Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: Juni 2016

Rollende Discothekenrettung für exorzierte Wettbewerbsfanatiker

Im Zuge meiner Begeisterung für The Nice Guys, befinde ich mich gerade auf einem minimalen 70er Jahre Trip, der hoffentlich schnell wieder vorbei geht. Wahrscheinlich trägt unser heutiger Film dazu bei, dass ich schnell wieder genug von dieser Zeit habe. Denn was waren neben Pornos, Demonstrationen, Titten, Luftverschmutzung, harten Ständern, Killer Bienen und feuchten Muschis die Markenzeichen der 70er? Genau: Discos und Rollerskates … Ich habe jetzt schon die Schnauze voll.

Bevor wir uns aber unserem heutigen Filmdenkmal des Wahnsinns widmen, muss ich hier mal kurz was erklären: Ich habe aus irgendeinem Grund ein generelles Problem damit, Filme aus den 70ern ernst zu nehmen. Erst neulich habe ich mir „Der Marathon Mann“ mit Dustin Hoffman angeguckt und wieder durchgehend nur gedacht: „Wie konnte das irgendjemand damals gut finden?“ Mal ehrlich, der Film beginnt damit, dass ein Naziopa und ein Judenopa sich die langsamste Verfolgungsjagd der Filmgeschichte liefern und dann mit ihren Autos gegen einen Tankwagen ROLLEN!!! woraufhin dieser explodiert. Und am Ende fällt der Bösewicht Laurence Olivier, der einen bösen NAZIZAHNARZT spielt, ohne Fremdeinwirkung – des Helden zum Beispiel – eine Treppe runter und ersticht sich dabei versehentlich selber. So, das sind also die „ernsten“ Filme aus den 70ern. Und wenn ich das schon völlig banane finde, was glaubt ihr, was ich dann von einem Film halte, der damit beginnt, dass der schwarze Phones, der so heißt, weil er immer seinen Afro zwischen den Hörmuscheln seiner geilen Kopfhörer versteckt, und ein weißer Typ namens wasweißich in kurzen Shirts, noch kürzeren Shorts und bunten Socken auf Rollerskates durch die Gegend tanzen und sich dann einer Truppe von gleichbekleideten Irren anschließen, um dann nach und nach scheinbar die ganze Stadt zu versammeln, die dann im Einklang auf Rollerskates durch die Gegend tanzt wie ein Schwulenballet, während zwei andere notgeile Assis auf einem Müllcontainer rumknutschen? Willkommen bei:

ROLLER BOOGIE – USA – 1979 – 104 Min.

Sugar Jack Flash ist scheinbar ein stadtbekannter Rollerskater, der offenbar dafür berühmt ist, an sechs Mülltonnen vorbeispringen zu können. Ja, ja, ich weiß, er soll darüber gesprungen sein, aber ich habe das Standbild genutzt, das es in den 70ern offenbar noch nicht gab und ich sage: Er hätte es nicht mal über eine Mülltonne geschafft. Ihm folgt CC Conway, der sich beim Versuch über vier Mülltonnen zu springen komplett auf die Fresse legt und dann weiterfährt wie ein besoffener Obdachloser, der am Venice Beach gepennt hat. Denn CC steht hier für Complete Control. Hammergag. Wenn man mich fragt, ist es übrigens ein viel größeres Kunststück, so bescheuert zu fahren ohne sich aufs Maul zu legen, als über ein paar bekackte Mülltonnen zu springen.

Klären wir dann schon mal die wichtigste Erkenntnis, die uns dieser Film liefern wird: Wer sich nämlich – aus welchem Grund auch immer – schon mal gefragt hat, warum Linda Blair, das Erbbsensuppe kotzende Mädchen aus „Der Exorzist“, danach keinen Erfolg mehr verbuchen konnte, bekommt hier den Grund geliefert. Terry, so ihr Name, hat arschreiche Eltern mit ner schwarzen Haushälterin – ich tippe auf die Mutter von Phones – und fährt einen Oldtimer Rolls Royce … glaube ich. Ich kenne mich mit Autos nicht aus. Ist auch scheißegal, jedenfalls ist es ein steinaltes Auto, was man daran erkennt, dass es neben den ganzen 70er-Scheißkarren nicht wie ein Brotkasten mit Rädern aussieht.

Terry und ihre Freundin scheinen nebenbei die einzigen Personen in ganz Venice Beach zu sein, die nicht Rollerskatedancegedöns betreiben. Damit sind sie mir bisher noch sympathisch, aber ich bin sicher, dass sich das noch ändern wird.

Bobby macht nen extrem Heißen mit seinen Rollerskatedanceskills, aber Terry ist nicht beeindruckt. Meine Fresse, diese Frisuren. Diese Klamotten. Diese Musik. Dieses ganze „Boogie Woogie“ Gelaber. Wenn ich an Gott glauben würde, würde ich ihm täglich dafür danken, dass ich nicht in dieser Zeit aufgewachsen bin.

Bobby will also Terry vögeln. Und Franklin will ebenfalls Terry vögeln. Aber die versaut ihm die Hose und er muss dann halbnackt hinter ihr herlaufen und steht dann mit nacktem Arsch vor seiner Mutter. Humor. Ihr kennt das vielleicht. Die Writer hier nebenbei nicht.

