Franzi für den Liebsten Award nominiert habe, hat sie es sich nicht nehmen lassen, mir das Teil direkt wieder zurückzuwerfen. Nicht aus Ablehnung, sondern, wie ich vermute, aus gegenseitiger, ungesunder Faszination an der jeweils anderen Person. Oder weil wir einfach gerne das Quatschgeschreibsel des anderen lesen. Oder wasauchimmer.

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Da ich ihr keinen Wunsch ausschlagen kann, werde ich selbstverständlich auch ihre 11 mühsam ausformulierten Fragen beantworten.

 

1. Welcher Film fängt deine Persönlichkeit am besten ein?

Und da kommt auch direkt eine verdammt harte Nuss auf mich zu.  Ich entscheide mich für The Big Lebowski, einfach weil ich wie der Dude auch ein Typ bin, der sich lieber um seinen eigenen Kram kümmert, und dabei eine eher ruhige Verhaltensweise an den Tag lege. Soll heißen: ich bin in den meisten Momenten meines Lebens ein ziemlicher Rumgammler, dem alles so ein bisschen am Arsch vorbei geht, solange ich mich eben mit den Dingen beschäftigen kann, auf die ich gerade Bock habe. Das ist allerdings kein Bowling und auch keine White Russians. Eher bekloppten Quatsch schreiben und Eistee.

 

2. Hat dein Blog therapeutische Wirkungen auf dich?

Meine Herren, da hast du dir aber auch ein paar hochpsychologische Fragen ausgedacht. Ich würde mal sagen, dass ich zumindest eine gewisse innere Ruhe finde, während ich am Blog arbeite, oder generell beim Schreiben. Da ich aber sowieso kein hektischer Typ bin, wie ja die Antwort auf Frage 1 schon klargestellt hat, hält sich die Wirkung in Grenzen.

 

3. Welche Reaktionen auf Beiträge haben dich positiv überrascht?

Mal abgesehen von Spamnachrichten im Stile von: „Hey, toller Beitrag. Nach sowas habe ich lange gesucht. Was du jetzt noch brauchst ist unbedingt eine Brustvergrößerung.“ (Fragt nicht, ich kann es auch nicht erklären.) haben mich am ehesten die Reaktionen auf meine 5 Gründe-Posts überrascht, bei denen ich mich über CGI und 3D ausgekotzt habe und überrascht feststellen musste, dass ich mit miener Meinung nicht alleine da stehe. Das war insofern überraschend, dass ich eigentlich persönlich kaum jemanden kenne, den das so nervt, wie mich. Unter den Filmbloggern scheint es aber eine gängige Meinung zu sein. Freut mich.

 

4. Kannst du in der digitalen Landschaft mit negativer Resonanz umgehen?

ich wurde zwar bisher nicht wirklich mit negativer Resonanz konfrontiert, da ich das Gefühl habe, das zwischen den Bloggern eine ziemlich harmonische Atmosphäre herrscht, aber ich behaupte jetzt einfach mal, dass ich kein großes Problem damit hätte. Generell setzt man sich als kreatives Genie, als das ich mich selbstverständlich selbst bezeichne (aber auch nur ich, was ja für den Anfang reicht), ja auch Kritik aus und muss sich da schon irgendwie im Klaren darüber sein, dass man nicht nur mit Lob überschüttet wird. Solange Kritik konstruktiv ist, ist das ja auch sehr hilfreich. Wenn es natürlich auf „Ey, was ne Scheiße! Stirb du Hurensohn!“ hinausläuft, ist jede Diskussionsgrundlage von vornherein im Arsch. Damit kann ich aber auch umgehen indem ich sowas einfach ignoriere. Trolle soll amn schließlich nicht füttern und ich lasse das auch, weil mir Leute, die nur auf Aufmerksamkeit aus sind und sich in den Mittelpunkt drängen, tierisch auf den Sack gehen. Da kann ich dann zumindest Online drauf verzichten.

