Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

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Blockbuster-Sommer 2019 – Transformers 2

Hey, hey, hey, hier kommt Michael Bay. Endlich ist er wieder da. Sein Weltkriegsbullshit PEARL HARBOR hat es ja bereits auf den Filmschrottplatz geschafft und jetzt, im Blochkbuster-Sommer, ist es endlich an der Zeit, die Transformers auch mal aufzunehmen. Die Wahl fiel auf Teil 2, der meiner Meinung nach von den ersten Dreien der beschissenste ist und er hat auch noch Megan Fox dabei.Ja, ich habe den Scheiß schonmal gesehen, weil … keine Ahnung. Nach Teil 3 habe ich aufgehört, weil … es war halt kacke. Teil 2 ist aber eben noch kacker als die anderen beiden. Eine geballte Ladung Filmgrütze also. Juhu.

TRANSFORMERS: REVENGE OF THE FALLEN – USA – 2009 – 150 Min.

Alleine, dass die Scheiße zweieinhalb Stunden geht, zeigt mir mal wieder, dass ich hier keine weise Entscheidung getroffen habe.
Zu den ganzen Affen hier sage ich nebenbei nicht viel. Bay, Fox, LaBeouf sind bereits alle hier auf dem Filmschrottplatz vertreten. Die Autoren Roberto Orci und Alex Kurtzman mit THE MUMMY ebenfalls und Ehren Kruger wird uns hier noch mal begegnen. Also direkt rein in den viel zu langen Müll:

Ich würde ja noch kurz auf die Story des Vorgängers eingehen, aber Story ist hier sowas von egal, dass es den Aufwand nicht wert wäre. Im Prinzip reicht es, zu wissen, dass Sam und Mikaela mit den Autobots befreundet sind, aber eigentlich ein normales Leben führen wollen. Denn es ist Zeit aufs College zu gehen.

Die Autobots arbeiten mittlerweile mit den Menschen zusammen, um die Decepticons zu jagen und zu vernichten. So eine Jagd ist natürlich äußerst actionreich und immerhin können sich die Effekte nach wie vor sehen lassen. Es sind nur viel zu viele. Wenn bereits nach 5 Minuten überall Scheiße in die Luft fliegt, weiß man, dass man bereits alles gesehen hat. Und alle lahmen Sprüche hat man auch bereits gehört.

Die mit weitem Abstand fürchterlichsten Eltern der Filmgeschichte hat Sam: Mama ist nur am Flennen und Papa ist notgeil. Dementsprechend bumsen die Hunde natürlich auch nur rum. Humor und so, versteht ihr? Nein? Ich auch nicht. Apropos notgeil: Mikaela hat selbst in der Motorradwerkstatt nichts an, was man guten Gewissens als Kleidung bezeichnen könnte. Während sie mit Sam telefoniert, entdeckt der einen Metallsplitter und irgendwelche Symbole brennen sich in sein Gehirn. Außerdem greifen die Mini-Decepticons das Haus an und Bumblebee muss aus der Garage kommen, um rumzuballern. Aber dadurch hat Mama einen Nervenzusammenbruchb und er muss wieder in die Garage. Und nur um das kurz klarzustellen: Es ist alles noch viel schlimmer, als es sich hier liest.

Mikaela kommt vorbei und zieht sich aus, weil man Megan Fox sonst für nichts gebrauchen kann. Und selbst dabei ist sie langweilig. Sam bringt derweil Bumblebee zum Heulen, weil er ihn nicht mir aufs College nehmen kann.

Die Decepticons schweben durchs Weltall und nehmen ein Signal zu dem Metallsplitter auf. Also hacken sie sich in einen Satelliten, um … irgendwas zu machen.

Die Regierung ist nicht mehr überzeugt von der Zusammenarbeit mit den Autobots und schickt einen Heiopei vorbei, um mal auf die Kacke zu hauen und uns jede Menge Hintergrundinformation hinzurotzen, die wir scheinbar benötigen. Kurz gefasst, geht es darum, dass die Decepticons nur immer wieder Randale machen, weil sie die Autobots wollen, also sollen die abhauen. Optimus Prime sagt, dass das klar geht, aber vorher sollen sie darüber nachdenken, was passiert, wenn sie sich irren. Nun, dann wäre der Film schön kurz, aber so viel Glück habe ich natürlich nicht.

