Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: April 2015

Community Season 06 Episode 06

BASIC EMAIL SECURITY

Greendale wird gehackt, was zumindest Britta endlich mal wieder die Möglichkeit gibt, ihren politischen Charakter etwas raushängen zu lassen. Ist zwar nicht so, dass ich den Charakter sonderlich gut finde, aber viel mehr hat Britta einfach nicht zu bieten.

Überhaupt nix zu bieten hat weiterhin Frankie, die immer noch einfach nur da ist. Vor allem diese Episode hätte da durchaus Möglichkeiten geboten, mal etwas mehr über den Charakter zu erzählen. Ich habe die Hoffnung aufgegeben.

Immerhin gefällt mir Elroy immer besser.

Zum Teil erinnerte mich die Episode an Cooperative Calligraphy aus Staffel 2, wo alle Annies Stift suchten. Eine ähnliche Situation schafft man auch hier im Mittelteil, wo alle sich darüber streiten, was die anderen in ihren Emails geschrieben haben.

Und dann irgendwie noch der Stand-Up-Comedy-Part. Äh, ja.

Insgesamt wieder ne eher schwache Folge, aber trotzdem auch irgendwie gut. So Mittel halt.

Kunterbunter Muskelschwund aus vergangenen Jahrzehnten

Langsam aber sicher ist die kalte Jahreszeit vorbei und das heißt: Arsch hoch kriegen und die angesammelten Winterpfunde abtrainieren. Ist natürlich immer so eine Sache, sich dazu aufzuraffen. Aber ich bin hier um zu helfen, mit ein paar Workout-Tipps, die schon in den 80ern gut funktioniert haben. und wir alle wissen: Was in den 80ern gut war, kann heute nicht schlecht sein. Man siehe: Billige Kackfilme, grottige Scheißmusik, bunte Augenkrebsklamotten und Frisuren aus dem Frisörsalon des Satans. Aber Sport bleibt Sport. Bewegung bleibt Bewegung. Mit anderen Worten: Ich setze mich jetzt auf meinen fetten Arsch und gucke äußerst sportlich:

AEROBICIDE – Killer Workout – USA -1987 – 85 Min.

Nach drei Sekunden gibt es schon direkt die erste nackte Tussi zu sehen. Das beginnt vielversprechend. Leider werden ihre Tüten (und auch der Rest von ihr) unter einer Sonnenbank gegrillt.

Als Entschädigung folgen leicht- (aber trotzdem so bunt wie möglich) bekleidete Damen beim Rumturnen. Und anschließend unbekleidete Damen beim Duschen. Um trotzdem etwas Farbe ins Spiel zu bringen, sind die nicht alle weiß. Eine von ihnen wird dann in einer Szene, die Psycho vor Neid erblassen lässt, unter der Dusche abgestochen. MIT EINER SICHERHEITSNADEL! Selbst die Mordwerkzeuge in den 80ern waren Müll.

Hä? warum hat Debbie ein Suspensorium in ihrem Spind? Wenn sich herausstellt, dass sie die erwachsen gewordene Killerin aus dem Sleepaway Camp ist, ist das hier das geilste Crossover ever! Allerdings eher unwahrscheinlich. Dafür erschreckt sie sich zu sehr, als sie die Duschleiche entdeckt.

Arschgewackel am laufenden Band.

Chuck Dawson tritt seinen Job als Trainer im Todesgym an und bringt als erste Amtshandlung erst mal den Müll raus. Jimmy, der im Gym trainiert, stellt dann direkt mal klar, dass Chuck die Finger von Rhonda (wer auch immer das sein mag) lassen soll. Dafür kriegt er vors Maul und lässt das Training heute mal ausfallen. Rhonda (ich nehme zumindest an, dass sie es ist) hat alles gesehen und fährt mit Chuck poppen.

Jimmy guckt den Mädchen beim Arschwackeln zu. Keine Pointe. Keine Storyentwicklung. Nur bunte Bilder.

Detective, äh, ich nennen ihn mal Woody, weil er eine gewisse Ähnlichkeit mit Woody Harrelson aufweist, ermittelt im Mordfall Showergirl. Er verfolgt ein Mädchen nach Hause und hämmert wie ein Irrer an ihre Tür. Hätte er auf ihre ständigen Fragen, wer da eigentlich versucht, ihre Haustür einzuschlagen, verraten, dass er Polizist ist, hätte er den nächsten Sicherheitsnadelmord vielleicht verhindermn können. So kommt er leider zu spät.

Im Gym macht sich Jimmy an Rhonda ran (die nebenbei doch nicht die Chuckreiterin von vorhin ist). Die lässt ihn aber abblitzen und schließt für heute ab.

Irgendwelche Teens graffitieren das Schaufenster von Rhondas Muckibude und werden anschließend gesicherheitsnadelt. Scheinbar ist der Mörder ein echter Sittenwächter.

Arschgewackel und Tittengehüpfe am nächsten Tag im Gym. Wenn es einem Film gelingt, dass sich sowas abnutzt, macht er definitiv etwas verkehrt.

Brad ist nebenbei das nächste Opfer. Am helllichten Tag. Mitten im Fitnessstudio. Aber keiner hats gesehen. Chuck haut trotzdem Tom vors Maul, einfach weil der gerade da ist. Kurz darauf stellt sich aber heraus, dass Tom nicht der Mörder ist, denn er fällt der Todesnadel zum Opfer.