 

5. Für welche Band würdest du um die halbe Welt reisen, wenn sie 2015 ein Konzert spielen würden?

Das dürfte schwierig werden, denn als Old-School-Rock-Fan müssten da erst mal ein paar Leute wiederbelebt werden. Heutzutage gibt es wirklich keine Band, bei der ich sagen würde: „Die muss ich unbedingt mal live gesehen haben.“

Für einen Auftritt von Jimi Hendrix, The Doors oder allen voran Led Zeppelin in Urbesetzung würde ich allerdings einiges auf mich nehmen. Nur um dann wahrscheinlich festzustellen, dass ich mir den Eintritt nicht leisten kann. Ich würde wahrscheinlich einfach losfahren/fliegen/schwimmen und dann versuchen, mich irgendwie auf das Konzert zu schleichen, wie die Typen in Detroit Rock City.

 

6. Was war dein Lieblingswort 2014?

Scheiße. Einfach weil es generell das Scheißwort ist, das wohl am meisten in meinem Scheißsprachgebrauch auftaucht. Das wird sich auch in Scheiß 2015 nicht ändern. Ich weiß, die Scheißantwort ist Scheiße, aber eine bessere Scheißantwort auf diese Scheißfrage ist mir beschissenerweise einfach nicht eingefallen. Nur Spaß. Die Frage war natürlich nicht Scheiße.

 

7. Bist du Befürworter der These, dass Künstler (egal, ob Filmschaffende, Musiker, Maler etc.) nur etwas großartiges erschaffen können, wenn sie unglücklich sind? Warum?

Äh, nöö, eigentlich nicht. Ich glaube eher, dass Künstler etwas großes erschaffen können, wenn sie das Glück haben im richtigen Moment die richtige Idee zu haben. So wie ich mit diesem großartigen Blog. These widerlegt.

 

8. Welche Selbstmordmethode würdest du wählen?

Wenn ich wählen müsste, dann ganz unspektakulär, die Knarre an den Kopf. Da ich mir aber sowieso keine Waffe leisten kann, muss ich da etwas kreativ werden. Ich würde alle Scheißfilme, die ich auf DVD besitze im Garten aufhäufen, mit Benzin übergießen und anzünden. Anschließend mit einem beherzten Kopfsprung vom Balkon in dieses flammende Inferno der Zelluloidgrausamkeiten springen und in meinem Abschiedsbrief erwähnen, dass mich diese Filme in den totalen Wahnsinn getrieben haben und das niemals jemand diese Filme gucken soll, sondern lieber hier im Blog darüber lesen, damit mein kreatives Schaffen im Blog auf ewig weiterlebt.

Nebenbei bin ich allerdings absolut kein selbstdestruktiver Typ. Dafür nehme ich alles mit zu viel Humor. Um mich in den Selbstmord zu treiben, müsste da schon etwas wirklich schlimmes passieren, was mich völlig aus der Bahn wirft. Zum Beispiel, wenn Megan Fox einen Oscar gewinnt.

 

9. Welchen Genremix würdest du gerne mal auf der Leinwand sehen?

Mittlerweile wurde ja so ziemlich alles mal zusammengewürfelt, was sich irgendwie anbietet. Aber irgendwas mit Rittern und Aliens wäre mal ganz interessant. So eine Invasion der Erde, zu einer Zeit, wo keine Technik vorhanden war. Wobei das ja auch schon bei Cowboys & Aliens nicht so toll gewesen sein soll. Trotzdem irgendwas mit Rittern. Es gibt eindeutig zu wenig gute Ritterfilme. Vielleicht sollte man mal einen Ritterturnierfilm machen, namens Ritter Sport. HAHAHA! Nicht? Okay. Weiter.

 

10. Welche Musik empfindest du als zeitlos schön?

Siehe Frage 5. Es muss rocken. Rocken ist schön.