Endlich kriegen wir mal eine Rollerdiscoszene mit minutemlangen Rollerskatedancing. Und sonst nix. Seht ihr, damals konnte man auch einfach mal FÜNF MINUTEN damit verbringen, einfach nur irgendwelche Affen auf Rollerskates zu zeigen, ohne irgendetwas zu Story, Plot oder Charakterentwicklung beizutragen. Irgendwann „rettet“ Bobby Terry dann vor „Complete Control“ Conway, der hier immer noch mein Favorit ist und zum Dank lässt sie sich überreden mit ihm zu skaten. Ich muss die älteren Leser hier einfach fragen: Wart ihr damals auch mal auf einem Skatedate? War es so grauenhaft, wie ich es mir vorstelle? Antworten bitte in die Kommentare.

Terrys Eltern wollen sich scheiden lassen, glaube ich. Ist klar. Das darf ja nicht fehlen. Ihre Freundin erzählt, dass ihre Mutter ständig neue Stecher aus Mexiko mitbringt. Coole Leute, die Eltern von den Affen hier. Terry fährt also zu Bobby, der scheinbar auf einer Parkbank wohnt und es wird mal wieder Gerollerskatet und Bobby zeigt seine unglaublichen Pirouetten und anderen Kram, für den jeder normale Junge in der Schule durchgehend vermöbelt worden wäre. Am Strand will Bobby natürlich nur rumpoppen, aber Terry klatscht ihm eine, weil sie nur jemanden will, der sie mal in den Arm nimmt. Man, ist das alles traurig.

Mutti will Terry mit Pillen vollstopfen, weil das eben immer hilft. Aber Terry hat die Schnauze voll. Sie will keine Pillen. Sie will nicht auf irgendeine Kackschule am Arsch der Welt gehen. Sie will den Roller Boogie Contest am Strand gewinnen. Okay, eine Frage: Warum? In welchem Zusammenhang ergibt das auch nur ansatzweise irgendeinen Sinn?

Terry will, dass Bobby ihr das richtig geile Rollerskaten beibringt. Ich sehe die Trainingsmontage schon vor mir. Auftragen und polieren. Und natürlich stellt sich Terry unfassbar dämlich an. Die Writer wissen aber schon, dass die vorhin noch Rollerskates gefahren ist, oder? Auftragen und polieren ihr Wichser! Auftragen und polieren.

Oh cool, endlich mal wieder eine Szene aus der Rollerdisco. Und Terry erzählt, dass sie mal eine Eisläuferin war. Sagt mal, wollen die mich verarschen? Haben die die Seiten des Drehbuchs einfach willkürlich zusammengetackert? Aber gut, was will man auch von einem Film erwarten, in dessen Cast sich genau eine Schauspielerin befindet und bei allen anderen Rollen die einzige Voraussetzung offensichtlich war, dass die auf Rollerskates stehen können.

Nach gerade mal 55 Minuten gibt es dann auch mal etwas wie eine übergeordnete Geschichte in dieser Aneinanderreihung von Rollerskatetanzszenen. Denn „Jammers Roller Rink“ – so der Name des tollen Rollerdiscoetablissements – wird von üblen Gesellen bedroht. Jammer Delany – so der Name des Rollerdiscoetablissementsbesitzers – besäuft sich und schmeißt dann alle raus, weil er den Laden zu macht.

Und das führt natürlich zu Problemen, denn was ist denn jetzt mit dem großen unglaublich wichtigen und nicht zu verlegenden Roller Boogie Contest? Also muss die Disco gerettet werden. Und dazu brauchen die Jungs und Mädels den finanziellen Rat von Terrys Vater. Na, holla. Ich hätte jetzt fest damit gerechnet, dass sie die Disco retten müssen, indem sie einen Roller Boogie Contest gewinnen.

Terry kann ganz toll Flöte spielen – nein das ist keine Metapher – und wurde an der Schule für Musik und Bla angenommen. Deshalb veranstaltet Mutti noch schnell ein kleines Konzert auf dem Anwesen der Familie, das aber durch Terrys Freunde im kompletten Chaos endet, weil Mr. Thatcher auch da ist. Das ist der Typ, der Jammer Delany gedroht hat, dass er seinen Laden abfackelt, wenn er nicht sofort seinen bescheuerten Namen ändert. Daddy ist nicht erfreut, denn er ist ein guter Freund von Thatcher.

Bobby spielt Jammer Delany dann allen ernstes ein Liebeslied und tanzt für ihn. Was zur Hölle passiert hier gerade? Und was auch immer es ist, warum dauert es mal wieder fast 10 Minuten?Und wird es ein Problem darstellen, dass hinterher Terry vorbei kommt, und Bobby ihre Liebe gesteht? Liebesdreieckstory incoming? Für wen wird Bobby sich entscheiden?

