Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Monatsarchive: Juni 2014

Blogparade: Dieser Film darf nie passieren

Manchmal geht ja einfach die Fantasie mit einem durch und man stellt sich vor, wie toll ein Film doch sein könnte, wenn dies und jenes so und so passieren würde. Aber Oldboyrap will davon nix wissen. Denn er interessiert sich mehr dafür, was für uns das größte, auf Zelluloid gebannte, Grauen wäre. Dazu hat er sich ein paar Fragen ausgedacht, die es zu beantworten gilt. Aufmerksame Leser dieses Blogs werden allerdings festgestellt haben, dass ich hier nicht einfach über Filme schreibe. nein, hier gibt es immer den ganzen Film. Und da mache ich auch heute keine Ausnahme.

FILMSCHROTT presents

A Bay/Emmerich Production

Til Schweiger Megan Fox

HAWAII HEAT

Arnold Schwarzenegger Vin Diesel Ben Affleck Steven Seagal

Kristen Stewart Paris Hilton Robert Pattinson & Adam Sandler

With Special Appearances by:

Lady Gaga Britney Spears Justin Bieber & Miley Cyrus

Original Score by:

The Guys who made the Piranhaconda-Soundtrack

Screenplay by:

The Guys who write all Michael Bay and Roland Emmerich Movies

Directed by Michael Bay & Roland Emmerich

Ein Stahlwerk irgendwo im Nirgendwo. In Käfigen sitzen irgendwelche Leute und machen nichts weiter, als, nun ja, sitzen. Mit Skimasken getarnte Typen tapern zwischen den Käfigen auf und ab und sehen unglaublich gefährlich aus, mit ihren AK-47s.

Draußen vor dem Werk fährt ein Polizeiaufgebot vor. SWAT und so. Aus einem der Autos steigen Til Schweiger und Megan Fox, die coole Sonnenbrillen tragen, damit man nicht so schnell bemerkt, dass sie nur einen Gesichtsausdruck drauf haben.

Eine vermummte Gestalt steht auf einem Gerüst und schaut auf die Käfige runter, als die Cops den Laden stürmen. Die Gestalt heut ab, während unten das Geballer startet. Schweiger und Fox verfolgen den Vermummten. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd holt Schweiger die Gestalt ein, reißt die Kapuze runter und entblößt Adam Sandler. Kurzer Faustkampf, aber Sandler kann sich den Vorteil sichern, indem er Schweiger die Sonnenbrille abnimmt, welcher dadurch geblendet ist, da sich seine Augen erst an das Licht gewöhnen müssen. Dadurch gelingt Sandler die Flucht, aber Fox wartet hinter der nächsten Tür und tritt ihm in die Eier. Sandler geht zu Boden, hat aber Plan B und holt eine Fernbedienung hervor. Er drückt einen Knopf und das Stahlwerk fliegt in die Luft. Sandler Schweiger und Fox natürlich nicht, denn sie waren draußen, ungefähr einen Meter von dem Werk entfernt. Und das reicht zum Überleben. Schweiger und Fox versuchen geschockt zu gucken, dann führen sie Sandler ab, während hinter ihnen das Werk zusammenfällt und abfackelt. Um den großen Twist anzukündigen stößt eine Hand aus einem brennenden Metallhaufen im zerstörten Stahlwerk.

Drei Jahre später ist Adam Sandler aus dem Gefängnis ausgebrochen. In Hawaii hängt ein Atomphysiker (Steven Seagal) mit seiner Tochter (Paris Hilton) rum und wird entführt. Die Polizeichefin (Kristen Stewart) ist überfordert, guckt bekifft wie immer, und fordert Hilfe aus New York an. Natürlich werden Jack Jackson (Schweiger) und Joan Jones (Fox) zur Hilfe geschickt. Diese haben aber den Vorfall vor drei Jahren noch nicht ganz verdaut. Jack ist ein Alki, Joan abhängig von Nikotinkaugummis. Das muss dann aber auch an Charakterentwicklung reichen.