Und schon wieder Rumgeturne von geilen Ischen. Es wird wirklich langsam öde.

Detective Woody befragt Rhonda und irgendwie ist das Gespräch völlig sinnlos.

Chuck prügelt sich nachts auf dem Parkplatz mit einem Typen, den man zuvor noch nie gesehen hat und kriegt tatsächlich vor die Fresse. Scheinbar ist Chuck undercover unterwegs, oder so. Hab das Gespräch mit Woody nicht richtig kapiert. Jedenfalls soll Chuck zurückdahin  gehen, wo er hergekommen ist.

Jamie und eine andere unbekannte Tussi sind die nächsten Opfer.

Seit 10 Minuten kein Arschgewackel. Hab es schon vermisst.

Chuck wird von dem unbekannten Kloppertypen überfahren.

Woody besucht Rhonda und … Moment mal, die trägt ne Perücke. Und ihre Kopfhaut sieht eher ungesund aus. Ist das des Rätsels Lösung? Ist der Killer ein skalpierender Indianer? Man, ist das spannend.

Woody hat herausgefunden, dass Rhonda ursprünglich Valerie hieß, aber ihren Namen geändert hat, nachdem sie in der Sonnenbank abgefackelt ist. Und jetzt ist sie neidisch auf all die schönen Frauenkörper und metzelt rum. Er verhaftet Rhonda, aber der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten, also muss er sie wieder laufen lassen. Anschließend verfolgt er direkt den Chuck-Verklopper, dessen Namen ich immer noch nicht kenne, über ein Industriegelände und kriegt vors Fressbrett.

Rhonda geht duschen, setzt ihre Perücke wieder auf und knallt dann den Typen ab, der gerade von Woody verfolgt wurde. Ich bin mal wieder völlig überfordert. Wer war denn der Typ jetzt überhaupt?

Woody führt Rhonda in einen Wald und erzählt irgendwelchen Scheiß von seinem Vater und davon, dass Rhonda den irgendwie getötet hat, oder so. Er will Rhonda killen, aber die zieht ihm ne Schaufel durchs Gesicht. Ich schätze, nach dieser Aktion braucht Woody ein Bart-Toupet.

Rhonda sitzt mit einer Sicherheitsnadel in ihrem Büro und der Film endet mit jeder Menge Arschgewackel und lässt mich einfach völlig ratlos zurück.

Sorry, mir fällt kein guter Schlusssatz ein. Das war mir alles zu wirr. Ich geh jetzt Sport machen.

*steht auf*
*streckt sich*
*guckt sich um*
*setzt sich wieder hin*
*startet den nächsten Film*
*denkt darüber nach, am nächsten Tag mal wieder Sport zu machen*

Game Of Thrones Season 05 Episode 01

Was mit Community funktioniert, sollte ja wohl auch mit Game Of Thrones gehen. Deshalb werde ich jetzt auch zu dieser Serie wöchentlich mal kurz meine Gedanken hier hinklatschen.

 

Vorab aber eine Sache: Ich habe die Bücher nicht gelesen und auch keine geleakden Episoden geguckt. Ich bin auf dem US-TV-Stand. Deshalb will ich

KEINE SPOILER IN DEN KOMMENTAREN!

Ich freue mich über Diskussionen, so lange sie auf dem aktuellen Stand bleiben. wer aber spoilert landet im Spam, kann sich verpissen, braucht nicht wieder kommen und landet für immer auf meiner Liste der menschlichen Riesenarschlöcher, die bisher so aussieht:

Adolf Hitler

Der Typ der mir damals um 5 Uhr Morgens kein Bier mehr geben wollte, obwohl es grad so lustig war (zumindest bilde ich mir ein, dass es lustig war)

Wollt ihr wirklich auf dieser, zugegebenermaßen recht kurzen, Liste landen?

Didn’t think so. Also keine Spoiler bitte.

 

Ich schätze, zur Serie selbst muss ich nix mehr sagen. Entweder man liebt sie, oder man … hat einfach einen Scheißgeschmack und erkennt gutes Writing nicht mal, wenn es einem auf die Stirn tätowiert wurde. Oder man mag sie eben einfach so nicht.

 

THE WARS TO COME

Erste Erkenntnis: Cersei war schon als Kind zum kotzen. Ist aber jetzt auch keine große Überraschung. Der Sinn hinter diesem Rückblick ist mir allerdings recht schleierhaft. Sollte das jetzt zeigen, dass Cersei schon immer wusste, was passieren wird? Und wenn ja: Was macht das für nen Unterschied?

Überraschender ist da schon, dass der V wie Vendetta Typ seine Maske vergoldet hat, um jetzt Eunuchensoldaten abzuschlachten. Nicht unbedingt ein Handlungsstrang, der mich gerade vom Hocker haut, aber mal sehen, wo das hinführt.

Uninteressant ist das für mich auch erst mal, weil alles, was auch nur annähernd mit Daenerys zu tun hat, mir seit ziemlich langer Zeit am Arsch vorbei geht. Vor allem diese überflüssige Lovestory, oder was das sein soll, zwischen Greyworm und der Dolmetscherin.