Phones hat den Jungs seinen Walkman vermacht und – ich denke mir das jetzt nicht aus – hat sich den Hare Krishna angeschlossen. Auf seinem Walkman hat er zufällig aufgenommen, wie Thatcher damit droht Jammers Geburtsurkunde zu fälschen und seinen Laden abzufackeln. Und ihr wisst alle, was das bedeutet: ROLLER BOOGIE CONTEST! Fragt mich nicht warum. Ich hatte eigentlich gedacht, dass das eher bedeutet, dass man Thatcher mit dem Beweis einbuchten lässt. Aber in den 70ern galten wohl noch andere Gesetze.

Thatcher kommt mit seiner Limousine angefahren und will die Aufnahme haben, aber daraus wird nichts denn die bösen Rollerskater bewerfen ihn mit Tomaten und verhelfen so Bobby und Terry zur Flucht. Diese endet in einem Rollerskatepark voller Halfpipes und Pools und anderem Rollerskatekram, wo halt mal wieder die halbe Stadt skatet und man die Verfolger deshalb abhängen kann.

Zurück bei Jammers Roller Rink geht es dann ins große Finale. Und wir wissen alle, was das bedeutet: ROLLER BOOGIE CONTEST! Ich hätte ja jetzt eher gedacht, das bedeutet, das man den bösen Thatcher und seine Handlanger irgendwie ausschaltet, damit sie verhaftet werden können. Aber wenn ich mir den einzigen Bullen da so angucke, denke ich eher, dass das sowieso nicht funktioniert hätte. Wer würde einen Cop in Shorts bitte ernst nehmen? Jedenfalls spielt Phones – der offenbar zurück von den Hare Krishna ist – das Tape über die Lautsprecher und Thatcher muss in den Knast. Oder so. Eigentlich wird gar nicht genau erklärt, was mit ihm passiert. Ihr wisst genau, was das bedeutet: ROLLER BOOGIE CONTEST!

Wer gewonnen hat sollte klar sein (Terry und Bobby). Wer verloren hat auch (der Zuschauer). Ich gehe Rollerskatetanzen …

Mal aktuell: The Nice Guys

Kommen wir zu dem Film, auf den ich mich in diesem Jahr am meisten gefreut habe. Seit der Ankündigung, das Shane Black eine neue Buddy-Action-Komödie im Stile von „Kiss Kiss Bang Bang“ macht, war mir klar, dass ich den sehen muss. Genau das ist jetzt geschehen.

THE NICE GUYS – USA – 21016 – 116 Min.

Ich denke, ich kann mich dieses Mal recht kurz halten, indem ich sage: Der Film ist genau das, was ich erwartet habe.

Shane Black liegt dieses Genre einfach wie keinem anderen. Er scheint einfach nur zwei ungleiche Partner für seine Geschichten zu brauchen und der Rest kommt dann scheinbar von ganz alleine. Jede Menge dumme Sprüche, Schlägereien und Schießereien, zwischen eigenartigen Charakteren. Das ist Shane Black in seinem Element.

Und auch hier geht diese Rechnung einfach wieder perfekt auf. Russel Crowe macht das, was er am besten kann und verprügelt Leute, während Ryan Gosling hier sein wirklich überraschend großartiges komödiantisches Können unter Beweis stellt. Wer ihn bisher nur als den toughen ruhigen Typen kennt, den er in den meisten Fällen verkörpert, wir hier schon alleine deshalb seinen Spaß haben, weil seine Rolle komplett auf links gedreht wurde. Alle anderen machen ebenfalls einen hervorragenden Job. Allen voran Angourie Rice in der Rolle von Goslings Tochter Holly. Bei Kindern ist die Grenze zwischen lustig und nervig bei mir sehr schmal. Bestes Beispiel ist der von Shane Black geschriebene Last Boy Scout, in dem mir die Tochter von Bruce Willis zwischendrin auch einfach mal tierisch auf den Sack geht. Das ist hier zum Glück überhaupt nicht der Fall.

Das 70er-Setting ist zur Abwechslung auch mal was frisches, auch wenn ich diese Disco-Ära absolut grauenhaft finde. Das Setting ist aber auch nicht beliebig gewählt, sondern trägt zur Story bei, da die Themen wie Pornos, Demonstrationen, Luftverschmutzungspanik und Killer Bienen damals eben eine große Rolle spielten, auch wenn der Zusammenhang zwischen alldem sich erst langsam erschließt.

Wer hier ein Actionfeuerwerk der neuen Schule erwartet wird zum Glück enttäuscht. Denn hier bleibt man schön bodenständig. Es fliegt nicht andauernd irgendwelche Scheiße in die Luft und die Charaktere ballern sich auch nicht wild durch irgendwelche Gegnerhorden, wie es in Actionfilmen mittlerweile üblich ist. Gegen Ende wird es etwas mehr, aber es bleibt immer auf einem nachvollziehbaren Level. Das ist einfach auch mal eine willkommene Abwechslung zum Over-The-Top-Kino, das einem heute ständig um die Ohren gehauen wird.

Ich kann also nur sagen, dass jeder, der einen guten Actionfilm sehen will, dieses Jahr nur ein Mal ins Kino muss. Und der Zeitpunkt ist jetzt. Einfach ein Riesenspaß von Shane Black dem unangefochten König der Buddy-Action-Filme.

