Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Kategorie-Archiv: Die Listen

Die 5 Besten … Filme der zweiten Hälfte der 2000er

Wir nähern uns dem Ende der großen Rückblickreihe bei Goranas 5 Besten. Und ich muss sagen, ich bin ganz froh, wenn es vorbei ist. Wie sich schon letzte Woche herauskristallisierte, befinden wir uns in der langweiligsten Filmphase, die irgendwo Anfang der 2000er begann und bis heute anhält. Deshalb fiel es mir nicht leicht

DIE 5 BESTEN SCHROTTFILME VON 2005-2009

zu finden.

5 The Happening (2008)

M. Night Shyamalans Meisterwerk der Langeweile. Die Blumen greifen an und keinen interessierts. Außer Mark Wahlberg, der noch schlechter spielt als eine Zimmerpflanze.

Jennifers Body (2009)

Es gab hier lange keinen Megan Fox Hate. Aber wenn ich nur an diesen Film denke, könnte ich schon wieder Kopfschmerzen kriegen. Die Dialoge. Die Story. Megan Fox. Es ist alles so grauenhaft.

3 Lightning Strikes (2009)

Ein Blitzdämon oder sowas versetzt eine Stadt in Angst und Schrecken. Neben dem grandiosesten Bürgermeister der Filmgeschichte, dessen einziges Problem das große Kürbisfest ist, hat der Film noch jede Menge anderen Schwachsinn auf Lager.

2 Santas Slay (2005)

Es ist ja hinlänglich bekannt, dass ich kein großer Fan von generiertem Trash bin. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Nämlich dann, wenn man sich bewusst ist, dass man eine bescheuerte Idee hat, sich aber nicht darauf ausruht, sondern die Sache ein Stück weiter denkt. Siehe Granaten wie HELL COMES TO FROGTOWN oder KILLER KLOWNS FROM OUTER SPACE. Dieser Streifen bewegt sich auf einer ähnlichen Ebene, mit einem bösen Weihnachtsmann, der Leute mit explodierenden Geschenken killt und Fran Drescher abfackelt, was aus Prinzip schon eine gute Sache ist.

1 A Sound Of Thunder (2005)

Der ultimative Beweis, dass man auch in diesem Jahrtausend noch in der Lage ist, komplett an seinen Ambitionen zu scheitern. Ein namhafter Cast in völlig verhunztem Zeitreiseschwachsinn mit Dinosauriern. Wird definitv irgendwann seinen Weg auf den Filmschrottplatz finden.

HONORABLE MENTIONS:

Minotaur (2006)

Indiana Jones And The Kingdom Of The Crystal Skull (2008)

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Die 5 Besten … Filme aus der ersten Hälfte der 2000er

Wir bewegen uns weiter durch die Jahrzehnte und sind bei Goranas 5 Besten im düsteren Jahrtausend des Films angekommen. Ab hier wird es langsam schwierig, denn wie jeder weiß, hasse ich moderne Filme. Zumindest einen Großteil davon. Und die schlechten modernen Filme haben einfach nicht mehr den Charme, den die alten Trashgranaten hatten. Trotzdem versuche ich mich natürlich an einer Top 5 für

DIE BESTEN SCHROTTFILME AUS DEN JAHREN 2000-2004

Book Of Shadows: Blair Witch 2 (2000)

Wer glaubte, er hätte im ersten Teil nicht alles verstanden, dem wird bei diesem Schwachsinn der Schädel explodieren.

4 Alien Lockdown (2004)

Ein Alien frisst Leute im Labor und … das wars.

3 The Room (2003)

Teils arschlangweilig, teils komplett behämmert, aber lange nicht so „kultig“ wie er oft gemacht wird.

2 Ghost Ship (2002)

Fängt gut an und verkommt in der zweiten Hälfte zu völligem Quatsch, bleibt aber irgendwie einigermaßen unterhaltsam.

1 Thir13en Ghosts – 13 Geister (2001)

Die durchsichtigste Villa aller Zeiten beherbergt eine Armee von Geistern und eine Gruppe von überforderten Darstellern.

Joa, mehr habe ich nicht, deshalb gibt es dieses Mal auch keine Honorable Mentions. Ich sage ja: Das düstere Jahrtausend des Films ist angebrochen.