Das Daenerys jetzt endlich mal rafft, dass sie ihre Drachen absolut nicht unter Kontrolle hat ist auch nicht viel aufregender. Das war auch schon lange klar.

Aber KEINE PANIK, denn Rettung ist in Sicht. Storystrangaufwerter Tyrion ist unterwegs. Und er ist im Voll-Alki-Modus. Das sollte gut werden.

Letztens habe ich gehört, dass die deutsche Übersetzung für „The Wall“ tatsächlich einfach „Die Mauer“ ist. Und mein erster Gedanke war: „Warum nicht ‚der Wall‘? DER WALL! Das klingt groß. Das klingt unüberwindlich. Das klingt nach geiler Scheiße. Die Mauer klingt, als hätte jemand vor beim Nachbarn durchs Blumenbeet zu latschen. Naja, man kann nicht alles haben. Auf der Mauer weiß Jon mal wieder gar nix. Vor allem nicht, wie er Mance überreden soll, sich Stannis anzuschließen. Das führt dann auch zum ersten Opfer der frischen Staffel. Ich bin sicher, mehr werden folgen.

Littlefinger stellt fest, dass das Pissblag, das bis vor Kurzem noch an der Brust genuckelt hat, dessen Name mir aber gerade entfallen ist, absolut gar nix kann, außer Scheiße sein. Naja, eigentlich gehe ich davon aus, dass er es schon vorher wusste. Denn im Gegensatz zu Jon Snow hat man bei ihm immer das Gefühl, dass er den Vollplan hat.

Ansonsten gabs noch: Homos in der Kiste und der Stark-Blagen-Suchtrupp war kurz zu sehen. So wirklich hat das aber nix gebracht.

 

Insgesamt ein ruhiger Einstieg, wie ich es erwartet hatte. Die Charaktere werden erst mal in Position gebracht, um dann wohl die folgenden Knaller aufzubauen. Ich bin auf mehr gespannt.

Nächste Woche gehts weiter.

Media Monday #198

Am heutigen Montag muss ich, zum hoffentlich letzten Mal für lange Zeit, zum Arzt. Nachdem ich dann für absolut gesund (und vielleicht unsterblich) erklärt wurde, kann ich mich wieder voll und ganz darauf konzentrieren, die Blogwelt zu erobern und zum Blogtator aufzusteigen, der mit eiserner Hand regiert, unterdrückt und die Massen um sich scharrt, die es nicht besser wissen. Oder ich mache einfach den Media Monday. Ist ja auch was.

 

1. Mein Serien-Konsum/-Verhalten hat sich in den letzten Jahren eigentlich nicht grundlegend geändert. Ich gucke seit Jahren eigentlich überall rein, was mir zusagen könnte und sortiere dann aus, was wirklich sehenswert ist und was nicht. Am Ende bleiben dann meistens so 20 Serien über, die ich im Verlauf der Woche gucke. Manches landet auf einer Warteliste, für ruhige Zeiten, die aber nie wirklich eintreten. Mit anderen Worten: Ich gucke seit Jahren fast jeden Scheiß.

2. Sommerlektüre schön und gut, aber was ist die perfekte Frühlingslektüre? Das, wo ich gerade Bock drauf hab. Ich unterscheide da nicht zwischen Jahreszeiten. Halte ich auch für Quark. Warum soll ein Buch besser in den Sommer passen, als in den Winter? Wäre eigentlich mal ne coole Idee für ein sich änderndes EBook. Im Sommer ist in dem Buch immer schönes Wetter (oder Dauerregen, wenn es realistisch sein soll) und im Winter liegt überall Schnee (oder halt dieser nasse Matsch, der einem so tierisch auf die Nüsse geht, wenn es realistisch sein soll). Dafür sorgt dann ein simpler Algorithmus, der einfach die sonnigen Wörter durch winterliche Wörter ersetzt. Zum Beispiel: „Die Sonne schien“ -> „Der Schnee schien.“ … äh, naja, vielleicht noch verbesserungswürdig. Es sei denn, es geht um eine Atomkraftkritik, durch die der Schnee zu scheinen beginnt. Ach, was weiß ich. Ich glaube, ihr rafft, was ich meine.

3. Mal abgesehen davon, dass in Filmen kaum je jemand auf die Toilette muss, sieht man noch viel seltener, wie die Protagonisten daneben schießen, während die Bösen wohl keine Scharfschützenausbildung genossen haben. Manchmal frage ich mich wirklich, ob sich das Verbrechen überhaupt lohnt, wenn das ganze Geld, das man dadurch kriegt, nur für sinnlos verballerte Munition draufzugehen scheint. Die Waffenlobby wirds freuen.

4. So richtig zum Gruseln war irgendwie schon lange nix mehr. Jedenfalls fällt mir gerade nix ein. Außer vielleicht gruselig schlechte Filme. Es mag überraschen, aber hin und wieder gucke ich solche mal..

5. Megan Fox und Jai Courtney wäre meine Traumbesetzung, um den beschissensten Film aller Zeiten zu machen. Denn etwas talentbefreiteres wird man wohl kaum finden.