Mal aktuell: Game Of Thrones Season 06 Episode 07

Heute mal etwas kürzer, weil wenig Zeit.

The Broken Man

Die DHARMA-Initiative beginnt mit dem Aufbau ihrer Hippiekommune. Der Anfang war ja mal sowas von Lost für Anfänger, dass es schon fast nicht mehr schön ist. Aber eben nur fast. Denn die Lostanfänge waren immer geil. IMMER. Jedenfalls macht der Hound hier wohl demnächst den Bud Spencer in Vier Fäuste für ein Halleluja und verteidigt die schwachen Gläubigen gegen die einfallenden Horden. Könnte lustig werden.

Ich bin mir allerdings noch nicht so ganz sicher, was ich davon halten soll, dass man jetzt die 1000 Totgeglaubten wiederbringt. Das kann man ja mal machen, aber muss man jetzt echt jede Woche irgendwelche Typen ausgraben, die seit 8 Jahren keine Rolle mehr gespielt haben. Wobei ich mich über den Hound schon sehr freue, denn der war immer cool und ich hatte immer das Gefühl, dass er einen besseren Abgang verdient hatte, als einfach da am Arsch der Welt im Dreck zu liegen.

Margaery spielt ein falsches Spiel und es überrascht mich überhaupt nicht. Habe das ja auch schon mal irgendwo hier geschrieben, dass die alle nur ausspielt.  Ich bin erst mal froh, dass sie überhaupt wieder eine Rolle spielt. Mal schauen wo das alles hinführt. Kann eigentlich nur in Tod und Verderben für viele Beteiligte enden.

Highlight des Ganzen ist erst mal wie Lady Olenna Cersei mal so richtig zur Sau macht und ihr erklärt, dass sie immer nur Scheiße baut, weil sie absolut keine Ahnung hat, was sie eigentlich treibt.

Jon Snow hat offenbar einige Problem, eine Armee für die Eroberung Winterfells aufzutreiben. Aber da er und vor allem Davos ganz besonders tolle Reden schwingen können, kriegt er dann doch noch jemanden. Also um genau zu sein 62. Ich hätte ja eher auf 42 getippt.

Wald und Wiesen Jamie is back. And with him is Bronn. Und sie zeigen den Frey-Fritzen erst mal, wie man richtig Krieg führt, indem Jamie dem einen Affen in die Fresse haut. Das ist der Jamie der mir gefällt. Bronn mag ich ja sowieso.Blackfish Castle aus der Ferne sieht nebenbei mal gar nicht gut aus. Also von der Animation her. Die Unterhaltung der beiden Kriegsführer war dann wohl eher nebensächlich.

Die Greyjoys gehen mir immer noch am Arsch vorbei und diese Woche sind sie wohl eh nur für die Tittenquote zuständig.

Arya wird mal kurz abgestochen und da will ich jetzt aber eine gute Erklärung kriegen, warum die das dann überlebt und nicht einfach auf der Straße verblutet.

Meine Bud Spencer Theorie geht wohl doch nicht auf, denn es ist kein schwacher Gläubiger zum verteidigen mehr da. Dafür ist aber der Hound jetzt so richtig zurück und wird sicher nicht zimperlich mit seinen Gegnern umgehen. Das dürfte spaßig werden.

Ganz gute Episode, aber auch wieder viel Leerlauf. Und vor allem zu viele Ortswechsel. Wieso muss man 5 Mal zum Hound springen? Kann man das nicht auch in 2 oder 3 Szenen regeln?

ThronTipp: Terence Hill

Media Monday #258

 

Und schon ist wieder Montag und wir kotzen alle im Strahl und … Moment mal! Was ist denn da los? Heute gibt es den Media Monday mit Bonusfrage, oder wie? Na dann verschwende ich besser keine Zeit:

1. So ziemlicher jeder Darsteller hat ja schon in allerhand Serien mitgespielt wie etwa der komplette Cast von OZ, aber leider haben einige davon den Sprung auf die große Leinwand nie so recht geschafft. Dabei hat man damals einen wirklich talentierten Haufen an Leuten versammelt. Immerhin hat es J.K. Simmons mittlerweile geschafft. Seine Rolle als Nazianführer Verne Schillinger wird er bei mir persönlich aber nie toppen können.

2. Also die Musik von den ganzen Arschkrampen, die täglich auf den bekackten Radiosendern hoch und runter gedudelt werden, ist ja mal dermaßen zum kotzen, dass man allen Beteiligten einfach nur die schlimmste, langsam dahinsiechendste Form von Krebs wünschen kann. Verreckt ihr unkreativen, innovationslosen, geldgeilen Flachwichser! Oder geht nach Hollywood. Da seid ihr in guter Gesellschaft.

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PS: Den Machern der grauenhaften Coverversion von Tracy Chapmans „Fast Car“ wünsche ich natürlich keinen Krebs. Die sollen von einem Bär attackiert werden, der ihnen langsam die Haut vom Fleisch kratzt und nach und nach alle Gliedmaßen bricht, bevor er sie nach einigen Tagen der Heilung abbeißt und den verfickten Arschgeigen quer in den Arsch schiebt, bis sie ihre eigenen Geschlechtsorgane auskotzen bevor sie an ihren eigenen Eingeweiden ersticken. Dieses Scheißlied ist ein verficktes Verbrechen an der Menschheit.