Monatsrückblick – Mai 2018

Der April macht bekanntlich was er will. Und was er wollte, war, mir keine Zeit zum Filmgucken zu geben. Deshalb gab es letzten Monat keinen Monatsrückblick, denn ich habe nur 2 Filme gesehen und die gibt es ohnehin hier auf dem Filmschrottplatz nachzulesen. Aber, alles neu macht der Mai. Was auch immer das bedeuten mag. Zumindest bedeutet es, dass ich ein bisschen mehr gucken konnte. Wenn auch nicht viel.

CAPTAIN FANTASTIC

Aragorn, der alte Hippie, fährt mit seinen sechs Kindern im Bus durch die Walachei und das Ganze macht mehr Spaß, als es eigentlich dürfte.
Mortensen ist super hier und die Kids machen ihre Sache auch sehr gut. Zwischen Jagd und Aufklärungsgespräch wächst einem die Familie ziemlich schnell ans Herz. Dieses „gerade heraus die Welt erklären“ ist einfach unglaublich sympathisch. Ich finde ja ohnehin, dass man Kindern ruhig auch mal die Wahrheit über die Dinge sagen kann und nicht immer auf „alles ist toll“ machen sollte. Richtig gut wird das natürlich dann, wenn man Eltern dabei hat, die das nicht so sehen oder wenn man eine der besten Grabreden aller Zeiten hält. Die zweite Hälfte des Films steht also sehr stark unter dem Aspekt der gegensätzlichen Ansichten, dem Hinterfragen seines eigenen Weltbilds und dem Kennenlernen einer neuen „Welt“. Und das macht so einen Film dann eben auch interessant … nein, menschlich.
Und als Bonus gibt es auch noch eine grandiose Version von „Sweet Child O‘ Mine“ obendrauf. Ein … nun ja, fantastischer Film.

Dann gab es zwecks Vorbereitung auf vermutlich ganz großen Müll für den Filmschrottplatz noch eine Trilogie:

JURASSIC PARK

Ein ruhiger Beginn. Der Film nimmt sich Zeit, um die Charaktere einzuführen und diese mit Überschwänglichkeit, Begeisterung aber auch Skepsis auszustatten. Dazu haben die Figuren auch ihre kleinen Eigenheiten, die sie zu mehr machen, als menschlichen Hüllen. Eine Kunst, die heute oft vergessen wird, aber unerlässlich für eine gute Geschichte ist. Alan Grant mag keine Kinder und keine Computer und hat einen coolen Hut. Ian Malcolm ist der ewige Skeptiker. John Hammond hingegen ein Optimist aller erster Güte. Und so weiter. Selbst die Nebencharaktere haben ihre kleinen Macken wie Ketterauchen und Fresssucht.
Was ebenso wichtig ist: Der Film erklärt, wie Dinge funktionieren. Man wird nicht einfach in die Geschichte geworfen und muss sich dann eben zusammenreimen, wie, wo und was da eigentlich passiert. Es gibt eine klare Linie, die sich langsam steigert und so einen Spannungsbogen erzeugt, den man heute im Film nur noch selten findet. Alleine bis man die ersten Dinosaurier in voller Pracht zu sehen kriegt, vergeht fast eine halbe Stunde. Bis die, ebenfalls typisch für die Reihe, nervigen Kinder auftauchen, dauert es glücklicherweise noch etwas länger.
Weitere Kleinigkeiten runden das Bild ab. Ich meine, hey, selbst das Wasserglas aus der berühmten Szene wird bereits vorher im Film eingeführt. Und der Score ist vom allerfeinsten.
Richtig los geht es dann erst in der zweiten Hälfte, mit einer der wohl besten filmischen Szenen aller Zeiten. Wenn der T-Rex aus seinem Gehege ausbricht, folgt selbst diese Szene der klaren Linie. Dinge werden erklärt und Begeisterung wird zu Skepsis wird zu Panik und endet im absoluten Chaos. Besser kann man das einfach nicht machen. Ab da geht dann natürlich nach und nach die Party ab und die Dinos werden zur absoluten Bedrohung aufgebaut. Charakterentwicklung gibt es zwar nur wenig und beschränkt sich größtenteils auf Grant, der seine Einstellung zu Kindern zumindest etwas ändert (aber Computer sicher immer noch scheiße findet), aber das kann man dem Film dann auch verzeihen, denn es ist eine wilde Achterbahnfahrt, die mitreißt, unterhält und sich auch Zeit für ruhige Momente lässt.
Wenn man etwas bemängeln wollte, dann wohl das veraltete CGI, das hier aber genau in den richtigen Mengen genutzt wird und deshalb nicht negativ auffällt. Und natürlich, dass das Bild der BluRay ein absoluter Witz ist und ich auch einfach meine alte VHS hätte behalten können. Aber da kann ja der Film nichts für.
Abschließend bleibt zu sagen: Man hat hier keine Kosten und Mühen gescheut,um den besten Blockbuster aller Zeiten abzuliefern.