John Johnson (Sandler, der ja nur an Orten dreht, an denen man ganz toll Urlaub machen kann) hängt in einer Höhle ab und erfährt von der Ankunft der Detectives. Deshalb schickt er sein Actionteam, bestehend aus Arnold Schwarzenegger, Vin Diesel und Ben Affleck los, um diese gebührend in Empfang zu nehmen.

Joan und Jack kommen in Hawaii an, werden mit Blumenkränzen behangen und fahren los, um sich mit der Polizeichefin zu treffen. Weit kommen sie aber nicht, denn das Killerkommando kommt in einem Panzerwagen angefahren und ballert alles nieder, was irgendwie in der Nähe ist. Nach einer Verfolgungsjagd, bei der gefühlt 800 Autos, 200 Kleinbusse, 42 LKW und 1 Hubschrauber geschrottet wurden, können Jack und Joan entkommen.

John labert den Atomphysiker dicht und erklärt seinen Plan. Der Physiker soll eine Atombombe für ihn bauen, die er unter einem Vulkan zünden will, um diesen dadurch zum Ausbruch zu bringen, und dadurch Hawaii in Flammen aufgehen zu lassen. Der Physiker wehrt sich anfangs, aber als John seine Tochter bedroht, macht er sich dann doch an die Arbeit.

Thomas Thomson (Robert Pattinson) plant ein großes Benefizkonzert, an diesem Abend. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und die Besucher stehen bereits Schlange. (Oh, das reimt sich.)

Jack und Joan kommen beim Polizeirevier an. Jack geht noch kurz zum Kiosk nebenan, um sich was zu Saufen zu holen. Joan wechselt ihr Nikotinpflaster. Die Polizeichefin erklärt die Lage und die Detectives machen sich auf den Weg zum Hotel, aus dem der Physiker entführt wurde.

John ist nicht begeistert, als ihn Affleck darüber in Kenntnis setzt, dass die beiden entkommen sind. John schickt die Killer ebenfalls zum Hotel, weil er vermutet, dass die Detectives dort mit ihrer Arbeit beginnen.

Dort erkunden Jack und Joan gerade das Zimmer der Entführten. Die Killerbrigade kommt vorbei und macht Kleinholz aus dem Laden. Jack und Joan klettern aus dem Fenster und aufs Dach des Gebäudes. Die Killer verfolgen sie. Jack gerät in einen Faustkampf mit Schwarzenegger, der damit endet, das beide vom Dach fallen. Schweiger kann sich aber natürlich an der Hauskante festhalten. Schwarzenegger fällt, ruft noch kurz „I’ll be back!“ und landet unten auf einem Nitroglycerintransporter. Die Explosion zerlegt den halben Häuserblock.

Joan zieht Jack hoch. Aber keine Pause für die Helden, denn Affleck wirft Molotowcocktails. Jack zieht seine Waffe und schießt, in bester Scharfschützenmanier auf Afflecks Arm, der dadurch eine der Flaschen fallen lässt und in Flammen aufgeht. Nachdem er vom Dach gefallen, und auf einem Heuwagen gelandet ist, der brennend in einen Supermarkt fährt, findet Joan sein Handy.

Steven Seagal kommt mit einem Kampfjet angeflogen und ballert aus allen Rohren. Jack und Joan fliehen über einige Dächer. Jack findet eine Axt und hackt damit eine Werbetafel um, die auf den Kampfjet fällt, der dadurch in einen Häuserblock segelt und explodiert.

Joan checkt das Handy und findet heraus, dass der Entführer beim Vulkan ist.

Thomas ist nervös, weil sein Hauptact noch nicht da ist. Das Konzert beginnt, mit Miley Cyrus Musik, die in den folgenden Szenen den Soundtrack stellt.