3. So richtig als Nerd fühle ich mich ja eigentlich nie. Ich mag den Begriff auch eigentlich nicht. Mittlerweile ist doch wohl so ziemlich jeder unter dem Rentenalter nach der Definition ein Nerd. Warum muss man eigentlich immer diese dämlichen Etiketten verwenden. Er ist ein Nerd. Er ist ein Macho. Er ist ein schwules Arschloch. Sind wir nicht alle Menschen? Sind wir nicht alle Nerds? Sind wir nicht alle schwule Arschlöcher?

Ich glaube, es war Simon Pegg, der das Wort „Nerd“ mal als jemanden definiert hat, der sich einfach für ein bestimmtes Thema sehr stark interessiert und sich damit gut auskennt.

Also mein Opa, der vor 20 Jahren gestorben ist, hat sich sehr stark für Holzarbeiten interessiert und war auch verdammt gut darin. Was für ein Nerd.

Abraham Lincoln hat sich sehr für die Sklavenbefreiung interessiert und war auch echt gut darin. Was für ein Nerd.

Vor ein paar tausend Jahren war da dieser Typ, der sich stark für fiktive Geschichten interessiert hat. Und er war auch echt gut darin. Und er schrieb sie alle auf und nannte es die Bibel. Was für ein Nerd.

Nerds gab es also scheinbar schon immer. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Verfasser der Bibel ein schwules Machoarschloch war. Also gab es auch die schon immer. Langsam können wir also mal aufhören,mit diesen sinnlosen Bezeichnungen.

4. Zuletzt ins Kino getrieben hatben wird mich The Nice Guys, den ich heute Abend gucken werde, weil absolut sicher ist, dass das Teil saugeil wird. Bericht folgt natürlich hier im Blog.

5. Ich muss ja sagen, dass mein Artikel zu meinem ausufernden CGI-Hass in meinen Augen nicht annähernd genügend gewürdigt worden ist, schließlich ist der immer noch aktuell. Okay, ich bin ehrlich. Ich glaube, der Post ist mein erfolgreichster im Blog. Ich kann es nicht genau sagen, weil die Statistikseite von WordPress scheiße ist. Jedenfalls krame ich den nur noch mal raus, um euch auf eine Fortsetzung zu hypen, die demnächst kommen wird. #Hype #CGIkillsthemoviestar

6. Von der Vielzahl an unterschiedlichen Blogs/Blog-Themen kann ich ja mit Beauty und Kleidung so überhaupt nichts anfangen, denn ich bin ein Nerd. Ein Macho. Und ein schwules Arschloch. Also geht mir weg mit der Scheiße und wascht euch die Haare mit Motoröl, oder was auch immer gerade gesund sein soll.

7. Wenn es nicht so ein zeit- und/oder kostenintensives Hobby wäre würde ich ja … Moment mal! Hatten wir das nicht schon letzte Woche? Klar. Hier. Deshalb gibt es heute also die Bonusfrage. Aber egal. Mir fällt immer eine Antwort ein, also noch mal:

7. Wenn es nicht so ein zeit- und/oder kostenintensives Hobby wäre würde ich mir ein eigenes Kino zulegen und da nur geile Filme zeigen. Also alles, in dem Megan Fox nicht mitspielt. Man, wurde das mal wieder Zeit auf Megan Fox rumzuhacken, oder was? Ich hatte schon Entzugserscheinungen.

Zuletzt habe ich das Wochenende mit Schreiben verbracht und das war gut , weil ich jetzt auch endlich das Wort „bachstubieren“ buchstiebaren kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich das Wort „buchstabeiren“ buchstieberan kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich das Wort „beichtstube“ beibuchbacken kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich das Wort „backkuchen“ bachsuchen kann. Nee, weil ich jetzt auch endlich „Quak ihr Affen“ buchstabieren kann. Das muss dann auch als Auszug aus dem Drehbuch zu Filmschrott – Der Film für heute reichen.

Blogparade: Unbekannte Lieblingsfilme

God, save our gracious queen,

long live our noble queen,

God save the queen.

Send her victorious,

Happy and glorious,

Long to reign over us;

God save the queen!

 … OF BLOGPARADEEN!

The singing Teacheress? Teacherin? Ach komm, machen wir lieber wieder deutsch. Die singende Lehrerin hat mal wieder eine Blogparade aus dem Boden gestampft. Und es geht nicht um Sex, also kann ich da auch mal wieder mitreden. Folgendes ist gesucht:

10 unbekannte oder unbeliebte Lieblingsfilme

Nun ist es ja so: So ziemlich alles hier im Blog ist ganz große Grütze und somit ein ganzer Reigen an unbeliebten Lieblingsfilmen – ja, ich finde fast alle davon einfach geil; und andere so dermaßen zum kotzen, dass ich für das Gucken von dem Scheiß bezahlt werden sollte. Jedenfalls macht es damit nicht so wirklich Sinn, hier schlechte Filme zu posten, die ich toll finde, denn die tummeln sich eh schon hier im Blog. Der Vollständigkeit halber verweise ich aber einfach mal wieder auf Hell Comes To Frogtown, dem geilsten schlechtesten Film der Welt.