THE LOST WORLD: JURASSIC PARK

Nachdem Jeff Goldblum im ersten Teil in der zweiten Hälfte ein bisschen aufs Abstellgleis gestellt wurde, darf er hier die Hauptrolle übernehmen. Leider findet man von seinen interessanten Charaktereigenschaften des Vorgängers nicht mehr wirklich etwas hier und er wird zum besorgten Vater degradiert, was natürlich dann auch die Teilnahme des, für die Reihe typischen, nervigen Blags rechtfertigt. Julianne Moore ist quasi eine etwas abgewandelte Version von Laura Dern im Vorgänger und Vince Vaughn ist halt auch dabei, fällt aber nicht weiter auf, auch wenn er seine Sache gut macht. Der Rest des Casts glänzt größtenteils durch unglaubliche Blödheit und dämliche Entscheidungen.
Die Story ist natürlich auch bei weitem nicht so ausgefeilt wie noch im ersten Teil und eigentlich hat man hier einfach einen Grund zusammengeschustert, um nach dem „Höher, Schneller, Weiter“-Prinzip möglichst viele Leute auf die Insel zu bringen. Denn mehr Leute, bedeutet mehr Action, oder so.
An sich ist das aber alles durchaus unterhaltsam, bis man zum Ende kommt und den Dino durch die Stadt schickt. Auf dem Papier sicher eine ganz lustige Idee, aber irgendwie … nee. Natürlich flasht eine Fortsetzung dann auch nicht mehr so und es fehlen wirklich ikonische Szenen, die der Erstling zur Genüge hatte. Stattdessen wiederholt man einige Elemente in etwas angepasster Form und macht zum Teil aus den Dinos reine Killermaschinen, was schon aus Prinzip eigentlich Schwachsinn ist.
In allen Belangen mindestens 2 Ecken schwächer als Teil 1, aber trotzdem noch ein ordentlicher Film, der unterhält. Im Vergleich zu der Grütze, die danach folgen sollte, sogar fast noch ein Meisterwerk.

JURASSIC PARK III

Es gibt bei diesem Film von Beginn an so ein paar Dinge, die ich nicht verstehe. Warum muss Alan Grant immer noch auf Theorien über Raptoren zurückgreifen, wenn die Viecher doch lebendig auf einer Insel herumrennen? Warum sehen die Raptoren hier anders aus, als in den Vorgängern? Ja, man mag ja zwischen den Teilen tatsächlich neue Erkenntnisse über das vermutliche Aussehen erlangt haben, aber deshalb kann man doch eine etablierte Sache nicht einfach ändern. Wenn man herausgefunden hätte, dass der T-Rex sich teleportieren konnte, kann man das ja auch nicht einfach im dritten Teil mal eben neu einführen. Und die wichtigste Frage: Warum hat sich Sam Neill für diese Scheiße überhaupt hergegeben?
Eigentlich ist der Text hier jetzt schon zu lang für diesen Müll. Deshalb fasse ich mich ab hier mal kurz: Der Film bietet vor allem jede Menge nervige Sachen. Das nervige Blag gehört ja schon zur Reihe dazu. Aber nervige Handyklingeltöne, nervige Raptorentröten und nervige Frauenfiguren im Kate-Capshaw-Indy-Gedenk-Modus (nur rumschreien und im Notfall nach einem starken Mann rufen, der ihr den Arsch rettet) sind dann doch neu für die Reihe. Und sie wären besser da geblieben, wo sie sind.
Der neue Riesensaurier ist auch absolut unnötig, da der T-Rex einfach ein hervorragender Gegner war, der keine Ablösung benötigte. Da man aber nur Scheißideen für neue Elemente hatte, bediente man sich bei allem anderen bei den Vorgängern. „Hey, wisst ihr noch, wie im zweiten Teil der Camper von den Dinos umgeschmissen wurde, was schon nur eine andere Variante der Jeepzerstörung aus Teil 1 war? Wie können wir da noch einen draufsetzen?“ „Wir nehmen ein Flugzeug und schmeißen das um.“ „Bombenidee!“ Wo man schon dabei war, hat man natürlich auch das Verhältnis von praktischen zu CGI-Effekten auf den Kopf gestellt und dadurch wirkt der Film zusätzlich veraltet, was die Sache auch alles andere als besser macht.
Nicht umsonst ist der Dinoschinken schon lange auf dem Filmschrottplatz verewigt.