 

11. Glaubst du, dass man in der heutigen Zeit noch etwas wahrhaftig originelles kreieren kann?

Schwierige Sache. Wie oben schon mal angesprochen, ist es ja bei Filmen zum Beispiel so, dass alles schon mal da war und man nur noch Genres zusammenmixt. Das ist aber jetzt auch nix neues. In anderen Bereichen bin ich mir da nicht ganz so sicher. Zum Beispiel Kunst. Aber davon habe ich sowieso überhaupt keine Ahnung, deshalb ist für mich da eigentlich alles neu.

In der Fiktion, sei es jetzt Film oder Buch oder wasauchimmer, sieht es da eher schwarz aus, fürchte ich. Aber das soll uns ja nicht davon abhalten, trotzdem unseren Gedankenbrei auf Papier (oder digital) zu verewigen.

 

So, that’s all folks. ich verzichte nebenbei darauf jetzt wieder 11 neue Fragen aus meinen Gehirnwindungen zu schrauben (alleine, weil es bei den ersten 11 schon schwierig genug war) und 11 weitere Blogs zu nominieren. Schließlich habe ich das hier schon getan und ihr wisst ja sowieso: Ich find euch alle ganz superdupertoll. Wisst ihr doch, oder? Nicht? Scheiße.

Liebster Award – (Mehr oder weniger) intelligente Antworten auf interessante Fragen #2

Der Beginn des Jahres bedeutet ja in der Regel eine Sache: AWARDS!

Und alle so: Yay!

Und ich auch so: Yay! Denn ich wurde nominiert.

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Schöner Denken hat diesen Haufen Schrott, der sich Blog schimpft, für den Liebsten Award nominiert und mich mit 11 Fragen bombardiert, die es nun zu beantworten gilt. Anschließend kommt der wirklich schwere Teil. Denn nachdem ich meine persönlichsten Geheimnisse 11 mal preisgegeben habe, muss ich ebenfalls 11 Fragen aus dem Hut zaubern und 11 weitere unfassbar tolle Blogs nominieren, die diese dann beantworten müssen dürfen.

Let the fun begin:

Warum bloggst Du eigentlich?

Also, das war so: ich saß alleine in meiner Kammer und guckte aus dem Fenster, das vergittert war, damit ich nicht dauernd die Nachbarn mit Müll bewerfe, wenn die mir mal wieder mit einer ihrer Gartenpartys auf den Sack gehen. Da es eine mondlose Nacht war, wurde das Ausdemfenstergeglotze relativ schnell uninteressant und ich widmete meine volle Aufmerksamkeit meinem DVD-Regal, in dem sich grandiose Perlen wie George der aus dem Dschungel kam, Smokey And The Bandit 3 und Lost In Space aneinanderdrängten. Der Gedanke, dass ich vielleicht zu viel Geld für sinnlosen Scheiß ausgebe…verflüchtigte sich schnell, denn ich gebe gerne Geld für sinnlose Scheiße aus. Jedenfalls riss ich eine DVD aus ihrer gewohnten Umgebung und schmiss sie in ein Abspielgerät, um dann festzustellen, was da für ein unfassbarer Quatsch über den Bildschirm des Fernsehers flimmert. Da es besonders arme Menschen auf diesem Planeten gibt, die sich diesen Quatsch einfach nicht leisten können – was ich nebenbei eigentlich auch nicht kann, aber mir ist es einfach völlig schnuppe – kam mir die Idee, ihnen wenigstens die Möglichkeit zu geben, zu erfahren, was für großartigen Müll es auf Silberscheibe gibt. Die Idee, das ganze dann als Blog umzusetzen war schnell gefällt und da es riesigen Spaß macht, bin ich dran geblieben. Was ja auch eine gute Sache ist, sonst hätte ich ja nicht für diesen tollen Award nominiert werden können.

Anmerkung des Autors: Aus Gründen der – nicht vorhandenen – Dramaturgie, habe ich mir die Freiheit genommen, diese Geschichte etwas „auszuschmücken“. Mein Fenster ist selbstverständlich nicht vergittert. Ich habe gar kein Fenster. Dafür ist meine Tür zugenagelt.