Ansonsten werde ich mich hier aber auf Filme beschränken, die – zumindest soweit ich weiß – nicht sonderlich bekannt sind und vielleicht nicht unbedingt Lieblingsfilme von mir sind, aber definitiv einen Blick wert sind. Die Reihenfolge stellt dabei eine Wertung dar: Alles ist auf Platz 1.

RORY O’SHEA WAS HERE – INSIDE I’M DANCING

James McAvoy wird ja immer gerne abgefeiert. Ich selbst kenne genau zwei Filme mit ihm. Einer ist scheiße und einer ist dieser. Hier spielt er einen Behinderten, der trotz seines Handicaps das Leben in vollen Zügen genießt. Den Film habe ich damals im Fahrwasser von „Ziemlich beste Freunde“ entdeckt, obwohl dieser hier älter ist. Jedenfalls steht er dem französischen Streifen in Unterhaltung und lebensbejahender Message in nichts nach.

11:14 ELEVENFOURTEEN

Ein ziemlich cooler Episodenfilm mit Patrick Swayze ohne Dancemoves und einer Riege von jungen Darstellern, denen ich allen eine große Zukunft gewünscht hätte, die aber leider eigentlich alle mehr oder weniger in der Versenkung verschwunden sind. Schade. Aber um 11:14 Uhr waren sie alle noch super, denn genau um diese Uhrzeit laufen die verschiedenen Episoden hier zusammen und offenbaren, wie sie alle miteinander verwoben sind. Ich mag sowas und kenne leider viel zu wenige solcher Filme.

RUNNING SCARED

Paul Walker konnte mehr als Auto fahren, wie er hier beweist. Er konnte auch rennen. Und das in einem spannenden Film, in dem es eigentlich nur darum geht, dass er eine gestohlene Mordwaffe wieder beschafft, bevor sein Boss erfährt, dass er sie „verloren“ hat. Recht düster inszeniert und mit einigen eigenartigen Charakteren bestückter Film, der einfach mal etwas anders ist, als der konventionelle Actionthriller.

A PERFECT GETAWAY

Paare tapern über eine Insel auf der Psychokiller ihr Unwesen treiben. Manchmal ist es so einfach. Denn niemand weiß, wer der Killer unter ihnen ist. Leider teils etwas fehlbesetzt, aber ansonsten ganz spannend gemacht. Hat mich positiv überrascht, da ich eigentlich wirklich überhaupt nix davon erwartet habe.

TRIANGLE

Zeitschleifen gehen eh immer. Auf einem Schiff mit einem irren Mörder um so mehr. Habe den Film zu lange nicht gesehen, um jetzt noch genau sagen zu können, ob die Auflösung was taugte, aber zumindest ist der Film bei mir hängen geblieben, also muss er gut sein.

CASHBACK

Den habe ich sogar noch länger nicht gesehen und kann deshalb noch weniger dazu sagen. Ich weiß nur noch, dass ein Typ in einem Supermarkt dauernd von nackten Frauen fantasiert. Das klingt jetzt schlechter, als es ist. Hatte auch irgendwas mit Zeitbeeinflussung zu tun … ach, guckt ihn halt selbst, ich weiß es auch nicht mehr.

HARD CANDY

Ellen Page hält Patrick Wilson für einen Pädophilen und will ihn deshalb kastrieren. Klingt wieder so dämlich, aber auch hier steckt mehr dahinter, als die Beschreibung verspricht. Ich weiß auch gar nicht, ob der Film wirklich so unbekannt ist, aber ich lese oder höre nie was davon, deshalb ist er in der Liste.

MATINEE

Gleiches gilt für diesen Streifen. Joe Dante hatte ja ein paar wirklich starke Jahre. Dabei kam unter anderem auch dieser Film heraus, der leider nie erwähnt wird, wenn man über Dante oder auch John Goodman spricht. Dabei ist das hier eine großartige Satire über die Angst vor einem Atomkrieg während der Kuba Krise und gleichzeitig eine Parodie auf die Monsterfilme der 50er. Vielleicht sogar mein liebster von Dante. Und das will was heißen.

DARK CITY

Ewig ist es her, dass ich diesen Film gesehen habe, aber die Faszination dafür besteht immer noch. Die ganze Inszenierung der sich immer verändernden Stadt und der spannende Thriller-Plot passen einfach gut zusammen. Muss ich mir dringend mal wieder angucken. Und wer ihn nicht kennt, sollte das auch tun.

EIN TICK ANDERS

Zum Abschluss was Deutsches. Denn deutsche Filme kommen ohnehin immer zu kurz. In diesem spielt Jasna Fritzi Bauer ein Mädchen, dass unter dem Tourettesyndrom leidet. Da das ganze eine Komödie ist, schrillen natürlich direkt die Alarmglocken. Die Gefahr ist hoch, dass das einfach zum Fluchtiradengewerfe verkommt. Aber der Film geht doch recht gut mit dem Thema und den Problemen um, die aus solch einer Krankheit entstehen. Und ist dabei lustig und teils auch traurig. Oh, und Jasna Fritzi Bauer ist klasse.

