Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Die 5 Besten … Filme, die ich 2017 gesehen habe

Gorana liefert uns heute quasi die perfekte Vorlage für den filmischen Jahresrückblick. Und da ich eh keinen Bock gehabt hätte, diesen ausführlicher zu schreiben, nutze ich die Gelegenheit natürlich und präsentiere

DIE 5 BESTEN FILME, DIE ICH 2017 GESEHEN HABE

Die Filme müssen nebenbei nicht aus diesem Jahr stammen, was gut ist, denn da gabs ohnehin größtenteils nur Scheiße. Außerdem werde ich mich auf Filme beschränken, die ich zum ersten Mal gesehen habe, da ansonsten eh nur die üblichen Verdächtigen hier auftauchen würden, die ich fast jedes Jahr gucke.

5 MILLERS CROSSING (1990) – Die Coens schaffen es eben fast immer, mich vollends zu begeistern.

4 THE MOST DANGEROUS GAME (1932) – Die Blaupause für jeden Manhunt-Film und schon damals vermutlich seiner Zeit weit voraus. Beeindruckend was hier in gerade mal einer knappen Stunde präsentiert wird.

3 RIFIFI (1955) – Starker Film Noir der den Test der Zeit locker übersteht und die wohl beste Einbruchszene aller Zeiten bereit hält.

2 PANS LABYRINTH (2006) – Ein fantasievolles, toll gestaltetes Gruselmärchen von Guillermo del Toro und damit sein erster Film, den ich wirklich hervorragend finde.

1 GONE GIRL (2014) – Fincher in seinem Element. Der Meister des Thrillers liefert wieder mal ab. Nicht mal Ben Affleck und sein Penis können das zerstören.

Das wären also meine Top 5 des Jahres. Aber da wir uns hier auf dem Filmschrottplatz befinden, darf eine Flopliste natürlich nicht fehlen. Und wie ich Gorana kenne, ist sie zu positiv eingestellt, um nächste Woche auch noch danach zu fragen, also hier.

DIE 5 SCHLECHTESTEN FILME, DIE ICH 2017 GESEHEN HABE

Ich beschränke mich dabei auf Filme, die nicht sowieso schon auf dem Filmschrottplatz gelandet sind. Also ist es nicht wirklich die ganz große Grütze, aber eben trotzdem Filme, die ich einfach grauenhaft fand.

5 THE HANGOVER PART III (2013) – Schon die ersten beiden Teile haben bei mir absolut nicht mehr gezündet. Aber Teil 3 ist dann nur noch langweilige Grütze ohne Humor und voller nervender Charaktere.

4 THE HURT LOCKER (2008) – Zwei Stunden habe ich damit verbracht, zu hoffen, dass die ganzen pseudocoolen Affen in dem Streifen einfach in die Luft fliegen. Leider wurde meine Hoffnung nicht erfüllt.

3 PIRANHA 3D (2010)/PIRANHA 3DD (2012) – Raubfischquark mal 2, der viel zu lustig sein will, um es wirklich zu sein. „Josh cut of his penis, because something came out of my vagina.“ Ha Ha Ha, was habe ich gelacht …

2 VACATION (2015) – Das Remake des Griswold-Familien-Road Trips verkommt zur großen Fäkalhumorparade voller Kotze, Scheiße und anderen körperlichen Ausscheidungen. Nicht ein einziger verfickter Lacher in dem ganzen Film. Das muss man auch erstmal hinkriegen.

1 ARE WE THERE YET? (2005)/ARE WE DONE YET? (2007) – Auf Platz 1 das Double Feature mit Ice Cube und seinen Pissblagen ebenfalls auf einem Road Trip durch die USA und anschließend beim Hausbau. Scheiße im Quadrat.

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12 Antworten zu “Die 5 Besten … Filme, die ich 2017 gesehen habe

  1. Wortman Dezember 28, 2017 um 9:06 am

    Pans Labyrinth fand ich auch total genial.