Gesamt: 9

Rewatches: 4

Schrott: 6

Auf Netflix gab es außerdem noch die erste Staffel „Haus des Geldes“ und das macht schon großen Spaß. Hat ein bisschen was von „Prison Break“ bevor es zu kompletter Scheiße wurde. Leider habe ich die Befürchtung, dass dieser Serie das auch passieren könnte. Staffel 2 ist wohl schon bestellt und eigentlich hätte es völlig gereicht, die Geschichte nach einer Staffel abzuschließen.

Die 5 Besten … Filme der zweiten Hälfte der 90er

Im Rahmen der 5 Besten von Gorana nähern wir uns schnell dem neuen Jahrtausend und damit den wirklich düsteren Zeiten des Films. Aber heute bleiben wir nochmal in den 90ern und es gibt

DIE 5 BESTEN SCHROTTFILME AUS DEN JAHREN 1995-1999

und ehrlich gesagt wird es auch am Ende des vergangenen Jahrtausends schon reichlich eng mit geilem Scheiß. Es ist eher geprägt von Hochglanz-Trash.

5 Ice Cream Man (1995)

„Charlie und die Schokoladenfabrik“ in der schlechten Eiscremeversion, mit einem Eismann, der Eis aus Kindern macht.

4 Anaconda (1997)

Eine Riesenschlange, ein Haufen überforderter Darsteller und Jon Voight im absoluten Overactingmodus versprechen eine Menge Spaß.

Vernetzt! – Johnny Mnemonic (1995)

Keanu Reeves sammelt Daten, Ice-T hütet Delphine und Dolph Lundgren tritt als Priester Ärsche. „Jesus Time!“

2 Dario Argentos Phantom Of The Opera (1998)

Der Rattenfänger und sein Zwergenfreund mit ihrem Rattenmobil alleine machen den Film schon sehenswert.

1 Octalus – Deep Rising (1998)

Ein Cast von ewigen Nebendarstellern bekämpfen ein Riesenkrakenätztentakelwurmmonster auf einem Luxusliner und es ist genau so bescheuert wie es klingt. Wird irgendwann sicher seinen Einzug auf den Filmschrottplatz erhalten, denn das hat er absolut verdient.

HONORABLE MENTIONS:

The Dentist (1996)

Lost In Space (1998)

Die 5 Besten … Filme der ersten Hälfte der 90er

Das beste Filmjahrzehnt ist durch und wir wagen uns im Rahmen der 5 Besten von Gorana vor in die 90er. Ich stehe den 90ern ja etwas verbissener gegenüber. Immerhin brachte uns dieses Jahrzehnt das vermehrte Aufkommen von CGI-Technik, was gerade im Bereich der Schrottfilme alles andere als gut ist. Aber trotzdem haben auch die 90er natürlich durchaus was zu bieten und deshalb gibt es hier

DIE 5 BESTEN SCHROTTFILME DER JAHRE 1990 – 1994

5 A.P.E.X (1994)

Zum Start genau das richtige für Gorana. Zeitreise-Müll ohne Sinn und Verstand, bei dem jede Suche nach Logik unweigerlich in Gehirnblutungen mündet. Aber eben Zeitreisen. Also Gorana, schlag zu.