6. Entlehnt von 1LIVE, weil ich die Frage so gut fand: Welche Serie und welche Figur kommen eurem Leben am nächsten? Genau wie die Charaktere in der Serie LOST, suche ich nach wie vor, nach dem richtigen Weg in meinem Leben. Eigentlich warte ich nur auf Jacob, der mir sagt, wo es langgeht und mich auf den rechten Weg weist, mit dem es mir gelingen wird, zum Blogtator aufzusteigen … ach, das hatten wir ja schon. Ich sollte mir wirklich abgewöhnen, meine Pläne so offenzulegen. So wird das nie was mit der Blogweltherrschaft.

7. Zuletzt gesehen habe ich die Staffelfinals von Shameless und Better Call Saul und das war wie gewohnt hervorragend, weil es nun mal zwei großartige Serien sind. Wer immer noch nicht kapiert hat, was an Shameless so unfassbar abgefuckt geil ist, braucht sich nur mal die letzten 5 Minuten dieser Staffel anzugucken. Das zeigt genau, was diese Serie ausmacht.

Überfällige Buchverfilmungen

Es fliegt mal wieder ein Stock unkontrollierbar durch die Gegend und ich wurde gefühlt 1000 Mal getroffen. Oder zumindest 3 Mal. Franzi, Duoscope und Bullion haben mir den Stock an die Fresse geworfen, der ursprünglich von Magofilmtipps erdacht wurde.

 

Vorweg ist klar, dass ich kein großer Fan von Buchverfilmungen bin. Alleine aus dem Grund, dass das Buch in 99% der Fälle ohnehin besser ist. Aber gut. Ausnahmen bestätigen die Regel, also hab ich mal die 3 geforderten Bücher aus dem Ärmel geschüttelt, die ich doch gerne mal auf der Mattscheibe sehen würde.

 

Douglas Adams – The Restaurant At The End Of The Universe (Das Restaurant am Ende des Universums)

Ja, ich fand den ersten Film ziemlich gut. Ich mag es einfach, wenn Verfilmungen etwas von der Vorlage abweichen. Vor allem, wenn absolut klar ist, dass sich der Buchhumor nicht wirklich auf die Leinwand übertragen lässt. Das hat in diesem Fall ja unter anderem die Serie bewiesen, die ich einfach scheiße fand. Jedenfalls warte ich bis heute darauf, dass die Reihe mit Martin Freeman als Arthur Dent fortgesetzt wird. Zumindest die ersten drei Bücher hätte man machen können. Danach wurden die Vorlagen schwächer, aber bis dahin war es absolut fantastisch.

John Niven – The Second Coming (Gott bewahre)

Die Menschen sind zu einem riesigen Haufen Arschlöcher mutiert, weshalb Jesus zurück auf die Erde geschickt wird, um den Leuten mal wieder klar zu machen, wie scheiße sie eigentlich sind. Dazu macht er bei einer Castingshow mit und gründet eine Hippiekommune auf dem Land und macht noch jede Menge anderen coolen Kram, den Jesus heutzutage bestimmt tatsächlich machen würde. Oder auch nicht, was weiß denn ich. Ich kannte den ja nicht persönlich. Jedenfalls war das Buch klasse, und als Film würde das sicher auch Bock machen.

Joseph Anton – Joseph Anton:A Memoir (Salman Rushdie: Die Autobiographie)

Hierzu muss kurz erwähnt werden, dass ich dieses Buch gerade lese. Folgendes: Joseph Anton und Salman Rushdie sind eine Person. Rushdie veröffentlichte in den 80ern den Roman Die satanischen Verse, was zu einer riesigen Hetzkampagne, Terroranschlägen und weiteren völlig geisteskranken Taten von radikal-religiösen Arschlöchern führte und Rushdie zwang, über eine Dekade versteckt und unter Personenschutz zu leben. In dieser Biografie erzählt er von den Ereignissen, seinem Umgang damit und wie ihn das alles fast in den Wahnsinn getrieben hätte.

Ich bin ja nun mal absolut kein religiöser Mensch und nach wie vor der Meinung, dass Religion zu nix weiter führt, als Mord und Totschlag. Dieses Buch bestätigt mal wieder meine Meinung und damit das auch die Leute vielleicht mal raffen, die nichts lesen, wo nicht Bibel oder Koran oder InsertFuckingReligionBullshitHere drauf steht, wäre eine Verfilmung sicher eine gute Sache.

 

Wie das mit den Dingern so üblich ist, muss ich den Stock noch weiterreichen. Da ich, wie immer, keinen Plan habe, wer schon dabei war, haue ich einfach mal ein paar Namen raus:

 

MyOwnEthng

PiecesOfEmotion

Mind Palace

 

Drei Bücher, dann müssen auch mal drei Nominierungen reichen. Viel Spaß.

Community Season 06 Episode 05

LAWS OF ROBOTICS & PARTY RIGHTS

 

Äh, ja. Irgendwie war das nichts. Die ganze Story um Brittas Party war total lahm und die Sache mit den digitalen Knaststudenten war auch nicht so der Bringer.

Und jetzt mal echt: Wozu ist diese Frankie eigentlich da, außer, mal zwei Sätze in einer Folge von sich zu geben? Der Charakter ist einfach völlig uninteressant.

Schwache Episode. Hoffe, nächste Woche gehts wieder aufwärts.

Sporttaktische Kriegsführung

Ich mach es kurz: Heute wird es unfassbar sportlich. Und unfassbar dämlich. Und unfassbar langweilig. Aber genau für sowas bin ich ja hier.