John steht auf dem Krater des Vulkans und schaut auf Hawaii herab. Die Detectives kommen vorbei und wollen die Entführten wieder haben. John hat keinen Bock drauf und erklärt, dass dies alles eine Racheaktion ist, weil er der Entführer ist, den sie vor einigen Jahren eingebuchtet haben. Er ist aus dem Knast geflohen und hat diesen genialen Plan geschmiedet. Für Hawaii hat er sich entschieden, weil er Ukulelenmusik absolut zum kotzen findet. Er holt eine Fernbedienung aus der Tasche, mit der er die Bombe zünden kann. Er will den Knopf drücken, aber Schweiger zieht seine Knarre und erschießt ihn. Aber völlig unerwartet erklärt John, dass ihm Schweigers Waffen nix anhaben können, denn er und seine Killertruppe sind Cyborgs aus dem Weltall, die Menschen etführen, um diese zu studieren. Ein Analsondenjoke fehlt an dieser Stelle, weil niemand auf Sandlers Ideen beim umschreiben des Drehbuchs eingegangen ist.

Joan weiß, wie man mit Cyborgs umgeht und tritt Sandler wieder in die Klöten. Warum ihm das was ausmacht, weiß wohl nur er selbst. Joan stößt ihn in den Krater des Vulkans, aber Sandler ist cool, und drückt im Fall den Knopf, der die Bombe hochgehen lässt.

Joan und Jack fliehen vor dem ausbrechenden Vulkan. Mit einem Jeep heizen sie, von Lava verfolgt, durch die Walachei. Die Explosion hat zusätzlich ein Erdbeben ausgelöst, wodurch alles durch die Gegend fliegt. Durch den Elektromagnetischen Impuls der Atomexplosion, stürzen überall Helikopter und Flugzeuge ab. Ein Tornado reißt einige Häuser ein, weil noch Geld für Special Effects übrig war.

Beim Benefizkonzert performt Britney Spears gerade „Oops, I did it again“, was für den Rest des Films die musikalische Begleitung der Action bietet. Das Konzert endet allerdings in kompletter Zerstörung, als Panik ausbricht, und alles in Fetzen fliegt, da überall brennendes Gestein auf die Erde regnet. Jack und Joan ballern mit ihrem Jeep direkt durch das Chaos, überfahren einige Konzertbesucher und Justin Bieber. Dann stellt sich ihnen aber Lady Gaga in den Weg, die ihre Haut vom Arm reißt und eine Strahlenkanone präsentiert, mit der sie auf den Jeep feuert. Joan weicht einigen Schüssen aus und fährt Gaga über den Haufen. Der macht das zwar nix aus, aber sie wird von der Lava erwischt und schmilzt langsam dahin, wie Richter Doom bei Roger Rabit.

Man kommt zum Hafen, wo das reinste Chaos herrscht, weil jeder die Insel verlassen will. Boote, Schiffe und Gebäude gehen in Flammen auf, brechen vom Beben der Erde zusammen, oder werden von Tornados weggerissen. Joan und Jack schnappen sich ein intaktes Motorboot und hauen ab.

Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn Arnie, Affleck und Diesel sind wieder da, wenn auch etwas verbruzelt. Mit einem weiteren Motorboot nehmen sie die Verfolgung auf. Diesel springt auf Joan und Jacks Boot. Faustkampf, Jack schnappt sich eine Harpune, ballert Diesel das Ding in die Fresse, der vom Boot fällt und in die Motorschraube des Cyborgboots gerät. Dieses verliert die Kontrolle und fährt in einen Tanker, der zufällig da lang schippert. Megaexplosion auf dem Ozean, überall fliegt brennender Scheiß durch die Gegend und regnet auf Joan und Jack herab. Diese küssen sich, während im Hintergrund Hawaii im Meer versinkt, und fahren dann in den Sonnenuntergang.

Credits, doch es kommt noch was hinterher. Kristen Stewart hat überlebt und rudert auf einem Boot davon. Ein Shot auf ihr Gesicht und ihre Augen blitzen rot. Mit einer bekiff … äh, böse grinsenden Stewart endet der Film dann endlich.