4 Dark Angel (1990)

Dolph Lundgren im Kampf gegen Drogen und ein Alien. Leider noch nicht auf dem Filmschrottplatz verewigt, aber definitiv ein verdienter Kandidat für einen ausführlichen Beitrag.

3 Super Mario Bros. (1993)

Dennis Hopper ist King Bowser. Bob Hoskins ist Mario. John Leguizamo ist Luigi. Und sie alle sind im falschen Film.

2 Knights (1993)

Ein wilder Mix aus „Mad Max“, „Terminator“ und „Highlander“ in richtig schlecht. Die Fortsetzung kam leider nie und selbst Hollywood wird sie mir wohl nie geben, obwohl sie alles fortsetzen, was nicht bei drei aufm Baum ist.

1 Flesh Gordon And The Cosmic Cheerleaders – Schande der Galaxis (1990)

Penismonster und impotente Hühner können natürlich nur den ersten Platz im Ranking bedeuten.

Honorable Mentions:

Spontaneous Combustion (1990)

Samurai Cop (1991)

Teenage Mutant Ninja Turtles III (1993)

New Crime City (1994)

Die 5 Besten … Filme der zweiten Hälfte der 80er

Wegen mir hätte Gorana im Rahmen ihrer 5 Besten die 80er Jahre ja direkt auf 10 Ausgaben strecken können. Aber gut, zwei sind auch nicht schlecht und wir kommen zu

Die 5 Besten Schrottfilme von 1986-1989

5 Rock ‚N‘ Roll Nightmare (1987)

Glam Rocker John Triton im Kampf gegen den Teufel persönlich. Und beide sehen absolut unfassbar aus.

4 Hell Squad – Angels Höllenkommando (1986)

Eine als Tänzerinnen getarnte Spezialeinheit oder eine als Spezialeinheit getarnte Tanzgruppe (Auslegungssache) muss in der Wüste Geiseln befreien und hat dabei jede Menge Zeit zum Baden.

3 Masters Of The Universe (1987)

Der He-Man Film, der so sehr He-Man ist, wie alles, was absolut nicht He-Man ist.

2 Killer Klowns From Outer Space (1988)

Clowns aus dem Weltall kommen mit ihrem Zirkuszeltraumschiff auf die Erde, um die Menschen in Zuckerwatte einzuwickeln.

1 Hell Comes To Frogtown (1988)

Dürfte niemanden überraschen. Sam Hell muss als letzter potenter Mann nach einem Atomkrieg unter der Herrschaft der Weiblichkeit, die letzten fruchtbaren Frauen aus einem Froschmutantenharem retten, um die Welt wieder zu bevölkern. Besser geht es nun wirklich nicht mehr.

HONORABLE MENTIONS:

Eliminators (1986)

Slavegirls From Beyond Infinity (1987)

Interzone (1987)

Empire Of Ash (1988)

Die 5 Besten … Filme der ersten Hälfte der 80er

Weiter geht die wilde Fahrt bei den 5 Besten. Und da Gorana absolut bewusst ist, dass die 80er Jahre der heißeste Scheiß aller Filmjahrzehnte ist, hat sie das direkt mal in zwei Hälften geteilt, damit ich mehr geilen Kram unterbringen kann. Hier kommen also

Die 5 Besten Schrottfilme der Jahre 1981-1985

5 Zombie Lake (1981)

Womit besiegt man Zombies? Mit Suppe natürlich. Einer der besten Zombieabwehrpläne aller Zeiten tritt hier in Kraft. Und nein, es ist keine Komödie.

4 Butcher, Baker Nightmare Maker (1982)

Eigentlich vorwiegend wegen des grandiosen Titels in der Liste aber der Film hat auch einiges zu bieten. Vor allem angedeuteten Inzest, offensichtliche Homophobie und Basketball. Gibt es eine bessere Mischung?

