Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: Januar 2016

Schrott Awards 2016 – Charaktere

Weiter gehts mit den Nominierungen für die Schrott Awards. Die nächste Kategorie sind die allseits beliebten:

CHARISMATISCHSTE CHARAKTERE

Der Eiscrememann aus Ice Cream Man

© Doublesteen Productions/David M. Goldstein Productions

© Doublesteen Productions/David M. Goldstein Productions

Der Typ mit dem Kamm der immer guckt wie ein Hahn aus SHE

© Continental Motion Pictures/Royal Films B.V./Trans World Entertainment (TWE)

© Continental Motion Pictures/Royal Films B.V./Trans World Entertainment (TWE)

Die hysterische Hexe aus Mark Of The Witch

 © Presidio/Lone Star Productions


© Presidio/Lone Star Productions

Etwas dünn dieses Jahr, ich weiß. Aber mehr war nun mal nicht zu holen.

Ihr habt  1 Woche Zeit für eure Wahl zwischen diesen Gesichtsathleten.

Und ihr könnt auch noch ein paar Tage die Sets wählen.

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Schrott Awards 2016 – Sets

Es ist mal wieder soweit. Zum zweiten Mal werden in diesem Jahr die Schrottawards verliehen. Und deshalb seid ihr jetzt wieder dran. Ihr dürft die Gewinner bestimmen. Als erste Kategorie haben wir:

STILVOLLSTES SETDESIGN

Die Laser-Nebel-Kampfdisco in Virtual Combat

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© Amritraj / Stevens Entertainment

Das Dorf im Sonnen … äh, … untergang(?), oder so, in The Dragon Lives Again

© Goldig Film Company

© Goldig Film Company

Die tolle Spielzeug-Eisenbahn aus The Sea Serpent

© Constan Films S.A.

© Constan Films S.A.

1 Woche habt ihr Zeit euren Favoriten zu wählen. Gerne dürft ihr natürlich auch einen Kommentar zu diesen tollen Sets hinterlassen.

Media Monday #236

Mein großer Wunsch, dass Montage im neuen Jahr einfach ausfallen, hat sich offenbar nicht erfüllt. Scheinbar war die blonde Tussi, die ich neulich getroffen habe doch nicht die bezaubernde Jeannie, sondern nur eine entflohene Irre, die von Männern in weißen Kitteln gejagt wird. Naja, was solls. Immerhin gibt es dafür auch weiterhin den Media Monday. Man soll ja alles positiv sehen und darin bin ich ein echter Experte, wie ihr alle wisst.

1. Um euphorisch und gutgelaunt ins neue Jahr zu starten, kann ich euch den Soundtrack zu ____ nur empfehlen, denn ____ . Na, das fängt ja gut an im neuen Jahr. Ich interessiere mich nicht wirklich für Soundtracks, deshalb kann ich da nix zu sagen. Aber auf gar keinen Fall einer zu nem Animationsfilm. Ernsthaft, wenn ich dieses Jahr irgendwo diesen verfickten Lego Movie Song hören muss, töte ich jemanden. Wahrscheinlich eine Legofigur.

2. Neujahrsvorsätze schön und gut, aber hinsichtlich Filmen/Büchern/etc. habe ich mir vorgenommen mehr zu lesen, einfach weil es im letzten Jahr viiiiiiiiiiiiiiel zu wenig war und öfter mal ins Kino zu gehen, einfach weil dieses Jahr tatsächlich mal nicht nur Grütze kommt.

3. Obwohl diese ganze Scary/Disaster/WhatTheFuckEver-Movie-Scheiße als Komödie vermarktet wird, muss ich ja sagen es ist der unlustigste, unkreativste, dämlichste Müll, den die Welt je gesehen hat. Kein Wunder, dass die so gut laufen.

4. Megan Fox hatte ich beinahe schon vergessen, bis mich dieser Media Monday daran erinnert hat, dass es höchste Zeit wird, dass ich die mal wieder erwähne und nebenbei darauf hinweise, wie unfassbar scheiße sie ist.

5. Für die Looney Tunes schlägt mein Fan-Herz, seit Wile E. Coyote das erste Mal von einer Klippe gefallen ist. Ich kann über den Quatsch heute immer noch lachen, obwohl immer das Gleiche passiert. Die Looney Tunes hatten einfach immer ein schön bekloppten Humor und die Charaktere waren teilweise einfach herrlich behämmert. Deshalb würde ich ...

6. … nicht nur aus nostalgischen Gründen würde ich gerne mal wieder einen Looney Tunes Film sehen. Ja, ich weiß, der letzte kam nicht so gut an, aber mir hat er recht gut gefallen. Auch wenn ich der Meinung bin, dass es cooler wäre, wenn man die Looney Tunes mal in ihrer eigenen Welt lassen würde, anstatt Basketballspieler und Mumienjäger da rein zu schmeißen. Leider scheint das Franchise aber generell einfach hinüber zu sein. Da wäre ein Reboot ausnahmsweise vielleicht mal angebracht. Bei den Muppets oder aktuell den Peanuts hat es schließlich auch funktioniert.

7. Zuletzt habe ich das Jahr mit einer großen, schnetzeligen Evil Dead Attacke gestartet und das war cool, weil Ash einfach groovy ist, die Filme rocken wie sonst was und auch die neue Serie dem in nichts nachsteht. Unterbrochen wurde der Spaß nebenbei nur durch den Peanuts Film. Eine Wahnsinnsmischung zum Jahresstart, würde ich sagen.