Ich hoffe mal, dieser Text beantwortet soweit alle Fragen, aber eine bleibt natürlich offen. Also ich schätze, wenn ich dieses Machwerk gucken müsste, würde ich mein Leiden beenden, indem ich mich mit einem Filmnegativ selbst erdrossel. Spätestens nach der drohenden Fortsetzung, wäre das sowieso der letzte Ausweg.

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Leichtbekleidete Kampfkunst in physikalisch fragwürdiger Umgebung

„Oh please, Mother, make it stop!“ – The Exorcist, 1973

Das obige Zitat würde wohl auf jeden Film hier passen, aber was besseres war gerade nicht zu finden, also kommen wir direkt auf den Punkt:

Videospielverfilmungen. Was kann man dazu groß sagen, außer: Sie sind in der Regel der letzte Dreck. Ein Beispiel dafür, hatten wir hier schon. Und man schaue sich alleine an, was Uwe Boll in dieser Richtung verbrochen hat – oder anders gesagt: Man schaut es sich besser nicht an. Aber nicht nur Herr Boll ist in der Lage, diese Vorlagen völlig in den Sand zu setzen, wie der heutige Film eindrucksvoll unter Beweis stellt.

D.O.A.: DEAD OR ALIVE – USA, DEUTSCHLAND, UK – 2006 – 87 Min.

Starring: Jede Menge Mädchen in Bikinis

Die Frage nach dem Sinn einer Verfilmung über ein Beat Em Up Videospiel muss man sich ja schon aus Prinzip stellen. Schließlich existieren genügend Beispiele, dass es nicht wirklich funktioniert. Aber trotzdem wird es natürlich immer wieder gerne versucht. Und warum? Ganz einfach. Weil Videospielverfilmungen, trotz des ganzen Rotzes, den es in dieser Kategorie gibt, immer wieder erfolgreich sind. Andererseits: Diese hier war es nicht wirklich.

Nach einer Kamerafahrt durch eine schlecht animierte asiatische Stadt, landet man bei Prinzessin Kasumi, die erfährt, dass ihr Bruder tot ist. Währenddessen zirpt ne Grille, womit schon mal klar ist, was man bei diesem Film für Reaktionen des Zuschauers erwartet.

Kasumi will sich verpissen, aber wird von Ayame aufgehalten. Die ist zwar ihre Dienerin, stellt aber direkt mal klar, dass sie kein Problem damit hat, die Prinzessin um die Ecke zu bringen. Die springt dann über eine 42 Meter hohe Mauer und fliegt mit einem Segeldrachen durch die Wolken. Ein Bumerang lädt sie zum DOA ein.

Die ehemalige Wrestlerin Tina sonnt sich auf einer Yacht, die von Piraten überfallen wird. Tina vermöbelt mal eben die Piraten und besäuft sich anschließend. Natürlich erhält auch sie eine Bumerangeinladung.

In Hongkong wird irgendeine andere, nur mit Handtuch bekleidete, Tussi verhaftet, die alles über Diamanten weiß. Die Verhaftung läuft natürlich nicht wie geplant und die Cops kriegen vors Fressbrett. Nachdem sie einem alten Sack im Fahrstuhl die Klamotten klaut, gelingt Christie die Flucht. Ein Bumerang kommt selbstverständlich auch noch angeflogen.

So weit, so uninteressant. Man erfährt nebenbei nicht mal im Ansatz, was das DOA ist, was die Tucken damit zu tun haben, und woher diese tollen Bumerangs kommen, die scheinbar auch über 1000 Kilometer ihr Ziel ganz sicher erreichen. Aber vielleicht gibt’s ja noch ein paar Erklärungen. Verlassen sollte man sich aber wohl nicht darauf.