3 Pulgasari (1985)

Schon alleine historisch gesehen einer der wohl eigenartigsten Filme. Kurz erklärt: Ein südkoreanischer Regisseur und seine Frau werden entführt und vom nordkoreanischen Diktator dazu gezwungen, einen Kaiju-Film für ihn zu drehen. Nein, das ist nicht der Plot des Films. Das ist nur die wahre Geschichte der Entstehung. Der Film selbst ist dabei genau genommen so unfreiwillig ironisch, wenn man eben diese Entstehung bedenkt, dass man ihn schon aus Prinzip mal gesehen haben sollte. Unterdrückte Bauern schlagen mit Hilfe eines Monsters ihre Unterdrücker in die Flucht. Ein Plädoyer für Freiheit und gegen die Unterdrückung durch ein Regime und das aus Nord-Korea aus dem 80ern. Kann man sich nicht ausdenken.

The Return Of Captain Invincible (1983)

Kommen wir deshalb lieber zu etwas Erfreulichem. Zum Beispiel Christopher Lee, der ein Loblied auf den Alkohol singt. Oder ein feuerspuckender VW Käfer. Oder die Giggle Gun. Was für ein grandioser Spaß auf absolut allen Ebenen.

1 SHE (1984)

Keine große Überraschung hier. Ich habe es schon oft gesagt: Dieser Film hat einfach alles. Römische Legionäre, Footballspieler, irre Vogelzüchter, lesbische Werwolforgien … einfach alles.

HONORABLE MENTIONS:

Happy Birthday To Me (1981)

Sleepaway Camp(1983)

The Toxic Avenger (1984)

The Adventures Of Buckaroo Banzai Across The 8th Dimension (1984)

Wheels Of Fire (1985)

Massacre In Dinosaur Valley (1985)

Die 5 Besten … Filme aus den 70ern

Goranas kleine Reihe innerhalb der 5 Besten am Donnerstag geht weiter. Heute geht es in die 70er Jahre. Die große Zeit der politischen Thriller und Sexkomödien. Spaß und Spannung waren also garantiert. Also hier

Die 5 besten Schrottfilme aus den 70ern

Bevor es losgeht möchte ich zumindest mal kurz den aus irgendeinem Grund beliebten Film „The Marathon Man“ aus dem Jahr 1976 mit Dustin Hoffman in der Hauptrolle erwähnen. Dieser Film ist so eine Art Blaupause dafür, warum ich grundsätzlich oft ein Problem damit habe, Filme aus diesem Jahrzehnt ernst zu nehmen. Schließlich bietet der Film Autorennen mit angezogener Handbremse, eine Zahnarztszene, die angeblich damals schockierend gewesen sein soll, was ich aber irgendwie anzweifle und ACHTUNG SPOILER einen Antagonisten, der sich am Ende selbst erlegt, als er völlig dämlich eine Treppe herunterfällt und sich selbst mit einem Messer, das er in seinem Ärmel versteckt hat, absticht. Reichlich bescheuert also, der Streifen. Aber nicht wirklich Schrott, deshalb passt er nicht in die Auflistung.

5 Empire Of The Ants – In der Gewalt der Riesenameisen (1977)

Joan Collins und ihr Hobbyfriseur kämpfen gegen Riesenameisen. Spektakuläre Effekte und aufregende Action sucht man besser woanders. Aber trotzdem ein großer Spaß.

4 Graf Dracula in Oberbayern (1979)

Der Titel spricht für sich, denke ich.

3 StarCrash – Sterne im Duell (1978)

Der ultimative „Star Wars“-Rip Off mit David Hasselhoff und einem Hauptdarsteller, der die gleiche Frisur wie er hat. Dazu Effekte, die die Augsburger Puppenkiste neidisch machen würde und eine Story, die … kann mich nicht erinnern. Irgendwas mit einer DOOM MACHINE. Das muss ja wohl reichen.

2 Damnation Alley – Straße der Verdammnis (1977)

Das originale A-Team unter Führung von George Peppard himself sucht ein viertes Mitglied und verschleißt dabei einen Haufen Nebendarsteller in einer postapokalyptischen Welt voller schlecht in den Film editierter Riesenskorpione, tödlicher Kakerlaken und Sandstürmen aus Pappe.

1 The Dragon Lives Again (1977)

Bruce Lee ist tot und muss in der Hölle oder dem Fegefeuer oder was weiß ich wo gegen das Who-is-Who der Filmwelt in Form von James Bond, Emmanuelle und Clint Eastwood kämpfen. Bruceploitation at its craziest.