Sam lernt seine Collegemitbewohner kennen, die ein Haufen nerviger Verschwörungstheoretiker sind und ganz gut am Computer rumtippen können. Noch nerviger ist nur Mama, die im Drogenrausch den Campus unsicher macht. Wenn ihr denkt, damit wäre der Tiefpunkt in diesem Müll bereits erreicht: Wir haben noch 2 Stunden vor uns.

Irgendwo wird rumgeballert.

Sam malt mit Kuchen komische Symbole auf einen Tisch. Irgendein Mädel ist völlig irre und will zu Nickelback tanzen. Hoffentlich wird die von den Decepticons gekillt. Bumblebee kommt vorbei und vertreibt die Tussi mit dem grottigen Musikgeschmack, damit er Sam zu Optimus Prime fahren kann. Der will, dass Sam sie unterstützt, aber es folgt Charakterisierung im Michael Bay-Style, wenn Sam dem Autobotanführer erklärt, dass er „ein normaler unge mit normalen Problemen ist“. Ja, genau so sagt er es und genau so schreibt man großartige Charaktere.

Im Meer wachen die Decepticons auf, die man da nach Teil 1 versenkt hat. Im Weltall schmieden Starscream und der ultraböse Megatron ultraböse Pläne. Sie brauchen Sams Kopf, um mit den Symbolen eine alte Alienwaffe zu finden. Spannend … Sam hat nebenbei gerade einen symbolischen Anfall und schreibt die Relativitätstheorie um.

In Mikaelas Werkstatt will ein tollpatschiger Mini-Decepticon den Metallsplitter aus dem Safe holen, aber er ist eben ein Tollpatsch und es entbrennt großartiger Slapstick, auf den die Größen des frühen Films stolz gewesen wären. Sam malt derweil ein Bad Boys 2 Poster mit Symbolen voll und tickt völlig aus. Nickelback-Tussi kommt vorbei und nachdem zuvor bereits durch subtiles Rumgespacke angedeutet wurde, dasss sie ein Roboter ist, wird die Auflösung jetzt vollzogen. Natürlich kommt Mikaela im richtigen Moment, um die beiden im Bett zu erwischen, um das nötige Drama eben schnell hinzuschludern und dann geht die große Roboterverfolgungsaction auf dem College ab. Und es könnte nicht langweiliger sein. Im Prinzip springt und ballert der Nickelbot einfach nur pausenlos durch Wände und Bücherregale.

Nach sehr kurzer Autofahrt fallen Sam, Mikaela und Leo Megatron in die Hände, der Sam die Birne aufschneiden will, um an die Symbole zu kommen, aber natürlich kommen in letzter Sekunde die Autobots und retten ihm den Arsch. Optimus Prime kämpft gegen Megatron und seine Schergen im Wald und wo sind eigentlich die Autobots? Nun, sie kommen zu spät und deshalb muss Optimus Prime sterben. Drama und so. Aber keine Angst, das reißt man später wieder komplett ein, wie man es nur in Hollywood kann.

Mit dem letzten Prime aus dem Spiel kommen die Decepticons zur Erde, reißen alles ab und entführen Sams Eltern, die plötzlich in Frankreich sind. Fragt mich nicht, wie die so schnell da hin gekommen sind. Erinnert ihr euch noch an den gehackten Satelliten? Ja? Vergesst den, denn der spielt nie wieder eine Rolle. Stattdessen wird sich in das TV-Netz gehackt und verkündet, dass entweder Sam ausgeliefert oder die Welt zerstört wird. Wenn es eine Story gibt, die in diesem Franchise nun wirklich keinen Sinn macht, dann wohl diese. Warum holen die sich Sam nicht einfach? Sonst finden sie schließlich auch jeden und haben auch ihn zuvor immer gefunden.

Der Regierungsheinz ist auch noch da und macht einen auf dicke Hose. Das Militär findet ihn zum Kotzen. Ich auch. Aber das Militär finde ich ebenfalls zum Kotzen. Also wegen mir können die jetzt alle verrecken.