Im Flugzeug treffen sich dann alle Eingeladenen. Da wären die drei Mädels, der arrogante Zack, Max, den Christie erst mal an den Eiern packt, weil er sie in Hongkong sitzen lassen hat, oder so, Tinas Vater, der scheinbar Hulk Hogans Garderobe geplündert hat, und weitere Fritzen, die nicht näher vorgestellt werden. Per Fallschirm geht’s dann zur Insel, auf der das Turnier stattfindet, wobei die Weiber am Arsch der Welt landen, und jetzt einen Weg zum Austragungsort finden müssen. Die Mädels klettern irgendeinen Turm hoch, um die Spannung zu steigern; und man gelangt durch Teamwork zum DOA, wo alle schon warten.

Eine schlecht animierte Kamerafahrt später setzt Turnierleiter Donovan einen Test an, damit man die Mädels in Unterwäsche betrachten kann. Mehr Sinn scheint nicht wirklich dahinter zu stecken. Donovan lässt dann jedem ne Spritze geben, wodurch er von jedem die Stärken auf seinen Computer downloaden kann, damit er ausgeglichene Paarungen ansetzen kann. Äh, ja …
Es folgt etwas uninteressantes Gekloppe, um erst mal das Fallobst loszuwerden. Irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf, dass dieses Downloadding nicht richtig funktioniert, denn nach ausgeglichenen Kämpfen sah das nicht wirklich aus.

In einem Rückblick sieht man, wie Kasumis Bruder zum letzten Turnier eingeladen wurde, nachdem er die Prinzessin gerettet hatte, indem er eine Horde Entführer mit kleinen Nadeln außer Gefecht setzte. Donovan zeigt Kasumi die Klippe, von der ihr Bruder gestürzt ist. Die Leiche wurde nie gefunden. Der große Storytwist bahnt sich an. Kasumi glaubt natürlich, dass ihr Bruder noch lebt, und will ihn suchen. Hayabusa verspricht Kasumi ihr zu helfen, ihren Bruder zu finden.

Christie poppt mit Max, Zack schmeißt sich an Tina ran, Donovan setzt Kasumi gegen Leon an, der im letzten Jahr das Turnier gewann und Kasumis Bruder von der Klippe warf. Ayame will Kasumi nen Kopf kürzer machen, aber Leon kommt und Ayame haut ab. Kasumi tritt Leon mehrfach in die Fresse, was den aber nicht mal ansatzweise tangiert. Der Kampf geht durch Christies Schlafzimmer, die zum Glück mit Vögeln fertig ist, in den Pool, wo gerade Tina Zacks Badehose geklaut hat. Hulk Hogan, oder wie auch immer der Vater von Tina heißt, erwischt seine Tochter mit Christie im Bett, weil sie ein Paar sind, oder gerne Sleepovers abhalten, oder einfach gerne halb nackt nebeneinander liegen, oder was auch immer. Kurz darauf kämpfen Vater und Tochter gegeneinander. Dabei geht es aber ausnahmsweise nicht darum, den Gegner auszuknocken, sondern ihn in den See zu werfen. Tina gewinnt. Daddy freut sich.

Strandpause, damit man die Mädels im Bikini ansehen kann. Während Zack den schlechtesten Rap aller Zeiten bringt, spielen die Ischen Volleyball und Hayabusa durchsucht Donovans Labor nach Hinweisen auf den Verbleib von Kasumis Bruder. Zuvor muss er sich natürlich durch eine Horde Lakaien prügeln, die aber keine Herausforderung darstellen. Als guter Spion stellt er sich aber nicht gerade heraus, denn er wird direkt mal von ner Überwachungskamera entdeckt und in nen Raum gesperrt. Kasumi hat keinen Bock mehr auf Ballspielen und wird in nem Bambuswald mal wieder von Ayame angegriffen. Die kriegt ein bisschen Bambus zu schlucken und macht sich vom Acker, als die anderen Weiber auftauchen.

