Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Serienparade – Erste Schritte. Mit dieser Serie fing alles an

♫Oh Margarete! Gib mir die Knete!♪

Kennt ihr das auch: Man hat einen Namen (okay, Namen sind weit verbreitet, also kennt ihr das sicher) und dann lernt man jemanden kennen, dem direkt ein unfassbar lustiger Spruch zu dem Namen einfällt, von dem er scheinbar annimmt, dass man diesen witzigen Spruch noch nie gehört hat. Natürlich hat man ihn schon zweiundvierzigtausendmal gehört. Ich finde diese Leute zum Kotzen. Und wie sich gerade herausgestellt hat, bin ich wohl selbst so jemand. Sorry, Margarete. Tröste dich damit, dass ich mich offensichtlich selbst hasse.

Margarete gibt uns aber keine Knete, sondern eine Blogparade, mit Schwerpunkt Serien, in mehreren Teilen. Darauf gestoßen bin ich bei Gorana, die den Spaß noch rausgehauen hat, bevor sie demnächst als frisch gewordene Mutter ihren Blog auf Mutterschaftstipps umtrimmt. So zumindest meine Theorie. Die Praxis wird wohl anders aussehen, da meine Theorien generell sehr fehlerbehaftet sind. Um nicht zu sagen: Völliger Schwachsinn.

Margarete will jedenfalls folgendes wissen:

Erste Schritte: Mit welcher Serie hat alles angefangen?

 Welche Serie hat dich zuerst in ihren Bann gezogen? Nach welcher Serie warst du zum ersten mal süchtig? Gemeint sind solche Serien, die tatsächlich für Erwachsene oder zumindest für Jugendliche gedacht sind, die typischen Zeichentrick- und Animeserien für Kinder fallen damit raus.

Da ich von jeher ziemlich TV-verballert bin, müssen wir natürlich etwas in der Zeit zurück reisen. In eine Zeit, als Actionserien die Welt regierten. MacGyver bastelte Bomben aus Kugelschreiberminen und Kaugummi, Michael Knight heizte in KITT durch die Gegend, Magnum kämmte seinen Bart.

Die perfekte Mischung aus all diesen Serien bot aber ein Quartett von Ex-Militärs, die als Rächer der Enterbten und Beschützer von Witwen und Waisen durch die USA gurkten und Ärsche traten. Die Rede ist natürlich vom A-TEAM! Das dürfte die erste Nicht-Cartoonserie gewesen sein, für die ich immer pünktlich vorm TV saß. Lang ist es her.

Allerdings war ich zu der Zeit noch lange nicht so Serien-Fan, wie es heute der Fall ist. Im Alter von bla Jahren, hat man schließlich auch noch besseres zu tun. Fußball spielen, He-Man-Figuren sammeln, Plastiksoldaten abfackeln. Die Dinge eben, für die man als Erwachsener leider keine Zeit mehr findet.

Richtig entfacht wurde mein Serienkonsum dann etwas später durch eine Comedy, in der 6 New Yorker sich durch den Alltag plagen, den ein Leben zwischen Wohnung und Cafe so mit sich bringt. FRIENDS war von Beginn an einfach herrlich lustig und es ist auch noch die Serie, die ich als erstes komplett im O-Ton angesehen habe, was heute Standard ist, auf dem Schrottplatz eures vertrauens.

Die nächsten Jahre waren ziemlich Comedy-lastig. Erst eine Serie über einen Flugzeugabsturz auf einer vermeintlich einsamen Insel brachte mich dann auch zum Drama und zur Mystery. LOST ist für mich bis heute immer noch die beste Mindfuck-Aneinanderreihung, die man im TV finden kann.

Das war also ein Ausschnitt aus meinem Serien-Werdegang und die wohl größten Einflüsse, was meinen Serienkonsum angeht. Etwas ausschweifend, ich weiß, schließlich war nur nach einer Serie gefragt, aber ich musste das einfach etwas ausführlicher machen.

Wenn ihr auch Bock habt, dann macht mit und verlinkt bei Margarete euren Beitrag. Ich bin sicher, sie freut sich über jeden Teilnehmer.

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22 Antworten zu “Serienparade – Erste Schritte. Mit dieser Serie fing alles an

  1. Frau Margarete Mai 10, 2015 um 1:14 am

    Hahaha, das war die beste Einleitung zu einem Blogeintrag, die ich je gelesen habe 😀 Wirklich, ich habe gerade Tränen gelacht 😀
    Ich kannte den Song nicht, musste ihn mir natürlich direkt anhören (bin sehr erleichtert, dass er von Westernhagen ist und nicht von Klaus & Klaus oder so) – vielen Dank dafür!