Sam will herausfinden, was die Symbole bedeuten, also lässt er sich von Leo zum Dönermann bringen, der nebenbei Alienforschung betreibt. Sie müssen zum Luftahrtmuseum oder sowas, denn da hängt der älteste Transformer rum, der die Symbole lesen kann. Leos Ablenungsmanöver inklusive Eierelektroschocks lasse ich unerwähnt. Wie sich herausstellt ist dieser alte Transformer ein Decepticon, der aber nicht mehr viel Schaden anrichten kann. Während der aus seinem Krückstock durch die Gegend humpelt, bespringt der Mini-Transformer Mikaelas Bein, weil wir von dieser Art von Humor (und ich nutze dieses Wort nur aus Mangel an Alternativen) noch nicht genug hatten.

Der Opabot teleportiert die Gruppe in die Wüste. Und das bedeutet natürlich, dass jetzt alle völlig unspektakulär durch die Wüste latschen. Aber erst, nachdem Opabot erklärt hat, dass sie in Ägypten sind, weil da die Maschine zum Zerstören von Sonnen versteckt ist. Und die wollen die Decepticons natürlich haben. Oder besser gesagt der Gefallene, der sich für die Zerstörung ihrer Sonne rächen will oder so. Nur ein Prime kann den Gefallenen stoppen, aber dafür muss Optimus Prime erstmal mit der Maschine wiederbelebt werden und dafür brauchen sie den Matrixschlüssel und der versteckt sich hinter einer Tür und die Karte dazu hat Sam im Kopf. Diesen Infodump gibts innerhalb von 2 Minuten. Traumhaftes Writing. Aber man muss ja schließlich noch Zeit für uninspirierte Action haben und schludert mal schnell eine dreiskündige Verfolgungsjagd hin.

Das Militär muss Optimus Prime zur Wiederbelebung nach Ägypten bringen. Der Regierungsheinz wird unterwegs aus dem Flugzeug geworfen. Sam und die Gang finden durch einen Zufall die Grabstätte der Primes und den Matrixschlüssel, der direkt zerbröselt. Trotzdem kann man Optimus natürlich wiederbeleben, aber vorher geht ein wenig langweilige Action ab. Es ist schon bemerkenswert, wie in einem Actionblockbuster voller langweiliger Scheiße die Action das mit Abstand langweiligste ist. Muss man erstmal hinkriegen. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass die Wüste nicht viel hergibt. Ist eben spektakulärer, wenn die ganze Städte in Schutt und Asche legen.

Aus mehreren Baufahrzeugen setzt sich ein Riesendecepticon zusammen, der einen Riesenstaubsauger hat. Ihr wisst schon, so wie die Weltraumputze in SPACEBALLS. Nur nicht ganz so cool. Nach seiner Sagaktion, fängt er an, die Pyramide abzubauen, weil darunter die Maschine ist.

Die Decepticons haben Mama und Papa auch mitgebracht, damit die nochmal rumnerven können in dem lahmen Getöse. Nachdem die in Sicherheit gebracht wurden und weitere stundenlanges Rumgeballer fabriziert wurde, kann Sam dann endlich mal Optimus wiederbeleben. Aber erst, nachdem er selbst gestorben ist und wiederbelebt wurde, damit man die Nummer innerhalb von zehn Sekunden gleich zweimal bringen kann. Wenn ihr mal nach einem Synonym für das Wort Ideenlos sucht, nehmt einfach diesen Film.

Optimus Prime baut sich mit den Ersatzteilen von Opabot um zu Super Prime und kloppt sich dann natürlich mit Megatron und dem Gefallenen. Wir wissen alle, wie der Kampf ausgehen wird, also komme ich mal zum Ende hier, sonst schlafe ich vor Langeweile ein.

Ganz ehrlich: Hätte man, statt dieser lahmen Actionsoße voller infantilem Bullshit, eine richtige Abenteuergeschichte gemacht, die ja im Kern schon drin steckt, hätte das sogar einen Unterhaltungswert generieren können. Leider ist genau das Gegenteil der Fall und der Film ist für so einen Actionblockbuster unverschämt langweilig und ideenlos. Ich gehe meine Symbole sortieren …

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Horrorctober 2017 Bonus – The Mummy

Dieses Jahr gibt es noch einen kleinen Bonus im Horroctober. Denn die liebe Sandra hat mir den einen recht aktuellen Film zur Verfügung gestellt. Und da konnte ich einfach nicht lange warten, um den hier auf den Filmschrottplatz aufzunehmen. Erwartet den puren Horror in Filmform.