Donovans Computerexperte Weatherby will Helena flachlegen, Zack will mit Tina tanzen, die ihm dafür in die Fresse tritt. Am nächsten Morgen gibt’s den offiziellen Kampf zwischen den beiden, bei dem Zack KO geht. Damit wirklich niemand den Knockout anzweifeln kann, gibt es Vogelgezwitscher. Vielleicht wäre es besser gewesen, den Film als Looney Tunes Cartoon zu produzieren. Zacks Rolle hätte Wile E. Coyote spielen können. Zack gibt zu, sich in Tina getäuscht zu haben und will seine ganze Kohle auf ihren Sieg setzen.

Bikinikampf im Regen, zwischen Helena und Christie. Christie gewinnt und entdeckt dabei ein Tattoo auf Helenas Rücken, dass der Code für einen Tresor ist, den sie versucht zu plündern. Denn sie ist eine Diebin. Anschließend gehen die drei Mädels Hayabusa suchen, während Weatherby sich wieder an Helena ranschmeißt. Die Tussen finden den Überwachungsraum und den bewusstlosen Hayabusa. Ihre Begeisterung hält sich in Grenzen. Donovan ist ebenfalls nicht begeistert, als Wannabe Helana erzählt, dass Donovan ein falsches Spiel spielt. Der setzt alle Gefolgsleute auf Weatherby und Helena an, die aber, trotz Schwertern, keine Schnitte gegen die Frau haben.

Donovan hat die vier Eindringlinge im Labor gefesselt und präsentiert ihnen die Zukunft, in Form von: einer abgefahrenen Sonnenbrille! Und dem Download der Stärken seiner Gefangenen in seinen eigenen Körper. Die Sonnenbrille ist aber irgendwie cooler. Kasumis Bruder wurde ebenfalls gefangen gehalten – SCHOCKER! – und muss jetzt gegen Donovan ran. Wenn er gewinnt, dürfen alle gehen, wenn nicht, müssen sie alle verrecken. Donovan kriegt erst mal vor die Schnauze, aber nach 10 Sekunden hat die Sonnenbrille den Kampfverlauf runtergeladen. Also dafür, dass Kasumis Bruder der beste Kämpfer der Welt sein soll, ging das recht schnell. Kann der nur die drei Kicks, die er gebracht hat, oder was? Der Bruder verkackt und fliegt den Turm runter, wird aber im Fall von Ayame aufgefangen, die da zufällig gerade rumstand.

Christies Freund Max will den Tresor knacken, Wannabe tippt auf ner Tastatur rum, Donovan will sein Downloadprogramm verkaufen, Weatherby tippt weiter und unterbricht die Übertragung. Dann informiert er die CIA. Max ist im Tresor und zitiert Jerry Maguire. Statt Schotter kriegt er aber von einem irgendeinem Typen vors Maul. Helena will Donovan aufhalten. Der kann Helenas Kampfstil nicht runterladen, weil, äh, keine Ahnung. Helena verliert trotzdem und Donovan aktiviert den Selbstzerstörungsmodus. Uh, sehr einfallsreich.

Weatherby lässt die Gefangenen aus ihren Downloadkapseln frei, die vier Überkämpferinnen treten gegen Donovan auf dem Turm an, es kommen Leitern, Seile und Ketten zum Einsatz, Kasumi und Tina schmieren ab, werden aber von Ayame und Kasumis Bruder gerettet. Donovan verliert seine Sonnenbrille, Kasumi sticht ihm eine Todesnadel in den Nacken, alle springen von dem 8000 Meter hohen Turm in die Tiefe, als dieser explodiert.

Die Piraten vom Anfang des Films fischen Tina aus dem Wasser, die ihr Boot klaut und alle rettet. Nach viel Rumgeknutsche und einem Highlightvideo des Films, der keinerlei Highlight zu bieten hatte, ist der Spaß vorbei.

Gelernt haben wir nix. Aber bei allem was der Film an ungenialen Einfällen zu bieten hatte, bleibt eine Frage offen:

Wer hat denn jetzt eigentlich das Turnier gewonnen?

Media Monday #154

Auch an Pfingsten gibt es den Media Monday.

