Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Media Monday #185

Urlaub und Krankheitsbedingter Ausfall sind vorbei. Heute muss ich wieder arbeiten. Ich weiß, ist scheiße. Aber was will man machen. Vorher mach ich aber noch eben den Media Monday fertig, damit ihr was zu lesen habt, bis zu meinem Feierabend.

 

1. Das neue Jahr fing ja schon mal gut (alternativ: schlecht) an in punkto Medien, schließlich ____ . Äh, nö, fällt mir nix zu ein. Liegt vielleicht auch daran, dass ich mich in den letzten Tagen damit rumschlagen musste, dass mein persönliches Jahr scheiße gestartet ist.

2. Megan Fox hat zwar nur immer ein und denselben Gesichtsausdruck im Repertoire, aber ich werde trotzdem nicht müde, mir immer wieder irgendwas einfallen zu lassen, um darauf hinzuweisen. Komm, gib es zu, die Frage war doch nur für mich, damit ich Megan Fox unterbringen kann.

3. Keine zwei Stunden, nachdem dieser Media Monday online gegangen ist, beginnen die Golden Globe Verleihungen. Spannend, uninteressant, schlicht egal? Wie ist deine Meinung zu derartigen bzw. speziell dieser Veranstaltung(en)? Generell guck ich mir sowas ganz gerne mal so nebenbei an, während ich mich mit irgendwas anderem beschäftige. Die Oscars stehen beispielsweise jedes Jahr auf dem Programm. Die Globes werden ja nicht im Free-TV übertragen, weil es wichtiger ist, überall die 42000. Wiederholung von irgendwelchen Serien zu senden, um die Zeit, wo sowieso keine Sau mehr vorm Fernseher sitzt. Allerdings nehme ich die Preisverleihungen nicht wirklich ernst, weil da oft einfach totaler Quark gewinnt, oder richtig guter Kram ignoriert wird. Ist doch mittlerweile wie bei allem: Hauptsache Main Stream.

4. Ein Buch oder Film, das oder den ich nicht bis zum Ende durchgehalten habe, war Der Herr der Ringe – Die zwei Türme. Ich habe mich schon durchs erste gequält, aber beim zweiten Buch hatte ich einfach keine Böcke mehr. Meine Fresse, ist das ein lahmer, langweiliger Schinken. Eigentlich bin ich echt froh, dass man sich bei den Filmen aufs Wesentliche konzentriert hat So, jetzt hab ich mir wahrscheinlich genug Feinde gemacht.

Ein anderes Buch war Im Namen der Rose, oder Der Name der Rose, oder wie das heißt, von Umberto Eco. Die Einleitung dauert geschlagene 30!!!!!! Seiten. Dann fängt erst die Geschichte an. Ich hab dann mal so die Hälfte der Einleitung übersprungen und festgestellt, dass die Geschichte auch einfach nur langweilig ist. Hab dann irgendwann den Film geguckt. Den fand ich ziemlich gut.

Filme gucke ich prinzipiell bis zum Ende inklusive End Credits. Da bin ich abgehärteter. Aber wenn mir ein Film zu langweilig wird, beschäftige ich mich nebenbei mit was anderem. Beim Lesen ist das eher schwierig.

5. Alan Rickman ist sicherlich prädestiniert, den Bösewicht zu spielen, schließlich ist er der beste Bösewicht der Filmgeschichte Hans Gruber. Sollte er öfter machen.

6. Wenn Emile Hirsch nicht irgendwann doch noch ihren/seinen großen Durchbruch feiert, dann weiß ich auch nicht, denn er ist ein verdammt guter Darsteller, aber seine Rollenauswahl ist eher schlecht teilweise. Wie der nach Into The Wild nicht völlig in Hollywood ankommen konnte, verstehe ich nicht … ach doch, Moment, es ist ja Hollywood. Da wo Megan Fox arbeitet. Okay, Rätsel gelöst.

7. Zuletzt gelesen habe ich Vor dem Fest von Sasa Stanisic (oder so ähnlich) und das war irgendwo zwischen Gut und Böse , weil es zum Teil unterhaltsam ist, dann aber auch wieder total belanglos. Zum Beispiel, wenn er in Uralt-Deutsch irgendwelche Textauszüge von 1526 erfindet, wobei mir schon die Sprache tierisch auf die Nüsse geht, weil dieses Kauderwelsch einfach den Lesefluss völlig beeinträchtigt, dann wiederum hat er echte Knaller dabei. Zum Beispiel:

“Die Natur erobert sich zurück, was ihr gehört. Würde man woanders sagen. Wir sagen das nicht. Weil es Unfug ist. Die Natur ist inkonsequent. Auf die Natur ist kein Verlass. Und auf was du dich nicht verlassen kannst, damit bau keine Redewendungen.”

 

Dazu kommen dann ein paar eigenartige Dorfcharaktere, aber auch wiederum eine Story die nicht so richtig in die Gänge kommt. Man jetzt hab ich aber viel über das Buch geschrieben. Kann es wohl nicht so viel verkehrt gemacht haben, wenn man da so viel zu sagen hat. Jedenfalls fand ichs durchschnittlich.

