Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Musikbasiertes Schminkgestocher

„Terror starts at home“ – Six Feet Under, 2001

Und dann geht der Terror auf Tour. Und auch wir starten unsere Schrotttour 2015 mit dem heutigen Film. Viele weitere großartige werden folgen.

TERROR ON TOUR – USA – 1989 – 90 Min.

Starring: The Soup Nazi (aber ich hab ihn nicht erkannt)

Die Tour beginnt mit schlechter Rockmusik, die wohl an KISS erinnern soll, aber einfach scheiße ist. Naja, was will man auch erwarten von einer Band namens „The Clowns“, die natürlich während dem Auftritt wie Clowns geschminkt sind? Wobei, das ist nicht ganz richtig. Eigentlich sehen sie tatsächlich aus wie KISS, nur mit schwarzen Clownsperücken. Also sehen sie aus wie Afro-Clowns, die beim Schminken Hilfe gebrauchen könnten. Ist aber auch einfach egal.

Eine Backgroundtänzerin wartet auf ihre Knete. Davon kann sie sich aber eh nix mehr kaufen, denn ein Clown metzelt sie mit einem Messer nieder.

Backstage freuen sich die Clowns über den erfolgreichen Auftritt. Und dann … passiert ewig gar nichts. Mal abgesehen von völlig uninteressantem Gelaber über … ich weiß es nicht.

Der nächste Auftritt steht an und irgendeine verwirrte Tussi meint, dass die Clowns besser als die Beatles und die Kinks sind. Ja, ist klar Mädel. Geh mit deinen Puppen spielen, damit du wieder klar denken kannst.

Dann ist Party angesagt und es passiert ewig gar nix. Kommt mir bekannt vor.

Irgendwo schminkt sich ein Typ als Clown.

Eine Blondine wird geil vom Koks und macht sich nackig, um an sich selbst rumzufummeln. Ein Clown sticht sie ab. Ich schätze mal, es ist der, der sich gerade geschminkt hat. Eigentlich ist es mir aber auch jetzt schon völlig egal.

Und dann wird auch die Tussi, die die Beatles und die Kinks nicht zu schätzen weiß, abgestochen. Natürlich auch nackt, weil das so sein muss.

Und da läuft auch schon die nächste Tucke oben ohne durch die Gegend und wird ein Opfer des Killerclowns. Irgendwo hier versteckt sich doch ne Message, ich komm nur noch nicht drauf.

Die Cops beginnen dann mal die Investigation und befragen die Band. Die wissen aber nix und nach genau zwei Fragen hauen die Bullen wieder ab. das nenne ich mal Arbeitsmoral. Ich schätze, der Fall wird zu den Akten gelegt.

Dann passiert ewig gar nix. Übrigens, wenn ich „gar nix“ schreibe, dann meine ich nichts von Bedeutung. Also hirnlose Gespräche der Bandmitglieder, die einfach ins Nichts führen, die Handlung nicht ein Stück voranbringen und auch mit dem Rest des Films nichts zu tun haben. Zum Beispiel eine aufregende Unterhaltung darüber, dass einem der Bandmitglieder die Karre verreckt ist. Wen interessiert der Scheiß?

Geschlagene 10 Minuten später, in denen es wirklich um absolut überhaupt gar nichts ging, bezahlt der Bandmanager eine Nutte, oder sowas in der Art, damit die seiner Frau nicht erzählt, dass er rumvögelt. Ich erwähne das nur, damit der Eintrag hier doch noch etwas länger wird, bin mir aber absolut sicher, dass das mit dem Rest des Films auch nichts zu tun haben wird.

Denn dann passiert ewig gar nix. Meine Fresse, ist das ein langweiliger, lahmer Scheißfilm.

Eine Blondine stript im Keller für den Killerclown. Wir wissen, wo das hinführt.

Nächster Auftritt. Moment mal, da haben die ja einfach mal auf „Let There Be Rock“ von AC/DC nen neuen, beschissenen Text gelegt und irgendwo einen Akkord geändert. Erinnert irgendwie an die heutigen Charts. Da ist das auch oft so.

Der Killerclown jagt ein Mädel durch den Keller. Die hat natürlich kein Shirt mehr an. Ich stelle hier einfach mal die Theorie auf, dass der Killer als Kind nicht von der Mutter gestillt wurde, und deshalb keine Brüste mag. Anders lässt sich das einfach nicht erklären.

Zufällig latscht gerade der Manager da rum und wird das nächste Opfer. Das Mädel nutzt die Chance, um durch den Keller zu torkeln und einen Fluchtversuch zu starten, der nebenbei ebenfalls ewig dauert. Sie findet einen Revolver und der Killer findet sie. Heißt also: Der Revolver nutzt nix.

Einer der Bandclowns findet die Leichen im Keller und dann den Killer. Der erklärt dann, dass Groupies scheiße sind, weil sie nur rumpoppen wollen. Deshalb musste er sie um die Ecke bringen. Also, ich fand meine Theorie irgendwie einleuchtender, aber was soll’s?

Der Killer verfolgt den Bandclown auf die Bühne, wo die anderen noch abrocken. Mitten auf der Bühne wird er vom Killer abgestochen, alle Leute gucken zu und …

DAS WAR’S!

Ähm, okay. Ich habe keine Ahnung wer hier wer war. Ich habe keine Ahnung was das alles sollte. Und ich habe keine Ahnung, wer denn jetzt der Mörder war. Wahrscheinlich der Gärtner.

Immerhin haben wir gelernt, dass Mädchen öfter mal ihre Klamotten anlassen sollten.

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8 Antworten zu “Musikbasiertes Schminkgestocher

  1. Wortman Januar 14, 2015 um 6:57 am

    Ich lach mich wech… Ich glaube das hier ist der größte Schrott, den ich in letzter Zeit bei dir gelesen haben 🙂

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