 

Was ist das Besondere an Deinem Blog?

Ach herrjeh, das kann doch jetzt nur in völliger Selbstbeweihräucherung enden. Das Besondere an meinem Blog ist natürlich, dass er der tollste, grandioseste, perfekteste, erstklassigste, meisterhafteste, tadelloseste, fabelhafteste, hervorragendste, herrlichste und schönste Blog ist, der jemals von mir erstellt wurde. Und es ist auch (bisher) der Einzige, der jemals von mir erstellt wurde.

Vielleicht ist das Besondere aber auch einfach nur, dass ich dauernd über Schrottfilme schreibe, wozu sonst – berechtigterweise – kaum jemand Lust hat.

 

Dein Lieblingsfilmzitat?

Da gab es mal eine Blogparade zu. Ich weiß nicht, ob die damalige Nummer 1 jetzt unbedingt meine echte Nummer 1 ist, aber eins davon wird es wohl sein.

 

Welches Blog gefällt Dir am besten?

Meiner HAHAHA! Nein, ist Quatsch. Wieder so ne schwierige Sache. Natürlich gibt es hier im Filmbloggerumfeld einige interessante Blogs, in die ich gerne mal reinlese. Mein Favorit ist aber eigentlich – zumindest momentan – Terribleminds von Chuck Wendig, einem Autor, der auf seine eigene Art an Themen wie das Schreiben, die Medien und die Welt an sich herangeht. Wer des Englischen mächtig ist und kein Problem mit vulgärer Sprache hat, sollte mal einen Blick riskieren.

 

Wie schaust Du Filme? Leinwand? DVD? On Demand?

Da bevorzuge ich ganz klar das Heimkino inklusive Datenträger wie DVD oder BluRay. Von VoD halte ich generell nicht viel und ins Kino gehe ich nur selten, weil es mir ehrlich gesagt zu teuer ist. Ich bin da etwas geizig, was das angeht. Eigentlich komisch, wenn man bedenkt, dass ich mein Geld für so viel Müll rausschleuder. Aber es ist einfach so, dass ich nur in ausgewählte Streifen ins Kino gehe, auf die ich richtig Bock habe. Zuletzt Interstellar, weil Nolan. Davor Django weil Tarantino. Nightcrawler hätte mich interessiert, aber habs irgendwie nicht geschafft. Absoluter Interessekiller sind nebenbei CGI-Overkills und 3D. Da bin ich sofort raus. Deshalb hab ich auch keinen Hobbit im Kino gesehen, obwohl ich beim ersten damals am überlegen war. Nach ersten Kritiken hab ich es zum Glück sein gelassen.

 

Welche/n RegisseurIn würdest Du gerne interviewen?

Gar keinen. Ein Interview erfordert Vorbereitung. Ich würde lieber mal mit dem ein oder anderen gemütlich ein Bier trinken und über Filme, Serien, Bücher und andere Interessen quatschen. Da zum Beispiel Quentin Tarantino und Kevin Smith. Und eventuell James Cameron, um ihn dann sturzbetrunken zu fragen, warum er scheinbar nur noch Scheißfilme macht, die außer Technickgefrirmel nix zu bieten haben.

 

Was ist das nächste große Projekt in Deinem Blog?

Das einzige etwas größere Projekt, an dem ich gerade arbeite, sind die Schrott-Awards 2015. Coming Soon!

 

Was begeistert Dich an Filmen?

In erster Linie begeistert mich an Filmen, so wie Serien und Büchern, das Eintauchen in eine fremde Welt. Wenn das gut gemacht ist und man sich darin verlieren kann, eine Beziehung zu den Charakteren aufbaut, zieht mich das einfach komplett in seinen Bann. Dadurch kann man mal für einen Moment vergessen, dass die Welt in der wir leben eigentlich eine schöne sein könnte, aber leider ziemlich scheiße ist, weil auf ihr zu viele Arschlöcher rumrennen, die im Gegensatz zur Fiction leider selten das bekommen, was sie verdienen. Nämlich so richtig eins vors Maul.