Mal aktuell: The Peanuts Movie

Da das Jahr 2016 filmtechnisch gar nicht mal so scheiße zu werden scheint, wie die tausend Superheldenschinken, die uns mal wieder bevorstehen, das vermuten lassen, werde ich wohl demnächst tatsächlich mal öfter im Kino sein. Warum also nicht mal was über aktuelle Filme schreiben, die im besten Fall nicht mal Schrott sind. Den Anfang macht (für mich ebenfalls etwas überraschend):

THE PEANUTS MOVIE – Die Peanuts: Der Film – USA – 2015 – 88 Min.

Vorweg muss ich ja erst mal sagen, dass ich es absolut hasse, wenn die guten alten Zeichentricks alle in dieses ekelhafte CGI-Animations-Geflecht verpackt werden, weil das einfach niemals den Charme der Cartoons erreichen wird. Ganz schlimm wird es natürlich, wenn man die Cartoonfiguren animiert und in eine reale Welt schmeißt (Garfield/Schlümpfe/Chipmunks), denn da kommen dann schon aus Prinzip ganz klare Schrottplatzkandidaten bei raus.

Um so schöner ist es, wenn dann mal ein Studio daher kommt, das einfach alles völlig anders macht. Nämlich genau so, wie es eben früher war. Mal abgesehen natürlich davon, dass eben nichts mehr handgezeichnet ist, weil diese Zeiten traurigerweise offensichtlich einfach vorbei sind.

Das ist aber auch der einzige Kritikpunkt (und nicht mal ein richtiger), denn alles andere in diesem Film funktioniert einfach einwandfrei. Glücklicherweise hat man hier nicht versucht den Stil und die Figuren ins neue Jahrtausend zu verfrachten. Alles sieht so aus wie es damals war und die Charaktere sind genau so wie sie immer waren. Anstatt auf ihren Smartphones rumzutippen, lassen sie Drachen steigen, spielen Eishockey oder geben psychologische Beratung für läppische 5 Cents.

MVP des Films ist, wie zu erwarten war, Snoopy, der zusammen mit Woodstock eine eigene imaginäre Nebenhandlung hat, in der er den roten Baron jagt. Das sind dann auch die einzigen Szenen, die aus dem Old School Raster ausbrechen und unnötiges 3D bieten. Stören tut es aber auch nicht und einfach jede Szene mit Snoopy ist ein recht sicherer Lacher. In Verbindung mit Woodstock um so mehr.

Die eigentliche Geschichte dreht sich natürlich um Charlie Brown, der ein neues Mädchen an der Schule davon überzeugen will, dass  er kein Loser ist. Jemandem wie ihm fällt das selbstverständlich nicht all zu leicht.

Das ist natürlich nicht sonderlich kreativ, aber muss es in diesem Fall auch einfach nicht sein. Für den Film reicht es völlig und ist einfach nur der Aufhänger, um die Gags unterzubringen, was auch hervorragend funktioniert.

Wen man leider nicht so gut untergebracht hat, sind allerdings die vielen Nebencharaktere, die die Welt von Charles M. Schulz zu bieten hat. Klar, alle sind dabei, und alle haben auch ihre Szenen im Film, aber die meisten sind eigentlich nur da, weil sie eben zufällig in dieser Welt leben. Ein paar Nebenhandlungsstränge wären da vielleicht nicht verkehrt gewesen. Auch im Hinblick darauf, dass man hier ja einem jüngeren Publikum die Peanuts näher bringen will. Das funktioniert dann wahrscheinlich nicht ganz so gut.

Ansonsten ist der Film aber ein Riesenspaß für die ganze Familie und jetzt schon eine frühe Überraschung im neuen Jahr. Denn so etwas „old schooliges“ werden wir wohl so schnell nicht mehr zu sehen bekommen.

Neues Jahr, neuer Blog, neues Chaos

Frohes Neues Jahr ihr Schrottverpeilten!

Es wirkt vielleicht etwas unkonventionell, mit dem ersten Blogpost im neuen Jahr direkt mal billige Eigenwerbung zu machen, aber ihr kennt mich ja mittlerweile: Es ist mir scheißegal.

Aber ich halte mich kurz: Ich habe einen weiteren Blog. Da geht es ums Schreiben und allem, was dazu gehört. Es wird Geschichten geben und Anekdoten aus meinem Leben als Selbsternannter Schriftsteller und was weiß ich. Das Ganze ist noch etwas Work In Progress. Ich stürze mich ja gerne einfach in solche Projekte rein und gucke dann, wie es sich entwickelt. Da das hier auf dem Schrottplatz ganz gut funktioniert hat, wage ich jetzt eben den nächsten Schritt ins weitere Chaos der Blogosphäre.

Hier auf dem Schrottplatz wird es natürlich trotzdem mit dem gewohnten Wahnsinn weitergehen. Als nächstes erst mal mit den Schrott Awards.

Allerdings werde ich logischerweise alles, was nicht so recht mit Filmen zu tun hat, eher auf den anderen Blog verlagern. Wirklich viel gab es hier ja eh sonst nicht, also halten sich die Veränderungen in starken Grenzen.

Wer also Interesse daran hat, was ich außerhalb der Filmwelt noch von mir zu geben habe, kann ja mal reingucken beim Selbsternannten Schriftsteller. Ein bisschen was zu lesen gibt es da auch schon.

Danke für die Aufmerksamkeit. Folgt nur schnell dem neuen Blog, dann könnt ihr euch weiter vom Silvesterbesäufnis erholen.