 

Wenn ihr auch an der Parade der singenden Lehrerin teilnehmen wollt, könnt ihr das natürlich tun. Und anschließend bei ihr verlinken.

 

Superralistische Racheakte in der Wildnis

Kürzlich ist mit „The Revenant“ Leos Oscarfilm auf DVD und BluRay erschienen. In dem Film wird Leo bekanntlich von einem animierten Bären attackiert und muss anschließend auf einem animierten Pferd durch den Schnee reiten, wo er zusieht, wie ein Rudel animierter Wölfe eine Herde animierter Büffel angreift. Was für ein unfassbares Effektgewitter! Okay, eigentlich sind genau diese Szenen alle Grütze. Grund genug uns mal anzuschauen, wie man das besser machen kann. Nämlich mit einem echten:

BEAR – USA – 2010 – 78 Min.

Zwei Paare fahren durch die Gegend und Sam und Nick haben sich am Arsch, weil Nick zu schnell fährt und Sam ein Arschloch ist. So viel zu den Charakteren. Ach nee, die beiden Ischen müssen ja auch noch kurz eingeführt werden. Christine ist lächelt durchgehend doof und Liz ist halt auch da. Auf der Abkürzung durch die Walachei platzt ein Reifen und Sam kann mal wieder einen auf Vollwichser machen und Nick ankacken. Ich hoffe sehr stark, dass Sam als erstes stirbt.

Nick hat eine Band und gerade in diesem Moment, während er einen Reifen am Arsch der Welt wechselt, verhandelt sein Agent über einen Plattenvertrag mit einem großen Label. Sam fällt dazu nichts ein und hält endlich mal die Fresse.

Der Reifenwechel hat offensichtlich den ganzen Tag gedauert, denn es ist mittlerweile dunkel. Aus den Büschen hört eine der Tussis ein Geräusch. Eine Art Knurren. Also geht sie mal nachsehen, ob sie sich nicht als Abendessen anbieten kann. Warum sind Charaktere in Filmen immer so unfassbar dämlich? Es ist natürlich ein Bär und alle erstarren zu Statuen. Außer Sam, der eine Knarre zieht und den Bär abknallt. Also so richtig. Das ganze Magazin leer geschossen. Nick findet das gar nicht geil. Sam ist ein Arsch und findet sich ganz besonders toll.

Und dann kommt der nächste Bär. Nebenbei ein echter Bär. Nicht wie der, der Leo zerfetzt hat. Und Sam hat keine Munition mehr. Also rennen sie alle ins Auto. Außer Nick, der den Bär weglocken will und auf einen Baum klettert. Und von da aus todesmutig auf das Dach des Autos springt.

Alle sitzen also wieder im Auto und wie es nun mal in der Natur eines Bären liegt, wirft dieser das Auto einfach mal um. Also liegen die Affenärsche auf der Seite und der Bär hat dann einen Flashback von vor 5 Minuten, als seine Frau erschossen wurde. Man, guckt der traurig. Man, ist das alles dramatisch. Man, was für ein unfassbarer Käse.

Oh nein, durch den „Unfall“ ist der Kuchen kaputt gegangen. Das kann Liz nicht so stehen lassen und matscht in der Torte rum, um das Teil zu reparieren. Schön zu wissen, dass die Trottel keine anderen Probleme haben. Sam und Nick streiten sich darüber, was das wohl für ein Bär war. Falls es ein Winnie Puh war, kommt er sicher für den Kuchen wieder.

Irgendwann hat man dann mal die geniale Idee, dass man ja das Auto wieder hinstellen könnte, um doch mal weiter zu fahren, da der Bär vor einer gefühlten Ewigkeit wieder im Wald verschwunden ist. Klappt auch, also könnte man weiter fahren, aber selbstverständlich springt die Karre nicht mehr an. Also muss Nick mal nen Blick unter die Motorhaube werfen … und latscht zum Kofferraum. Sam meint, er hört was, also kurz Panik, aber dann geht man doch mal zur Motorhaube.

Im Auto bitcht Liz rum, weil Christine rauchen will. Die sagt Liz, dass sie ihren Schwanz lutschen soll, nachdem die ihr die Kippe weggenommen hat. Ich hasse Liz. Ich schätze mal, sie ist die Freundin von Sam. Also säuft Christine sich einen, aber Nick darf nichts davon erfahren, weil er nicht weiß, dass sie eine Alkoholikerin ist. Top. Trotzdem ist Christine noch die sympathischste Person hier.

Sam und Nick kacken sich natürlich auch mal wieder an. Wie kriegt man es bitte hin, einen Film zu machen, in dem wirklich jeder ein Arsch ist, außer der Bär, der eigentlich die Bedrohung darstellen soll? Reife Leistung.

In einem Moment unfassbarer Verwunderung, riecht Nick, dass Christine gesoffen hat. Wie hat er das bloß geschafft?

