Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Media Monday #228

Ich komme ja momentan irgendwie zu gar nix. Und Montags ist es ganz besonders schlimm, weil … es ist halt der verfickte Montag. Deshalb mit etwas Verspätung hier der Media Monday. Besser spät, als nie, heißt es schließlich, um mal einen schlauen Spruch aus dem Buch der unnützen Laberbacken zu zitieren.

 

1. Eine der erschreckendsten Zukunfts-Dystopien ist die von Interstellar. Man stelle sich nur mal vor, es gibt den ganzen Tag nix anderes zu fressen, als Mais. Mir wird schon schlecht, wenn ich nur daran denke. Und dann diese ständigen Sandstürme. Den trockenen Hals kriegt man mit ekelhaft-trockenem Mais nie wieder weg..

2. Alan Rickman gibt immer wieder ungemein charismatische Bösewichter ab, schließlich ist er Hans Gruber und Snape. Okay, der war nicht wirklich ein Bösewicht, aber irgendwie ja schon ein Arsch, mit dem ich nicht unbedingt einen trinken gehen wollte.

3. Bei meinem Horrorctober hatte ich wohl eine völlig falsche Erwartungshaltung, denn eigentlich hatte ich die Filme ausgesucht, in der Hoffnung, größtenteils lächerlichen Schwachsinn zu sehen. Leider war es dann aber meist nur extrem langweiliger Müll. Das muss im nächsten Jahr wieder besser werden.

4. Ist ja toll, was technisch heutzutage alles möglich ist, aber Teleportation haben sie immer noch nicht möglich gemacht! Dabei käme ich damit viel schneller vom Wohnzimmer in die Küche und könnte den Hund einfach raus auf die Wiese zum pinkeln beamen, anstatt alle 5 Minuten aufzustehen und ich könnte alle lahmarschigen Filmproduzenten der Neuzeit auf den Mond schicken, wo sie mir mit ihrer Ideenlosigkeit nicht mehr auf den Sack gehen und ich könnte mich ins Haus von Megan Fox teleportieren, um ihr schnell in den Arsch zu treten, und bevor sie rafft, was überhaupt passiert ist, wieder zu Hause sein, um mir dann in der SuperILLU die Schlagzeile durchzulesen: „Megan Fox in Klapsmühle, wegen akuter Arschschmerzen aus dem Nichts“.

5. Wäre doch klasse, wenn Blogs auch mal vermehrt über den Tellerrand schauen würden, anstatt immer nur die großen Blockbuster abzuhandeln. Okay, das passiert ja quasi schon, aber in den meisten Fällen liest man, wenn mal wieder der nächste Superherobullshit läuft, wochenlang von nix anderem. Mehr Abwechslung wäre da schon ganz cool.

6. ____ war als simple Urlaubslektüre o.ä. gedacht, doch ____ . Ich unterteile Bücher nicht in Urlaubslektüre und ähnliches. Ich lese, wo ich gerade Bock drauf hab. Das ist mal gut, mal schlecht, mal dazwischen, aber nicht Jahreszeiten abhängig. Deshalb: Kein Plan.

7. Zuletzt habe ich Kill The Boss 1 und 2 gesehen und das war erst mal wieder ne helle Freude, , weil ich ich beim ersten Teil immer köstlich amüsiere. Bei Teil 2 wurds dann aber schon ne ganze Ecke schwächer. Immer noch unterhaltsam, aber lange nicht so gut, wie der Vorgänger.

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17 Antworten zu “Media Monday #228

  1. Wortman November 9, 2015 um 6:19 pm

    Siehste, deswegen haben wir Kater. Die muss man nicht andauernd anch draussen führen. Die können das alles alleine 🙂
    Blockbuster abhandeln ist einfacher 😉 Außerdem brauchen diverse Blogs das, weil sie Visits und Likes brauchen 😉 Ich freu mich immer über Independantfilme etc.

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  2. Dominik Höcht November 9, 2015 um 9:10 pm

    Nur Mais. Ja. Für Filmfans natürlich ein Graus. 😀

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  3. jacker November 12, 2015 um 12:18 pm

    Ich tue mein bestes, um deiner Forderung in Frage 5 nachzukommen 🙂 Hab auf das ganze große Knallbumm auch keine Lust mehr!

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    • Filmschrott November 12, 2015 um 1:43 pm

      Gut so. Weniger Knallbumm und etwas mehr Tiefe kann nicht schaden. Die Mischung machts eben.
      Ich verstehe ja eh nicht, warum man irgendwann einen Punkt erreicht hat, an dem man meinte, dass Blockbuster nur noch strunzdoofe Effektgewitter sein müssen. In den 80ern und teils 90ern war das nicht so. Da hat man das doch auch aners hingekriegt. Warum heute nicht mehr?

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      • jacker November 12, 2015 um 2:06 pm

        Schätze, dass einfach durch die Computer-bedingte Möglichkeit ALLES zeigen zu können ein Wettrüsten des Spektakels eingesetzt hat, was irgendwann zu einer Explosions-Dichte führte, die keinerlei andere Aspekte in Filmen mehr zu lässt? Der verzweifelte Irrglaube, immer einen drauf setzen zu müssen…

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      • Filmschrott November 12, 2015 um 2:11 pm

        Klingt schlüssig und leider wahr. Sieht man ja auch an etlichen Fortsetzungen, die immer nur auf dem Höher-Schneller-Weiter-Prinzip basieren und deshalb kläglich scheitern.

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      • jacker November 12, 2015 um 2:16 pm

        das kann man ja gut auf die Entwicklung von BB allgemein abstrahieren. So wie die Produzenten denken es muss immer mehr vom gleichen, aber lauter und größer beim Sequel sein, funktionieren Blockbuster scheinbar als endlose Fortsetzung sämtlicher Vorgänger.. Man vergleiche mal die Dino-Dichte in JURASSIC PARK und WORLD oder den Zerstörungsgrad im Ang Lee HULK und AVENGERS 2.. Schon mies!

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      • Filmschrott November 12, 2015 um 2:34 pm

        Eigentlich kann man nur abwarten, bis die Zuschauer davon genug haben. Dann wirds vielleicht wieder etwas ruhiger und es kommen wieder Filme mit weniger Knallbumm.

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