HONORABLE MENTIONS:

Roller Boogie, Mosquito der Schänder, Alien Zone

Die 5 Besten … Filme aus den 60ern

Gorana von der Ergothek startet innerhalb der 5 Besten am Donnerstag eine kleine Reihe mit den besten Filmen der jeweiligen Jahrzehnte. Den Beginn machen die 1960er Jahre.  Als Spione noch echte Spione waren. Und Massenmörder noch so richtig durchgeknallt. Und die Monster noch so richtig schön billig. Und da darf ich natürlich nicht fehlen. Natürlich präsentiere ich hier die

5 Besten Schrottfilme aus den 60ern

denn alle anderen guten Filme werden ohnehin bei den anderen Blogs vertreten sein.

5 Night Of The Living Dead (Die Nacht der lebenden Toten) – 1968

Jetzt denkt ihr natürlich direkt: „Moment mal, das ist doch kein Schrottfilm!“ Nein, ist er nicht. Aber man merkt ihm eben schon an, dass er ein alter B-Movie ist und dementsprechend wirkt er teils mittlerweile schon etwas trashig. Was aber nichts daran ändert, dass er ein absolutes Meisterwerk ist.

4 Batman The Movie (Batman hält die Welt in Atem) – 1966

Selbstverständlich darf der beste Batman aller Zeiten Adam West hier nicht fehlen.  Und hier hat er es gleich mit einer ganzen Gruppe von Gegenspielern zu tun, die allesamt absolut großartig in ihren Rollen sind. Dazu kommen dann grandiose Szenen wie die Entsorgung einer Bombe am Hafen oder ein Kampf gegen einen Hai und fertig ist das Vergnügen. Noch mehr davon gibt es natürlich in der fantastischen Serie zu bewundern.

3 The Horror Of Party Beach – 1964

Herrlich sinnloser Quatsch mit Seepferdchenmonstern, die Leute am Strand töten. Die Kostüme sind der Knaller. Die Musik ist das Grauen. Und die Darsteller hat man nie wieder gesehen.

2 Manos: The Hands Of Fate 1966

Der geilste Umhang der Filmgeschichte. Die Musik ist das Grauen. Die Dialoge sind noch schlimmer. Und die Darsteller hat man nie wieder gesehen. Moment … das hatten wir doch schon mal. Aber ja, der Film hier übertrumpft die Nummer 3 nochmal in allen Belangen.

1 Sting Of Death 1966

War doch wohl klar, was hier die Nummer 1 ist. Der Jellyfishman, mit dem Jellyfishsong und den minutenlangen Tanzeinlagen im Film ist einfach nicht zu toppen. War das Jahr 1966 geil, oder was?

HONORABLE MENTIONS:

The Terror Beneath The Sea, Danger!! Death Ray

 

Monatsrückblick – März 2018

Der März ist da! Und ich komme trotzdem zu nichts. Aber ein paar wenige Filme habe ich immerhin zu sehen gekriegt. Den Anfang machte der mittlerweile monatlich erscheinende „Netflix tötet das Kino Rumgeflenne“-Film:

ANNIHILATION – AUSLÖSCHUNG

Fühlen Sie sich doof? Merken Sie selbst, wie Ihr Intelligenzquotient ständig abnimmt? Gehen Sie etwa gerne ins Kino?
Dann haben Sie Glück. Denn da ist kein Platz mehr für Filme, die über simples BÄM-KRACH-POW hinausgehen. Kündigen Sie einfach ihren Netflix-Account und Sie werden davon verschont bleiben, über das Gesehene nachdenken zu müssen. Den Hollywood-Studios – allen voran Paramount – sei Dank, können Sie sich einfach im Kinosessel zurücklehnen, andere Leute mit Popcorn bewerfen, wie es von jemandem mit Ihrem Intellekt verlangt wird, und die dröhnenden Explosionen genießen.