    Und danke natürlich auch für deinen Beitrag. Mit dem A-Team konnte ich, ganz gemäß meines Geschlechts und wie es die Gesellschaft von mir verlangte, nie viel anfangen 😉 Bei Friends und Lost bin ich dann aber wieder auf deiner Seite.

    Liebe Grüße,
    die Margarete
    (Ohne Knete. Schade.)

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    • filmschrott Mai 10, 2015 um 1:44 am

      Puh, hab ich ja noch mal Glück gehabt, dass ich nix von Klaus und klaus genommen habe. Immer schön, wenn es die angesprochenen Personen mit Humor nehmen, denn anders ist es auch nicht gemeint.
      Meine Einleitungen sind oft so dämlich, weil der Anfang immer schwer ist und ich einfach irgendeinen quatsch hinschreibe und dann versuche, irgendwie zum eigentlichen Thema überzuleiten. Ist mir hier gerade so gelungen.
      Das A-Team ist aber im Nachhinein betrachtet eigentlich ziemlicher Quatsch. Aber mit der nötigen Portion Nostalgie guck ichs auch heute noch gerne. Kann aber auch verstehen, wenn man damit nix anfangen kann.
      Bei Friends sind sich ja eigentlich alle eiig und Lost spaltet die Gemüter, durchs Ende, das mich aber nicht wirklich gestört hat.

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  2. Wortman Mai 10, 2015 um 8:43 am

    Meine Maus war auch mal Friends – Fan 😉
    Das A-Team… ich glaube, da habe ich früher auch mal einige Folgen geguckt gehabt.

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  3. Gorana Mai 10, 2015 um 9:02 am

    Ach diese herrlichen Einleitungen. 🙂 Und ja du hast recht damit dass deine Vermutung Quatsch ist … Ergothek wird sich nicht in ein MamiBlog verwandeln. Das lass ich lieber andere machen. Das liegt mir nicht so. 😉

    Diese ganzen Actionserien habe ich alle nicht geguckt … Aber Friends und vor allem Lost gehören zu meinen absoluten Lieblingsserien. Seitdem ist nichts neues mehr gekommen was das übertroffen hätte.

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    • filmschrott Mai 10, 2015 um 10:37 am

      Bin ich ja beruhigt. Als Nicht-Mami könnte ich damit auch nichts anfangen.
      Sowas wie Lost wird es wohl auch nicht mehr geben. Das Prinzip von Friends hingegen, wird ja eigentlich ständig kopiert, aber das Original nie erreicht. War schon ein bisschen Vorreiter, für Sachen wie HIMYM, Happy Endings und Co.

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  4. Pingback: Serienparade… | Frau P. macht Kopfsalat

  5. bullion Mai 10, 2015 um 3:02 pm

    Herrlich! 🙂

    Bei mir waren es übrigens auch die Freunde aus NYC. Im Drama-Bereich dagegen eher „24“ noch kurz vor „Lost“.

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  6. Miss Booleana Mai 10, 2015 um 3:42 pm

    Wie? Was? Zeichentrickserien werden hier diskriminiert … dann kann ich da wohl leider nicht mitmachen.

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  7. olivesunshine91 Mai 10, 2015 um 7:48 pm

    Aber, aber, aber… wir waren doch alle süchtig nach Zeichentrickserien. Ich zumindest. Als Klein-Juli.
    Aber coole Parade, hebe ich mir direkt für den nächsten Post auf!
    Leider konnte ich mit dem A-Team nie wirklich was anfangen. Die Witze sind zwar gut, aber sonst war’s das. Lost ist da schon eher meins.

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    • filmschrott Mai 10, 2015 um 7:50 pm

      A-Team ist natürlich speziell. Waren halt die 80er. Da gabs ja eine Actionserie nach der anderen. Ich gucks aber trotzdem noch ganz gerne hin und wieder.

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    • Frau Margarete Mai 10, 2015 um 7:54 pm

      Ich habe das Gefühl (kann mich auch täuschen), dass man über liebste Zeichentrickserien an jeder Ecke was liest, deswegen habe ich die ganz bewusst außen vor gelassen. Da mir aber deswegen sehr viel Protest entgegen schwappte, kommt das vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt doch noch mal dran 😀

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  8. Pingback: Serienparade – Dauerbrenner | Filmschrott

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