THE LAST MATCH – Der letzte Fight – Italien/USA – 1991 – 95 Min.

So … äh … ja … Moment noch … gleich gehts los … der Film wird jeden Moment beginnen … jetzt müsste es langsam so weit sein … etwas Geduld … ähem … gleich … nicht mehr lange … hm … ah ja … nach nur 7 Minuten mit einem völlig sinnfreien Footballspiel, beginnt endlich der Film. Und es gibt 3 Minuten sinnloses Rumlungern am Flughafen. Immerhin schon mal 10 Minuten rum. Dann passiert aber doch mal was, denn irgendein Typ, steckt irgendeiner Tussi, auf irgendeinem Flughafen in der Karibik, irgendwas in irgendeine Tasche, die kurz darauf für Drogenhandel verhaftet wird. Oder für schlechtes Schauspiel. Ich bin unsicher.

Ihr Freund George haut ab und … meine Herren, der Sound ist ja mal schlicht das Grauen. Was zur Hölle ist das? Klingt, als wenn ein Orgelspieler einen plötzlichen Parkinsonanfall erleidet.

Die Drogenische wird dann noch vermöbelt, weil sie sich nicht vorm Flughafenpersonal ausziehen will. Eigentlich völlig uninteressant, aber ich muss ja irgendwie den Text strecken und nackte Weiber bieten sich dafür einfach an.

Nach 15 Minuten Rumgequatsche, das den Film kein Stück voran gebracht hat, durch das ich allerdings jetzt mal wieder gar nix mehr raffe, hoffe ich einfach mal, dass die Action jetzt langsam losgeht und der Orgelspieler mal nen Arzt aufsucht.

Nach 15 Minuten Rumgequatsche, das den Film kein Stück voran gebracht hat, durch das ich allerdings jetzt mal wieder gar nix mehr raffe, hoffe ich einfach mal, dass die Action jetzt langsam losgeht und der Orgelspieler mal nen Arzt aufsucht.

Und dann die erste Actionszene. Eine Verfolgungsjagd. George flieht vor der Polizei. Und er hat mindestens 10 km/h drauf. Und steht dann im Stau. Und die Bullen drei Autos dahinter ebenfalls. Ich schätze, da ist noch ne Steigerung möglich.

Susans Vater besucht sie im Gefängnis, haut einem Wachmann in die Fresse und wird rausgeschmissen.

Im Knast herrscht Langeweile. Das musste unbedingt gezeigt werden. Ein Fluchtversuch endet mit dem Tod durch Scharfschützengewehr des Gefängnisleiters. In Die Verurteilten war das irgendwie besser inszeniert. Aber ich nehme, was ich kriegen kann.

Er holt Hilfe. Aber natürlich nicht die Polizei oder andere zuständige Behörden, denn das wäre viel zu einfach. Nein, er holt das Footballteam, in dem er mal gespielt hat. Der Entschluss, dass man das Mädchen unbedingt retten muss, ohne irgendjemanden einzuschalten, der das ohne Gewalt erledigen könnte, ist schnell getroffen.

Ich sage, das wird lustig. Die Idee alleine ist schon völlig hirnrissig. Da kann eigentlich nicht mehr viel schief gehen. Außer vielleicht das Pacing, denn der Film kommt einfach nicht ausm Arsch. Die Hälfte rum und es ist noch absolut nichts von Interesse passiert.

Jetzt aber. Bis an die Zähne bewaffnet und im passenden Footballdress, gibt es … Schießübungen in Zeitlupe. Oh man, ich habe keinen Bock mehr.

Warum haben die Tussis da im Knast eigentlich alle nur ein Nachthemd an? Sieht mir nicht unbedingt nach offizieller Gefägniskleidung aus. Die Nachthemden sind nicht mal orange. Irgendwas stimmt da nicht.

Die Footballtaktik-Rettungsaktion startet und als erstes verwirrt man die Wachen mit einem Hubschrauberrundflug um das Gefängnis. Dann legt man Feuer und ballert alles nieder, was sich bewegt. Noch ein oder zwei Explosionen dazu, von denen keiner weiß, wo sie herkommen und fertig ist die Action. Der Orgelmann steht nebenbei kurz vorm Schlaganfall.

Um es dann komplett richtig durchzuziehen, greift man auch noch irgedein Militärlager an, nietet mal eben alles um und macht sich wieder vom Acker. Irgendein kleiner Junge weint und es ist mir egal. Das hat der Film aus mir gemacht.

Nach dieser spektakulären Action, im Dunkeln, in Zeitlupe und mit teils verschwommenem Bild, zu geisteskrankeren Orgelklängen, als es ein Phantom jemals hinkriegen würde, ist der Quatsch auch schon vorbei. Und ganz ehrlich, ich war noch nie so froh, dass ein Film zu Ende ist. Auch wenn der Text hier recht kurz geraten ist. Aber mehr ist einfach nicht passiert, in diesem langweiligsten Film aller Zeiten.