So, dann kann man ja mal losfahren. Aber nein, man hat nen Achsenbruch. Also beschließt man, zu laufen. Durch den Wald, vor dem man sich vor genau drei Sekunden noch in die Hose gepisst hat, weil darin der Bär wohnt. Nick und Sam kötten sich mal wieder, aber werden von eben jenem Bären unterbrochen, der den Rückweg zum Auto versperrt und irgendwie überhaupt alles macht, was ein Bär nicht machen würde. Zu Beispiel die Arschkrampen in ein altes Rohr zu jagen, um dann mit seinen Krallen Löcher in das Rohr zu hacken. Und einer der Tussis die Handtasche zu klauen.

Irgendwie schafft man es dann doch zurück ins Auto und kann sich mal wieder gegenseitig die Schuld für die ganze Scheiße zuschieben, während der Bär schön seine Runden um das Auto dreht. Und die Scheiben einschlägt um Christine aus dem Auto zu ziehen und zu zerschnetzeln. Wie ein echter Bär eben. Und weil er der echteste Bär unter allen echten Bären ist, schleift er die Leiche natürlich in den Wald.

Wisst ihr übrigens was ein echter Bär macht, nachdem er ein Mädchen zerstückelt und ins Gebüsch gezogen hat? Er kommt wieder, um das Auto zu besteigen. Und dann wieder auf die Seite zu legen. Und dann drauf zu klettern. Mich wundert, dass man keine Szene bringt, in der der Bär majestätisch auf dem umgekippten Auto steht und laut brüllt. War wohl nicht im Budget von gefühlt 1,75$ drin.

Man beschließt jedenfalls, dass man den Bären umnieten muss. Da Sam ja in einem Anflug völliger Genialität sein komplettes Munitionslager für die Frau des Bären geopfert hat, muss man ihn also mit Rasierschaum und irgendeinem elektrischen Stab bekämpfen. Fragt mich nicht, wo die den Krempel jetzt her haben. Mir ist das schon wieder alles zu egal, um noch irgendwas zu hinterfragen. Ich will die nur noch sterben sehen.

Plan B: Den Bär in das Auto locken und darin einschließen. Also ruft man den Bären und der folgt seinem natürlichen Instinkt und klettert in das Auto. Doof nur, dass Nick nicht schnell genug ist und der Bär ihm in den Arsch beißt. Der haut dann wieder ab und Nick kann nicht mehr laufen und so. Also bricht Sam auf, um Hilfe zu holen.

In einem völlig unnützen Gespräch stellt sich heraus, dass Nick und Liz gefickt haben. Bitte schickt den Bär wieder rein.

Sam schafft es zu der Hochzeit, oder wo auch immer die noch mal hin wollten und muss auf dem Parkplatz erst mal seinen Porsche umarmen. Wisst ihr, ich glaube ja fest daran, dass jeder Charakter einen Teil des Autors in sich trägt. In diesem Film sind alles einfach nur verfickte selbstsüchtige Arschlöcher. Macht daraus, was immer ihr wollt.

Im nächsten völlig unnützen Gespräch zwischen Nick und Liz stellt sich heraus, dass Sam komplett pleite ist. Bitte schickt den Bär wieder rein.

Und da ist Sam, der von dem Bär angeblich zurück zum Auto gejagt wurde. Meine Fresse, gibt es hier nicht wenigstens einen Hauch von Anspruch an Realismus. Will man nicht wenigstens versuchen, den Quark hier glaubhaft zu verkaufen? Nein? Sorry, mein Fehler.

Liz ist schwanger! Juhu. Lasst die Korken knallen … Sam ist gut in Mathe und berechnet, dass er so lange nicht mehr zum Schuss kam, dasss er nicht der Vater sein kann. Denn der Vater ist Nick!. Dramatisch. Bitte schickt den Bär wieder rein.

Sam und Nick kloppen sich im Auto und rollen aus dem Auto und prügeln sich wie die Mädchen. WO IST DER VERFICKTE BÄR WENN MAN IHN BRAUCHT?

Ah, das ist er ja und nutzt die Chance um Liz den Kopf abzureißen. Naja, leider nicht ganz, aber zumindest muss sie ins Krankenhaus. Nick beschließt, dass es nur einen Ausweg gibt. Er muss sich opfern, damit die anderen Arschgeigen fliehen können. Also geht er mit seiner Gitarre auf den Bären los und Sam und Liz … stehen rum und knutschen. IHR SOLLT FLIEHEN IHR VERFICKTEN VOLLIDIOTISCHEN VOLLWICHSER!

Sam beschließt, dass ein Opfer nicht reicht und geht auch auf den Bären los. Und Liz tapert los. Aber sie beschließt dann, dass zwei Opfer auch nicht genug sind und geht zurück. Und sie entschuldigt sich bei dem Bären. Und deshalb lässt der sie in Ruhe und haut ab. Seht ihr, alles was der Bär wollte, war eine Entschuldigung. Wie ein echter Bär eben.

Okay, ich geb zu: The Revenant war etwas besser. Aber immerhin hatte man hier einen echten Bären, der sich verhalten hat wie ein echter Bär und der uns einiges gelehrt hat, über das Verhalten echter Bären. Das ist doch auch was wert. Ich gehe im Wald Leute erschrecken … wie ein echter Bär eben …