 

Der am meisten unterschätzte Film?

Da fällt mir ganz spontan Jackie Brown von Quentin Tarantino ein, der damals wie heute immer unter den Tisch fällt, wenn es um seine Filme geht. Dabei ist es ein wirklich guter Film, der einfach das Problem hatte, im Fahrwasser von Pulp Fiction unterzugehen, weil die Leute einfach etwas anderes erwartet hatten. Zumindest ist das die einzige Erklärung, die ich dafür habe, dass dieser Film oft eher schlecht wegkommt, oder einfach vergessen wird.

 

Bist Du der Filmfestivaltyp?

War nie auf nem Filmfestival und verspüre auch nicht den Drang, mir das unbedingt antun zu müssen. Klingt anstrengend. Da guck ich die Filme lieber so, wie ich gerade Lust drauf habe.

 

Was hältst Du von Creative Commons?

Keine Ahnung, was das ist. Eine kurze Googlesuche ergab, dass es sich um irgendwas mit Urheberrecht handelt und dieses irgendwie schützen will. Da ich mir das jetzt nicht alles genau durchgelesen habe, kann ich keine richtige Meinung dazu abgeben, aber der Schutz des Urheberrechts ist als Kreativer generell erst mal ne gute Sache. Also bin ich wohl dafür.

 

So, 11 Fragen sind beantwortet, 11 neue wollen gestellt werden. Und da wirds schwierig. Aber ich versuchs mal. Da es hier ja eher um Müll auf Bildschirmen geht, fallen auch meine Fragen größtenteils dementsprechend aus:

 

Was ist der schlechteste Film, den du je gesehen hast?

Welchen Film, den sonst eigentlich jeder scheiße findet, kannst du dir immer wieder angucken?

Bei welchem Schauspieler/Regisseur/etc. sinkt dein Interesse an einem Film direkt in den Keller?

Was macht dir am Bloggen am meisten Spaß?

Und was am wenigsten?

Bei welchem Buch wolltest du beim Lesen den Papierklumpen in deiner Hand am liebsten in Fetzen reißen, weil es so schlecht war?

Nostalgie ist ja manchmal nicht alles. Welchen Film, den du als Kind geliebt hast, kannst du dir heute nicht mehr angucken?

Und auch hohe Erwartungen können oft ins Gegenteil umschlagen. Welcher Film hat dich am meisten enttäuscht?

Über welches Thema würdest du gerne mal schreiben, hast es aber bisher, aus welchem Grund auch immer, nicht gemacht?

Auf welchen Film/welche Serie/welches Buch/etc. freust du dich 2015 am meisten?

Und auf was hast du im neuen Jahr gar keinen Bock?

Ja, ja, ich weiß. Nicht die intelligentesten Fragen, aber immerhin sind es 11. Das reicht mir. Nominiert von mir für den Liebsten Award und damit diese Fragen beantworten dürfen folgende Personen:

Dauerkommentator Wortman

Bullion, der gerne zum Dauerkommentator aufsteigen will

Die einzige mir bekannte Miss: Miss Booleana

Die gesangstalentierte Lehrerin

Die fast, aber eben nur fast, eklig polygame Franzi

Die infernale cineastische Affäre (was auch immer das heißen mag)

Die Zeitreieseliebende Gorana

Juli, die mich schließlich letztes Jahr nominiert hat

Katrin von L’age D’or oder wie auch immer das geschrieben wird

Tobi von Myownethng, damit der mal was zu tun kriegt

Die im Park wandernde Lisa

Dann haut mal in die tasten und beantwortet diese unfassbar tollen Fragen. Anschließend denkt ihr euch 11 weitere Fragen aus und nominiert 11 weitere Blogs. Ich weiß, ich weiß, 11 ist einfach viel zu viel für so nen Spaß, aber ich habe die Regeln nicht gemacht. Also verurteilt nicht mich, sondern die Liebster-Blog-Association.