Alle anderen hingegen gucken dann auch mal einen Film wie „Annihilation“. Dieser, vom Produzenten solcher filmischer Granaten wie „Geostorm“ und „Terminator: Genisys“ als zu intelligent fürs Kino eingestufte, Film, erfordert sicher etwas Aufmerksamkeit seitens des Zuschauers. Aber letztlich kann man der Sache ganz gut folgen, auch wenn ich auf das Hin- und Herspringen zwischen den Zeiten durchaus hätte verzichten können. Das liegt aber auch eher daran, dass ich persönlich kein großer Fan davon bin, wenn man immer wieder zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft hin und her springt. Es ist aber nun auch nicht so, dass das für so große Verwirrung sorgt, dass man den Faden verliert. Die Darstellerleistungen sind durchgehend top und eigentlich zieht nur das CGI den Eindruck etwas runter, was bei mir aber nun mal in der Natur der Sache liegt.

Die große Frage hier ist aber eigentlich folgende: Was ist der „Shimmer“? Und darauf kann man nur antworten: „Shimmer Shimmer Ya, Shimmer Yam, Shimmer Yay“. Denn letztlich ist es keine Frage nach der richtigen Antwort, sondern eine Frage nach der eigenen Interpretation, was es mit allem auf sich hat. Und das ist doch der große Reiz an so einem Film. Man will nicht alles vorgekaut kriegen. Man will sich selbst Gedanken machen. Man will, dass einen so ein Film nachhaltig beschäftigt. Man will den Film mehrmals gucken, um neue Dinge zu entdecken.

Aber vielleicht bin ich da auch einfach eine Minderheit. Eine aussterbende Spezies von Menschen, die Filme nicht immer nur wegen dem Unterhaltungswert gucken, sondern auch gerne mal eine Erfahrung darüber hinaus erleben. Es ist nur traurig zu wissen, dass solche Filme in Zukunft wohl als „Direct-to-VoD“-Phänomen hingeschludert werden. Aber wie wir wissen, wiederholt sich Geschichte nun mal. „Video killed the Radiostar.“ Und „Hollywood kills the Cinemastar.“ Müssen wir nur noch abwarten, wer oder was dann letztlich Hollywood killt, damit wir mehr solcher Filme kriegen. Solange denke ich über den „Shimmer“ nach …

Dann habe ich einfach mal zur Entspannung einen alten Knaller reingeschmissen, der heute vermutlich etwas in Vergessenheit geraten ist:

NO ESCAPE – FLUCHT AUS ABSOLOM

Ausnahmen bestätigen die Regel, sagt man. In diesem Fall ist das so. Denn der deutsche Titel „Flucht aus Absolom“ klingt einfach tausendmal cooler als das lahme Original „No Escape“.
Ausnahmen bestätigen auch die Regel, wenn man eigentlich davon ausgehen müsste, dass einem eine absolute Actiongurke der 90er bevorsteht, dann aber ein durchaus unterhaltsamer Quark herauskommt, der zwar nicht so richtig Sinn ergibt, aber dafür eine Menge Spaß macht.
Ausnahmen bestätigen ebenfalls die Regel, wenn nicht mal Ray Liotta in der Hauptrolle (in der er ausschließlich unter der Regie von Martin Scorsese überzeugen konnte) so einen Film zerstören kann. Denn sind wir mal ehrlich: Liotta ist nun nicht gerade eine Charismagranate, für den man als Zuschauer mitfiebert. Dafür wird er hier aber von den Schauspielkoryphäen Lance Henriksen und Ernie Hudson unterstützt, die eigentlich nicht mal ansatzweise Koryphäen sind, aber passt halt schon. Die Show stiehlt ohnehin Stuart Wilson als Antagonist, der Weihnachtslieder trällert.

Hier funktioniert das komischerweise alles. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich solche dystopischen Escape-B-Movies einfach cool finde.

Insgesamt: 8

Rewatches: 1

Schrott: 6

Der Schrott überwiegt diesen Monat stark. Das liegt einfach daran, dass ich kaum Zeit habe und für den Filmschrottplatz etwas vorarbeiten muss, damit es hier auch immer den wöchentlichen Schrottfilm zu genießen gibt. Alles andere bleibt dabei erst mal auf der Strecke.

Im Serienbereich habe ich mal mit „Dark“ auf Netflix angefangen. Nach zwei Folgen kann ich bisher nur sagen, dass die Darsteller zum Teil besser nicht reden sollten, da es dann recht anstrengend wird. Preisverdächtige Leistungen sucht man da eher vergeblich.