 

1. Filme werden für das Kino gemacht – sagt man ja so schön. Doch dann gibt es da ja auch noch Fernsehfilme. Die zeichnen sich für mich zuvorderst dadurch aus, dass mir keiner einfällt, den ich gesehen habe. Kommen die nicht alle auf Sat 1?

2. Als Literatur kann man ja vieles bezeichnen. Für mich macht es keinen Unterschied, ob es hohe Literatur ist, ein Groschenroman, oder ein Sachbuch. Was mir gefällt, gefällt mir, was nicht, äh, nicht. .

3. Übermächtige Helden, die nicht sterben zu können scheinen sieht man mittlerweile in jedem zweiten Film, weshalb diese kaum noch spannend sind. Klar, auch die früheren Blockbuster liefen nach ähnlichem Schema ab, aber zumindest schienen Helden damals verletzlicher zu sein. Gutes Beispiel: Stirb Langsam.

4. Nicht, dass man den Namen des Kameramannes kennen müsste, aber gerade Kein Einziger ist mir im Gedächtnis geblieben ob der ungewöhnlichen Blickwinkel und des einzigartigen Looks, denn ich sehe auch alles, wenn die Kamera ganz normal gehalten wird. Das Einzige was mir dazu einfällt, ist, dass Alfred Hitchcock gerne mit Kameratechniken rumexperimentiert hat, aber der war ja sowieso bei allem visionär.

5. Animes interessieren mich nicht .

6. Mobile Games – sprich Apps – zu aktuellen Kinofilmen interessieren mich noch weniger .

7. Zuletzt gesehen habe ich The Mystical Adventures of Billy Owens und das war unfassbar fürchterlich , weil es für meinen Blog war. Coming Soon…

Der schlechteste Film #2

So, nachdem diese Reihe in der letzten Woche mehr oder weniger erfolgreich gestartet ist, geht es jetzt in die zweite Runde. In der letzten Woche, traf ich mit Leonardo Di Caprio eine eher umstrittene Wahl zum Einstieg, weil viele der Meinung sind, dass der Mann eigentlich gar keinen schlechten Filme gedreht hat. Scheinbar haben die alle Romeo & Juliet nicht gesehen, in denen Leute der Gegenwart an der Tankstelle rumhängen, und rumlabern, als wären sie Minus 400 Jahre alt.

Aber egal, diese Woche drehe ich den Spieß einfach um und frage nach dem schlechtesten Film von einem Mann, der eigentlich nur Mist verzapft, so lange er beim Dreh einen tollen Urlaub verbringen kann. Die Rede ist von:

 

ADAM SANDLER

 

Also, was ist sein schlechtester Film und warum? Postet entweder auf eurem Blog und verlinkt hier, oder schreibt direkt in die Kommentare.

Blogparade: Einmal und nie wieder

Ruff-tata ruff-tata ring-di-ding-ding-ding. Schon wieder zieht eine Parade vorbei. Schöne Sache. Wenn nur die Paukenschläge nicht immer so laut wären. Fresse da draußen!

 

Naja, die gesangsbegabte Lehrmeisterin fragt nach 10 Filmen, die man nie wieder sehen will. Aus welchem Grund auch immer. Ich könnte es mir jetzt leicht machen und einfach diesen, jenen, dieses Meisterwerk der Geisteskrankheiten, das Teil hier, oder auch das, was auch immer das sein sollte, und fünf weitere Vertreter aus der Ansammlung der Qualen aus meinem Blog nennen, aber das ist ja irgendwie nicht Sinn der Sache.

Ich könnte auch einfach alles nennen, was ich mit Megan Fox gesehen habe, und noch sehen werde, aber auch das würde der Aufgabe nicht wirklich gerecht.

Deshalb hier meine 10 Filme, die ich mir nicht noch mal ansehen werde:

 

GHANDI – Boah, war der laaaaaaaaaaaaang. Kann natürlich auch daran liegen, dass mich Religion kein bisschen tangiert und ich es nicht sonderlich spannend finde, einem Typen beim Verhungern zuzugucken.