Short Story Collab #14 & Gemeinschaftsblogprojekt #2

Diesen Monat hatte ich wenig Zeit, mich groß mit dem Schreiben zu beschäftigen. Da ich aber trotzdem immer gerne neue Kurzgeschichten aus meinen wirren Gedanken sauge, ich aber auch gleichzeitig an zwei Projekten teilnehmen wollte, habe ich das ganze einfach zusammengefasst. Zum einen natürlich der Short Story Collab von David, dessen Thema dieses Mal „Rakete“ lautet. Zum anderen das noch recht frische Gemeinschaftsblogprojekt von Herba und DiePoe. Das Thema dort „Superhelden“.
Superhelden und Raketen. Die Verbindung war offensichtlich … würde ich sagen, wenn ich ein Lügner wäre. Wie immer hatte ich nämlich überhaupt keinen Plan, wo das ganze hinführt und vor allem nicht, wo da ne Rakete rein passt. Hat aber trotzdem irgendwie geklappt.

Die Tür zum geheimen Konferenzsaal, im Geheimversteck der geheimen Vereinigung der gescheiterten Superhelden schob sich quietschend in den Raum und ein lautes Schnaufen betrat den Saal. Aufwirbelnder Staub und ein leiser Knall zeugten davon, dass etwas zu Boden gefallen war.
„Ich schätze, es ist der Unsichtbare.“ Karl Kolossal verschränkte seine muskulösen Arme vor der Brust, wobei sein Hemd zerriss. „Verdammt.“ Er zog das Hemd aus und präsentierte Muskelberge, an Stellen, wo andere nicht mal Muskeln hatten. Nach einem Unfall, der ein Fitnessstudio und einen verirrten Hypertrophiestrahl aus der Waffe des mittlerweile in Rente gegangen Dr. Muckis beinhaltete, bestand sein ganzer Körper nur noch aus von Haut verdeckten Muskeln. Das konnte Vorteile haben, wenn man mal wieder beim Umzug eines Freundes alleine die Waschmaschine in den sechsten Stock tragen musste und der Aufzug defekt war. Ein Nachteil war allerdings der Verschleiß von Klamotten. Kolossal regte das ganz besonders auf, denn er hasste es, shoppen zu gehen.
„Sorry, Leute“, stöhnte eine Stimme auf Höhe des staubigen Fußbodens, „ich wollte wirklich pünktlich hier sein, aber die Leute haben mich ständig angerempelt und dann wurde ich von drei Autos überfahren. Ich glaube, ich habe mir ein paar Rippen gebrochen.“
„Du solltest dir wirklich etwas anziehen, damit die Leute dich sehen können.“ Bibi Beaver hatte immer einen guten Ratschlag parat, wenn es um Kleidung ging. Schließlich war sie mal Modeberaterin gewesen, bis sie von einem Biber gebissen wurde, der kurz danach zu einem Mantel verarbeitet wurde. Der Biss hatte ungeahnte Folgen, von denen eine das Wachstum der Schneidezähne war, mit dem Bibi seit dem mit Leichtigkeit jeden Holzgegenstand durchbeißen konnte. Die ständigen Zahnschmerzen, verursacht durch Holzkauen, waren allerdings nicht angenehm. Immerhin wuchs der Pelz vermehrt an einer Stelle, die sie fremden Leuten nur sehr selten zeigte.
„Ich schätze, die Leute würden komisch auf eine durch die Stadt schwebende Hose reagieren.“ Ein Ächzen stöhnte sich auf die Beine und ein Schlurfen bewegte sich Richtung Tisch. Ein Seufzen ließ sich auf einen Stuhl fallen. „Also, warum musste ich mich hier her quälen?“

Superfähigkeiten waren verbreitet in der Familie des Timers. Das bereitete schon im Kindesalter Schwierigkeiten zwischen den Geschwistern, da Neid ebenfalls weit verbreitet war. Der Timer hatte aber auch guten Grund, neidisch auf seine Geschwister zu sein. Während sein älterer Bruder unsichtbar war und seine jüngere Schwester durch die Zeit reisen konnte, bekam er eine Mischung aus diesen Fähigkeiten ab, in Form einer unsichtbaren inneren Uhr, durch die er immer wusste, wie spät es ist. Keine spektakuläre Fähigkeit, aber zumindest war er immer pünktlich und verpasste nie eine Show im Fernsehen. Der Timer checkte seine innere Uhr und stellte fest, dass er mal wieder absolut pünktlich zum Treffen der Superschurken erschien. Heutiger Treffpunkt war das Raketensilo. Er stieg über die ermordeten Wachsoldaten hinweg. Jemand war wohl schon vor ihm zum Treffen erschienen. Egal. Er lag genau richtig in der Zeit.