THE MUMMY – Die Mumie – USA – 2017 – 110 Min.

Wie wohl bekannt sein dürfte, bildet dieser Film den Anfang des „Dark Universe“ von Universal, das plant, die klassischen Filmmonster in modernem Gewand wiederzubeleben. Und wie mittlerweile ebenfalls bekannt sein dürfte, war der Start so beschissen, dass man den nächsten Film direkt mal auf Eis gelegt hat, um das ganze Unterfangen noch mal zu überdenken. Schauen wir mal, ob das eine notwendige Entscheidung war, oder ob der Film gar nicht so kacke ist … ach, kommt, wem mache ich was vor? Wir wissen alle, dass er nur ganz große Scheiße sein kann. Also hinein ins Vergnügen.

Selbstverständlich beginnt ein Film über eine Mumie mit den Tempelrittern. Wie auch sonst? Vielleicht hätte ich ihn doch am Freitag dem 13. gucken sollen. Da haben die ja ihren ganz besonders schlechten Tag. Jedenfalls halten die Fackeln in der Hand und machen sonst nicht viel. Denn dann springen wir in der Zeit nach vorne und Russel Crowe, auch bekannt als Dr. Henry Jekyll, erzählt dann erstmal die Geschichte von Ahmanet, die von Sofia Boutella gespielt wird und vermutlich das einzig ansehnliche an dieser Grütze sein wird. Die hat halt irgendwelche Kacke gebaut und wurde deshalb verflucht und plötzlich hatte sie überall Tätowierungen in der Visage, was ihr so gar nicht gefiel und deshalb hat sie alle Ägypter geschnetzelt, die ihr so über den Weg liefen. Dafür wurde sie lebendig mumifiziert und liegt jetzt weit von Ägypten entfernt in einem Sarkophag rum und wartet darauf, dass sie erweckt wird. Denn der Tod ist eine Tür und die Vergangenheit kann nicht für immer vergraben bleiben, wie Jekyll erklärt. Nun, man könnte sie einfach nicht ausgraben, aber das scheint keine Option zu sein.

Nick Morton, dargestellt von Tom Cruise, und Chris Vail, gespielt von Jake Johnson, sind in der Wüste und gucken irgendwelchem Geballer zu. Also will Nick da runter und einen Schatz suchen. Chris ist nicht überzeugt, aber kommt halt mit. Schnitt und Geballer in der Stadt. Chris fordert Luftunterstützung an und dieses Gespann geht mir jetzt schon tierisch auf den Zeiger. Die beiden kriegen nen Anschiss, weil sie in Kriegsgebieten nach Antiquitäten suchen und dann kriegt Nick noch eine von der Blondine Jenny geballert, weil er ihre Karte geklaut hat, nachdem er sich mit ihr im Hotel vergnügte.

In einem Krater, der sich mitten in der Stadt aufgetan hat, finden sie ägyptische Hieroglyphen und so, was ungewöhnlich ist, hier im Irak, oder wo auch immer die rumturnen. Dass man versehentlich die Mumie befreit, muss wohl nicht extra erwähnt werden. Und wo man schon dabei ist, nicht wirklich kreativ zu sein, kann man auch noch schnell ein paar Tom Cruise Halluzinationen einbauen.

Mit dem Flugzeug gehts nach Hause. Denke ich. Vielleicht fliegt man auch ganz woanders hin. Erklärt wird hier ja kaum was. Jedenfalls schafft man es gerade so abzuheben, bevor der Megasandsturm kommt. Der Flug wird aber recht unruhig, denn die Mumie übernimmt den Körper von Chris um einen Soldaten abzustechen und dann geht ein Vogelschwarrm gigantomanischen Ausmaßes auf Kollisionskurs mit dem Flieger. Nick und Jenny müssen mit dem Fallschirm abspringen. DEr Flugzeugabsturz ist natürlich mal wieder die Krönung der CGI-Grütze.

