Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Halloween-Blogparade

Juli von Pieces Of Emotion hat mich mal wieder zu einer Blogparade animiert. Und obwohl ich mit Halloween nicht wirklich was am Hut habe, mache ich mal mit.

 

1. Für die einen ist es ein blöder Ami-Brauch, für die anderen ein ernsthafter Feiertag: Wie ist deine Meinung zu Halloween?

Als ernsthaften Feiertag betrachte ich es nicht, aber für einen blöden Brauch halte ich es auch nicht unbedingt. Ist eben wie Karneval. Lasst den Leuten halt ihren Spaß. An mir geht sowieso beides völlig vorbei.

 

2. Feierst du Halloween und wenn ja, wie?

Wie gesagt, geht Halloween an mir so vorbei. Ich kenne auch niemanden, der das groß feiert. Aber da mein Cousin am selben Tag Geburtstag hat, habe ich auch so nen Grund zu saufen.

 

3. Was ist dein Lieblingskostüm?

Jeden Morgen, wenn ich in den Spiegel gucke, sehe ich aus, wie ein Erschrecker in der Geisterbahn.  Den Rest des Tages schlurfe ich dann durch die Gegend wie ein obdachloser Zombie. Gegen Abend nehme ich dann meine normale Gestalt an und sehe nur noch aus wie ein Obdachloser. Damit habe ich eigentlich genug Kostümierung abgedeckt.

 

4. Was war dein Kindheitsmonster?

Puh, schwierig. Damals hatte ich Angst, in den Keller zu gehen. keine Ahnung, ob ich da Monster vermutet habe. Ansonsten habe ich immer meinen Kleiderschrank aufgelassen, damit da nicht plötzlich ein Monster rausspringen kann. Ich weiß, hochintelligente Taktik von mir.

Nebenbei hatte ich letztens einen Alptraum, in dem ich von einem Muppet verfolgt wurde. Einem MUPPET! An mehr kann ich mich nicht mehr erinnern, da ich mich sowieso selten an meine Träume erinnern kann, aber das ist aus irgendeinem Grund hängen geblieben.

 

5. Viele Leute schwören, nicht abergläubisch zu sein. Aber Hand auf’s Herz: Jeder glaubt doch irgendwie, Glück und Pech beeinflussen zu können. Welchem Aberglauben hängst du an?

Ich glaube nicht an Vorbestimmung, oder daran, dass man Glück und Pech bewusst beeinflussen kann. Klar, unsere Handlungen haben Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt. Allerdings weiß man natürlich vorher nicht, was eine Handlung bewirkt. Eben der berühmte Schmetterlingseffekt.

 

6. Glaubst du an Geister?

Nein.

 

7. Der Tod lauert überall… In welcher Situation ist dir mal der Gedanke gekommen: “Ich hätte gerade sterben können?”

Wahrscheinlich in meiner Hochphase des sinnlosen Alkoholismus, aber daran kann ich mich kaum noch erinnern. Allerdings gab es zumindest einen Moment, der mir im Gedächtnis geblieben ist. Ein Kollege hatte sich einen Porsche gekauft. Irgendwo billig abgestaubt, das Ding, wie er es oft mit Autos macht. Autos gehen mir zwar am Arsch vorbei, aber er wollte uns die Karre unbedingt zeigen. Geparkt hatte er den Wagen in der dunkelsten Parkplatzecke, die man jenseits der Milchstraße finden kann. Ich torkelte also zum Auto, beguckte mir die Karre, soweit das in der Finsternis möglich war. Ich ging um das Auto herum und fiel in ein ungefähr zwei Meter tiefes Loch, von dem er nichts erwähnt hatte. Wahrscheinlich weil er es selber nicht gesehen hatte, in der dunklen Ecke. Nachdem ich festgestellt hatte, dass ich nur wenige Zentimeter an ein paar aufgestellten Stangen vorbeigerauscht war, kletterte ich aus dem Scheißloch, blutete wie Sau und trank die ganze Nacht weiter. Das Gute am Besoffensein ist eben, dass die Schmerzen erst am nächsten Tag kommen. Hätte jedenfalls schlimmer ausgehen können.

Ansonsten wurde ich nur hin und wieder fast überfahren, weil manche Idioten fahren, wie die letzten Arschlöcher, aber das kennt wohl jeder.

 

8. In unserer heutigen Zeit wird der Tod gerne ausgeblendet. Wie gehst du persönlich damit um?

Ich bin da ziemlich offen und ich denke, dass ist auch ganz gut so. Irgendwann ist für uns alle nun mal das Ende der Straße erreicht. Ich glaube allerdings, dass danach auch wirklich einfach Ende ist. Dunkelheit, Finsternis, Schwarz, Wasweißdennich. Deshalb habe ich auch nicht wirklich Angst vor dem Tod. Denn wo nichts ist, gibt es auch nichts, vor dem man sich zu fürchten braucht. Aber vorm Sterben habe ich Angst. Diese letzte Erfahrung wird wohl keine wirklich angenehme sein, egal auf welche Art und Weise man letztlich abtritt. Man kann eigentlich nur hoffen, dass es kurz und schmerzlos über die Bühne geht; wenn das denn überhaupt möglich ist. Wir werden sehen.

 

9. Ich lege dir 1000 Euro in bar auf den Tisch und einen Zettel, auf dem steht “Hiermit verkaufe ich dem Besitzer dieses Vertrags meine Seele”. Würdest du das Geld nehmen und ihn unterschreiben?

Wäre kein fairer Deal, denn ich kriege 1000 Euro und du kriegst nichts. Wo soll ich unterschreiben?

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11 Antworten zu “Halloween-Blogparade

  1. friedlvongrimm Oktober 31, 2014 um 1:49 am

    Welcher Muppet denn? Mein Beaker macht sowas nicht.^^

    Dein Alkoholkonsum klingt irgendwie bedenklich, so nebenbei bemerkt. Ist eine Intervention von Nöten?^^

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    • filmschrott Oktober 31, 2014 um 2:33 am

      Weiß nicht mehr, welcher Muppet es war. Wahrscheinlich Uncle Deadly. Der sieht zumindest am gefährlichsten aus.

      Nee, alles im Griff. Ist lange her. Mittlerweile kommt das eher selten vor. Also das Megabesäufnis. In Löcher falle ich aus Prinzip nicht mehr.

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  2. Wortman Oktober 31, 2014 um 8:06 am

    Nette Beschreibung bei Nr. 3 😉
    Wenn man das alles so liest, scheinst du schwer gezockt zu haben… Was hat den Konsum gedrosselt?

    *ooh* Du bist der Erste, der bei den 1000 Euros unterschreibt 🙂

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