„… und dann schrie der Zyklop: ‚Hilfe! Niemand greift mich an!‘ Kicher. Kicher.“
„Man, Gagster, das ist doch der älteste Witz der Welt.“ Handlanger Nummer 1 hatte einen eher neumodischen Humor.
„Deshalb ist er ja auch so lustig. Kicher. Humor ist zeitlos. Kicher.“
„Warum sagst du eigentlich dauernd ‚Kicher‘?“
„Ich habe vor langer Zeit mein Lachen verloren. Es ist eine lustige Geschichte. Kicher. Ich war ein Stand-Up-Comedian. Es war eine tolle Zeit. Kicher. Aber die Leute lachten nicht über meine Witze. Der Einzige, der über meine Witze lachte, war ich selbst. Kicher. Ich stellte fest, dass die Menschen keinen Humor mehr hatten. Und das macht mich traurig. Schluchz. Kaum jemand lacht noch wirklich herzhaft. Alle denken nur über ihre Probleme und Sorgen nach. Über das Leid der Welt. Schluchz. Aber wir sind hier, um das zu ändern. Kicher. Wir müssen nur noch auf den Timer warten.“ Der Gagster holte eine bunte Taschenuhr aus seinem karierten Jackett hervor. „Er wird gleich hier sein. Kicher. In 5 … 4 … 3 … 2 … 1 …“
Die Tür schwang auf.
„Pünktlich wie immer. Kicher.“ Der Gagster steckte die Tascheuhr weg und sprang auf einen Schreibtisch. „Also gut. Jetzt, wo wir alle hier sind: Dies ist der Plan! Kicher. Mit dieser Rakete“, der Gagster deutetet feierlich auf eine startbereite Rakete, „werden wir die Welt wieder lustig machen! Kicher.“
„Wie?“ Handlanger Nummer 2 war neugierig, wenn es um geisteskranke Schurkenpläne ging.
„Ich bin froh, dass du fragst. Kicher.“ Der Gagster sprang vom Tisch und ging zu einem Vorhang. „Kicher.“ Er riss den Vorhang herunter … „TA TA!“ … und präsentierte unzählige Gasflaschen.
„Was ist das?“ Handlanger Nummer 2 stellte ständig die wirklich intelligenten Fragen.
„Das sind Gasflaschen.“ Der Gagster gab immer die offensichtlichen Antworten. „Kicher. Gasflaschen gefüllt mit Lachgas. Wir werden diese Gasflaschen …“, er tätschelte eine der Flaschen, „… mit dieser Rakete …“, er streichelte die Rakete, „… in die Atmosphäre schießen, wo sich das Gas ausbreiten wird und alle zum Lachen bringen wird. Kicher.“
„Der Plan ist doch völlig verrückt.“ Handlanger Nummer 2 erkannte einige Schwachstellen.
„Danke. Ich finde ihn auch toll.“ Der Gagster wandte sich dem Timer zu, der bisher reglos, still und völlig desinteressiert in der Mitte des Raums stand. „Du fragst dich sicher, warum ich dich hergerufen habe, Timer.“ Der Timer verzog keine Miene. „Ich mache dir ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst. Kicher. Mit Hilfe deiner Uhr werden wir die Rakete so timen, dass sie zum richtigen Zeitpunkt das Gas versprüht. Bald ist Trauertag. Alle Leute werden unglücklich sein und dem Gründer der Stadt gedenken, der vor wasweißichwievielen Jahren irgendwieirgendwo gestorben ist. Stellt es euch vor: Alle stehen weinend in der Gegend rum und dann KABÄM! kommt der plötzliche Lachflash. Kicher. Das wird fantastisch. Kicher.“ Der Gagster legte den Arm um den Timer. „Jetzt fragst du dich sicher, was für dich dabei herausspringt.“ Der Gagster ging zu einem Koffer, öffnete ihn und holte etwas heraus. „Eine Gasmaske!“ Er wedelte mit der Gasmaske vor dem unbeeindruckten Gesicht des Timers herum. „Mit dieser Gasmaske wird ein großer Traum von dir wahr werden. Kicher. Wenn das Gas die Welt zum Lachen gebracht hat, wirst du, mit dieser Gasmaske vor dem Gesicht, deine Geschwister aufsuchen und zusehen, wie sie sich totlachen. Kicher. Zugegeben, bei deinem Bruder wirst du es nur hören, aber immer noch besser als gar nix. Kicher.“ Der Gagster hielt dem Timer die Gasmaske hin. Der griff sich die Maske und setzte sich still auf einen Stuhl.
„Hervorragend“, rief der Gagster und rieb sich die Hände. „An die Arbeit. Kicher.“

Mentagron schloss seinen Monolog, in dem er von der Rückkehr des Gagsters und dessen Lachgasraketenplan erzählt hatte, um die gescheiterten Helden auf den aktuellen Stand zu bringen..
„Woher weißt du das alles?“, wollte Timetravel Girl wissen, die eigentlich zu spät gekommen war, aber durch die Zeit zurückreiste, um den kompletten Vortrag anzuhören.
„Das Chamäleon hat sich als Handlanger Nummer 2 getarnt, um den Gagster auszuspionieren. Wie mit jedem Lebewesen stehe ich mit ihm in mentalem Kontakt und kann seine Gedanken lesen.“
„Du kannst die Gedanken aller Lebewesen lesen? Muss spannend sein.“
„Es ist ein heilloses Durcheinander. Alle Gedanken kommen gleichzeitig. Die meiste Zeit sehe ich nackte Frauen, weil daran andauernd gedacht wird … hey, ich glaube, das bist du. Die Stelle zu piercen muss schmerzhaft gewesen sein …“
Timetravel Girl verschränkte die Arme vor der Brust und bemerkte, wie Karl Kolossal sie verträumt anstarrte. Sie rutschte weiter unter den Tisch.
„Ich habe mit dem Chamäleon eine Art Code ausgemacht, damit ich seine Gedanken herausfiltern kann. Immer, wenn er mir einen Gedanken mitteilen will, denkt er zuerst an angezogene Frauen. Daran denkt nie jemand.“
„Okay, toll“, der Unsichtbare machte auf sich aufmerksam, „wie halten wir ihn auf?“
„Wir machen es wie immer: Wir stürmen rein, verprügeln alle Anwesenden, in meinem Kopf ploppen ständig die BANG!- BOOM!- POW!-Sprechblasen auf, die ihr euch dabei vorstellt und hinterher wird uns niemand danken, niemand bezahlen, aber wir werden mit dem Gefühl nach Hause gehen, etwas Gutes getan zu haben und warten auf den nächsten Superschurken, der die Welt vernichten will.“