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25 Antworten zu “Media Monday #185

  1. Wortman Januar 12, 2015 um 6:54 am

    Irgendwann schreibst bestimmt noch mal ein Anti-Fox-Buch 😀
    Bei der Rose schaue ich auch lieber den Film.

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  2. jacker Januar 12, 2015 um 10:56 am

    Früher hab ich auch konsequent alle Filme zu Ende geschaut, heute ist mir das zu blöd. Wenn ich abbreche, dann aber meist schon nach 20-30 Minuten, dann ist die verschenkte Zeit nicht so groß.

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  3. hijack Januar 12, 2015 um 11:08 am

    …ich muss dringend mal gucken, wer Megan Fox ist und wie die guckt. Scheint Dich ja echt zu verfolgen. 😀
    .
    .
    Okay. Gesehen. 0815-Noname-Gesicht.

    (Meine „Megan Fox“ ist ja eher Kristen Stewart. Hat exakt einen Gesichtsausdruck drauf, nämlich den eines unleidlichen Junkieteenagers auf Entzug. Versaut echt jeden Film. Keine Ahnung, warum die überhaupt gebucht wird.)

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  4. greifenklaue Januar 12, 2015 um 3:59 pm

    Hmm, Herr der Ringe ist ja schon ein Schwergewicht, aber trotzdem noch gelungen. Lese ich hingegen manchen heutigen Fantasyschinken, dass ist ja echt noch nur Geschwafel. Ich hab mittlerweile die frühe Fantasy für mich enteckt. Vance, Wagner, Leiber, Howard.

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  5. friedlvongrimm Januar 12, 2015 um 4:53 pm

    Sehr gut, immer raufhauen auf die doofe Kuh!

    Emile Hirsch ist großartig! Sowohl in „Into The Wild“ als auch „Milk“.

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  6. singendelehrerin Januar 12, 2015 um 6:08 pm

    Tja mei, eine meiner besten Freundinnen mag „Herr der Ringe“ weder als Buch NOCH als Film – und ich habe ihr trotzdem nicht die Freundschaft gekündigt. Dafür mag sie Quentin Tarantino… 😉

    Das Buch von Umberto Eco habe ich auch noch ungelesen rumstehen. Da habe ich damals nach wenigen seiten aufgegeben.

    Alan Rickman ist eine Top-Wahl! Ah, wieder ein Brite… 😉

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    • filmschrott Januar 12, 2015 um 7:31 pm

      Tarantino mag ich selbstverständlich auch.

      Herr der Ringe war einfach eine Qual zu lesen. Ich glaube, es lag auch einfach an diesem ausufernden Schreibstil. Da kommt ja einfach nix voran, vor lauter Beschreibungen. Ich find sowas einfach langweilig.

      Rickman war zwar eher die Wahl, weil mir gerade nix besseres einfiel, aber als Hans war er definitiv einer der besten Antagonisten der Filmgeschichte.

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  7. bullion Januar 12, 2015 um 7:44 pm

    Durch „Die zweit Türme“ habe ich es übrigens auch nie ganz geschafft. Will es aber irgendwann noch einmal anpacken. Mal schauen…

    Emile Hirsch finde ich auch gnadenlos verpulvert. Er ist eigentlich immer gut, herausragend in „Into the Wild“, doch seine Rollenwahl ist einfach mies. Echt schade!

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    • filmschrott Januar 12, 2015 um 7:47 pm

      Ich werde das wohl nicht noch mal versuchen, mit den zwei Türmen. Tolkiens Schreibstil ist einfach zum einpennen, finde ich.

      Bei Hirsch frage ich mich ja irgendwie auch so ein bisschen, ob das an den Angeboten oder an ihm selber liegt, dass der nicht in größeren Rollen auftaucht.

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  8. Miss Booleana Januar 12, 2015 um 9:49 pm

    Oh no … warum fing dein Jahr scheiße an???
    Finde ich ja spannend, was du zu “ Vor dem Fest“ zu sagen hast. Die Kritiker haben den Autor ja mit Lob und Preisen überschüttet. Aber ich Stümper(?) hatte irgendwie nie wirklichen Antrieb das Buch zu lesen. Der Kurzabriss hat mich nicht wirklich gefesselt und desto mehr Lob kam, desto weniger hats mich interessiert.

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    • filmschrott Januar 12, 2015 um 11:15 pm

      Das Jahr fing scheiße an, weil ich krank war/bin und immer noch nicht weiß, was es ist. Immerhin hat sich der Verdacht auf Multiple Sklerose wohl nicht bestätigt. Aber ganz ausgeschlossen ist es auch nicht. Hatte schon bessere Jahresstarts.

      Vor dem Fest ist mir auch nur durch meinen Vater in die Hände gefallen und ich wusste vorher gar nichts darüber. Mich hats jetzt nicht wirklich vom Hocker gehauen, aber totaler Müll sit es auch nicht. Eben ein durchschnittlicher Roman für mich. Allerdings ist das ja auch geschmacksabhängig. Mag auch sein, dass das ganz tolle Literatur ist, aber das interessiert mich nicht. Ich will beim Lesen unterhalten werden und das möglichst durchgehend. Das hat das Buch nicht geschafft, egal wie literarisch perfekt es nun sein mag.

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