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    • Filmschrott Dezember 28, 2017 um 11:24 am

      Ich bin auch schon gespannt auf del Torros „Shape Of Water“. Nicht, dass ich jetzt durch Pan der Megafan von ihm wäre, denn dafür hat er mMn zu viel generischen Quark gemacht, aber SoW sieht auch richtig gut aus.

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  2. rina.p Dezember 28, 2017 um 2:45 pm

    Hangover 3 und Vacation als Top Flop – Total daneben.

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  3. bullion Dezember 28, 2017 um 4:24 pm

    „Pans Labyrinth“ ist großartig und ich mochte auch „Gone Girl“ sehr. „Miller’s Crossing“ ist bestimmt ein guter Gangsterfilm, doch finde ich andere Coens deutlich stärker.

    Und „Vacation“ war für mich wohl einer der unterhaltsamsten Filme 2017… 😀

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    • Filmschrott Dezember 28, 2017 um 5:40 pm

      Mich hat bei „Millers Crossing“ halt schon überrascht, wie gut mich die Coens auch da wieder abgeholt haben. Normalerweise bin ich nämlich nicht gerade ein Fan von Gangsterfilmen in den 20ern. Ich mag das Setting eher nicht, was mir ja beispielsweise auch bei „Boardwalk Empire“ dann einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Dass die Coens bessere Filme haben, ist klar. Die habe ich aber nun mal nicht im Jahr 2017 zum ersten Mal gesehen.

      Dass du auf „Vacation“ eingehst war mir klar. Und ich verstehe immer noch nicht, was du an der grauenhaft unlustigen Grütze ohne jeglichen Charme findest. Aber das hatten wir ja schon.

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      • bullion Dezember 28, 2017 um 6:03 pm

        Hast du einen Überblick, wie viele bewusste Schrottfilme und „gute“ Filme du das Jahr gesehen hast?

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      • Filmschrott Dezember 28, 2017 um 6:14 pm

        Hab mal nachgeguckt. Insgesamt waren es 187 Filme. Bewusst Schrott waren irgendwo zwischen 60 und 70 davon. Dazu kommen dann halt noch Filme, wo die Erwartungen andere waren, aber die dann auch kacke waren. Und natürlich auch ein paar, wo ich eigentlich nichts erwartet hatte, die dann aber doch ganz gut waren.
        Bewusst „gut“ ist etwas schwieriger zu beurteilen, da ich selten hohe Erwartungen habe. Aber ich denke mal, bei so einem Dutzend war ich mir vorher ziemlich sicher, dass sie mir gefallen werden.

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  4. BOB Januar 6, 2018 um 12:52 am

    Als ich dereinst den Trailer zu VACATION sah, war ich voll Vorfreude. In mir keimte die Hoffnung auf einen grandiosen Film, welcher den Charme wieder aufleben lässt. Hm, vielleicht hatte ich an dem Tag meine Tabletten nicht genommen.

    VACATION ist leider tatsächlich absolut unwitziger Kernschrott ohne Gefühl oder gute Einfälle. Musste mir im Anschluss die Augen mit CADDYSHACK auswaschen.

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    • Filmschrott Januar 6, 2018 um 12:58 am

      Genau das. Der Charme des Originals fehlt einfach komplett. Man schmeißt einfach einen Haufen Trottel in ein Auto und denkt, der Rest ergibt sich dann von selbst. Was aber nur mal wieder zeigt, dass man den Originalfilm in keiner Weise verstanden hat. Clark und seine Familie waren keine Vollhonks. Clark war einfach nur ein überambitionierter Familienvater, der bei dem Versuch, seiner Familie einen geilen Urlaub zu bereiten, von einem Fettnäpfchen ins nächste Tritt. Der Gastauftritt von Chevy Chase zeigt ja auch, dass man das einfach überhaupt nicht kapiert hat, denn ich habe keine Ahnung, was der in dem neuen Film darstellen sollte, aber Clark Griswold war das definitiv nicht.

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  5. friedlvongrimm Januar 7, 2018 um 11:47 pm

    Ich konnte „The Hurt Locker“ auch nichts abgewinnen.

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