„Kicher.“ Der Gagster betrachtete die mit Gasflaschen behangene Rakete. „Kicher.“ er widmete sich dem Timer, der weiterhin völlig desinteressiert am Tisch saß und die Gasmaske vor sich anstarrte. „Timer! Hast du die Berechnungen fertig?“
Der Timer schob einen Zettel über den Tisch. Der Gagster schnappte sich den Wisch und gab einen Zahlencode in das Eingabefeld an der Raketenabschussrampe ein. „Kicher. Gleich wird die Rakete starten …“
Die auffliegende Tür unterbrach ihn im Satz.
„Nicht so schnell Gagster!“ Mentagron betrat den Raum und hatte die gescheiterten Helden dabei.
„Kicher. Ihr seid zu spät. Die Rakete wird fliegen. Kicher. Kicher. Aber wo ihr schon mal hier seid … VERPRÜGELT SIE!“ „Kicher.“
Alle Türen öffneten sich und eine Horde Handlanger stürmte auf die gescheiterten Helden zu.

Nach einigen Minuten KAWÄM! PADAUNZ! und FRIRP! standen die gescheiterten Helden neben bewusstlosen Handlangern und dem, nach einem versehentlichen Schlag von Karl Kolossal aus der Nase blutendem, Chamäleon.
„Das Spiel ist aus Gagster!“
„Kicher. Nicht ganz.“ Der Gagster steckte sich die Finger in die Ohren. „Kicher.“
Die Rakete schoss los. Gasflaschen fielen beim Abflug von ihr ab und verströmten ihren Inhalt in den Raum. Der Gagster nutzte die Verwirrung, um, ein Taschentuch vor sein Gesicht haltend, durch die Hintertür zu fliehen. Die gescheiterten Helden flüchteten durch den Haupteingang, kurz bevor sich das ausgeströmte Gas entzündete und das Raketensilo in Flammen aufging.
Die gescheiterten Helden waren gescheitert. Sie blickten zum Himmel, wo die Rakete Richtung Atmosphäre flog.
„Und was jetzt?“, fragte eine Stimme, deren Quelle nicht sichtbar war.
„Jetzt kann uns nur noch Gott helfen.“
„Du meinst, wir sollen auf die Knie fallen und beten?“
„Nein, wir müssen zu Martin Gott, auch Meteor-Martin genannt. Er wohnt hier um die Ecke. Er muss da hoch fliegen und die Rakete aufhalten.“

FORTSETZUNG FOLGT …

Weiter bin ich aus Zeitmangel leider nicht gekommen, aber ich wollte den Abgabetermin nicht überschreiten. Deshalb erzähle ich einfach weiter, wenn mal ein passendes Thema kommt (und ich weiß, wie es eigentlich weiter geht, denn ich habe selber keine Ahnung).

Community Season 06 Episode 04

Wenig los hier momentan, ich weiß. Ich erhole mich momentan von einer Knie-OP, weil ich dieses Jahr wohl einfach Krankheiten und Verletzungen sammeln muss, oder so. Keine Ahnung, vielleicht erklärt mir irgendwann mal jemand, warum dieses Jahr schon jetzt so unfassbar scheiße ist. Jedenfalls wird hier noch ein paar Tage Ruhe sein, aber zumindest die aktuelle Community-Episode will ich kurz abhandeln.

 

QUEER STUDIES & ADVANCED WAXING

 

Ich habe einen Ohrwurm: Gay Dean, Gay Dean, Gay Dean, Gay Deeeean …

Finde es wirklich cool, dass Dean Pelton in dieser Staffel etwas mehr in den Fokus rückt. Nur sollte man aufpassen, dass dadurch die anderen nicht zu sehr zurückstecken müssen. Jeff und Britta hatten hier beispielsweise absolut gar nix zu tun.

Das gilt auch mal wieder für Frankie. Dieser neue Charakter ist bisher absolut überflüssig und lustig sowieso nicht. Da muss einfach mal was passieren, damit mir der Charakter näher gebracht wird.

Keith Davids Charakter beginnt mir aber langsam zu gefallen. Ich will unbedingt seine Donkey Kong Version sehen.

Ebenfalls klasse Jason Mantzoukas als Theater-Regisseur. Ich mag den Typen einfach, mit seinen Absolutely-Over-The-Top-Darstellungen. Unter anderem auch in The League, wo er richtig abgeht.

Die Story um Chang und Annie in Karate Kid war aber eher solala. Chang gefällt mir momentan einfach nicht, in dieser zurückhaltenden Rolle. Ich will Psycho-Chang zurück.

Insgesamt also eine gute Folge, die eben mit manchen langweiligen Charakteren zu kämpfen hat.

Spaß macht die Serie aber weiterhin und ich freue mich auf jede neue Folge.

Die nächste gibts dann nächste Woche.