Nick wacht in der Leichenhalle auf und ist gar nicht tot. Irgendwo versteckt sich da ein liegengelassener Monty Python Gag.

Die Mumie erledigt ein paar Wachmänner und baut sich wohl eine Zombiearmee zusammen. Na, das wird ja sicher wieder richtig interessant.

Nick und Jenny turteln ein bisschen beim Essen rum und Nick hat Erscheinungen von Chris, der eigentlich tot sein sollte. Aber hier kann man sich ja nicht so sicher sein. Jenny erzählt von den Tempelrittern, die irgendwelche Steine und einen kaputten Dolch vergraben haben. Dafür brauchten sie vermutlich die Fackeln am Anfang des Films. Auf der Damentoilette hat Nick einen kurzen Plausch mit Zombie-Chris, der ihm erklärt, dass sie beide verflucht sind. Jenny telefoniert kurz mal mit Jekyll, damit auch der Letzte rafft, dass sie natürlich ein falsches Spiel spielt.

Nach einer Rattenattacke glaubt Nick auch an den Fluch und geht mit Jenny in eine alte Kirche, wo er von der Mumie betatscht wird, was ihm sichtlich ganz gut gefällt. Jenny kommt zufällig rein, kurz bevor Nick geopfert werden soll und die beiden müssen um ihr Leben rennen und kämpfen und hüpfen und überhaupt und sowieso. Nick hat den Dolch von Seth, aber der Stein fehlt, was auch immer das für einen Unterschied macht.

Nach reiflicher Überlegung einigt man sich darauf, dass die Mumie in Nicks Kopf ist und ihn so zu sich lockt. Nach etwas Straßen- und Waldaction werden sie von Jekylls Team gerettet. Der erklärt, dass Jenny für ihn arbeitet, was für Nick natürlich ein echter Schock ist. Und dann wird die Mumie mit Quecksilber vollgepumpt, damit man sie untersuchen kann, oder so. Cruise labert dann mit der Mumie und erfährt, was damals so abging. Also Mord an Vater, weil der seine Frau tötete und so weiter. Wir kennen das. Ein ganz normaler Tag in Ägypten eben.

Rumgeturtel zwischen Nick und Jenny, dann geht sich Nick mit Jekyll besaufen, der nebenbei erklärt, was sie eigentlich da treiben. Also Monster suchen und fangen. Ziemlich simpel, wenn man mich fragt. Jedenfalls ist der Plan, Nick von dem Fluch zu befreien, indem man ihn mit dem Dolch absticht. Ich kapiere es auch nicht ganz, aber klingt plausibel genug für mich.

Die Mumie schickt ihre Spinnen los, um Leute in Zombies zu verwandeln und sie zu befreien. Ach, und Jekyll verwandelt sich nebenbei mal einfach so in Hyde, weil er vergessen hat, seine Pillen zu nehmen, oder sowas. Mit anderen Worten: Lahme Action überall.

Die verlegt sich dann in die Stadt, die von der Mumie abgerissen wird. Nick folgt Zombie-Chris, weil der weiß, wo der Stein ist. Jenny folgt wiederum Nick und natürlich werden sie alle von Zombies verfolgt. Die Mumie findet unterdessen den Stein und setzt ihn in den Dolch ein. Nick und Jenny kommen vorbei und Jenny stirbt. Nick kämpft mit der Mumie und klaut ihr den Dolch. Dann zerstört er den Stein und mutiert zum Gott und killt die Mumie, weil er halt der Oberkillergott ist, oder sowas.

Jenny lebt natürlich wieder und Nick quatscht sie voll und verschwindet dann, weil er sich für sie geopfert hat. Jekyll und Jenny sprechen darüber, dass Nick ihr größter Verbündeter im Kampf gegen die Monster sein könnte, weil „Dark Universe“ und so. Nick hat Chris wiederbelebt und reitet jetzt mit ihm durch die Wüste, auf der Suche nach neuen Abenteuern und ich bin einfach nur froh, dass dieses Abenteuer vorbei ist.

Nicht einfach nur scheiße, sondern vor allem langweilig. Wenn ein Unviersum so beginnt, kann es eigentlich nur aufwärts gehen. Ich gehe schöne Frauen mumifizieren …