 

BLACK SWAN – Womit ich scheinbar auch nix am Hut habe, ist das Ballett. Der Film war von der Prämisse her echt interessant, aber Ballett, äh, nee. Echt nicht. Kann ich nix mit anfangen. Immerhin hat mir dieser Film das deutlich gemacht.

 

THE SIXTH SENSE – Ich habe es schon mal irgendwo erwähnt. Wenn man das Ende kennt, verliert der Film einfach komplett seinen Reiz.

 

THE CHUMSCRUBBER – Was zur Hölle wollte mir dieser Streifen eigentlich vermitteln? Ganz komisches Teil. Und das nicht im positiven Sinne. nicht wirklich schlecht, aber für mich einfach belanglos.

 

DISTURBIA – Fenster zum Hof-Klon, der nicht wirklich schlecht gemacht war, aber warum soll ich mir das noch mal geben, wenn Hitchcocks Original sowieso auf ewig unerreicht bleibt?

 

DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE – Ja, schöner Film und alles, aber mich hat das einfach nicht wirklich vom Hocker gehauen. War nicht mein Humor und auch sonst war das alles irgendwie nicht so mein Ding.

 

DER PATE – BLASPHEMIE! Ja, ich weiß, aber, wie schon erwähnt, habe ich nix mit Religion zu tun, also darf ich das. Natürlich sind die Filme ausnahmslos großartig, aber eben auch langatmig ohne Ende. Irgendwo in den Weiten des Internets habe ich mal diesen schönen Vergleich gelesen: Wenn Der Pate klassische Musik ist, wäre GoodFellas Rock’n’Roll. Tja, ich bin Rockfan.

 

DER HOBBIT – Nicht wirklich kacke, aber zu lang und ich vermisste einfach dieses Herr der Ringe Gefühl der Trilogie von Peter Jackson. Ich schiebe es auf CGI und Kindergartenhumor am Fließband.

Aufmerksame Leser werden festgestellt haben, dass das erst 8 Filme sind. Da mir mehr aber einfach nicht eingefallen sind, wage ich einen kurzen Blick in die Zukunft und sage mal vorraus, dass es mir mit den beiden weiteren Hobbit-Filmen nicht anders ergehen wird. ich weiß, ist etwas gemogelt, aber hey, jetzt sind’s 10.

Freistilfischen zu Lande

„Find The Fish!“ – The Meaning Of Life, 1983

Dieses Zitat könnte durchaus als Inspiration für das Drehbuch des heutigen Films gedient haben. Der Eindruck wird noch dadurch verstärkt, dass der heute besprochene Film im selben Jahr erschien und das Drehbuch scheinbar in ungefähr 42 Minuten zusammengeschrieben wurde. Wahrscheinlich hat der Drehbuchautor die Monty Python Komödie gesehen und sich in der Mitte des Films gedacht: „Hey, geil! Daraus mach ich nen Film!“ Was dabei rauskommt, seht ihr hier:

SMOKEY AND THE BANDIT PART 3 – Das ausgekochte Schlitzohr 3 – USA – 1983 – 81 Min.

Starring: Viele Typen mit Hut und ein überflüssiger Supporting Cast

In den ersten Minuten wird erst mal die Erinnerung an die Vorgänger aufgefrischt. Die gezeigten Szenen stellen nebenbei einen von nur zwei Auftritten des echten Bandit dar, wodurch man sich schon aus Prinzip fragen muss, wer diese Fortsetzung für ne gute Idee hielt.

Der eigentliche Film beginnt dann mit einer Rede von Sheriff Buford T. Justice vor großem Publikum, von ungefähr zehn Leuten und seinem Sohn. Justice macht sein Versprechen aus Teil zwei wahr und geht in den Ruhestand. Zwei alte Bekannte, in Form von Big Enis und Little Enis, unterbrechen die Ansprache. Sehr zum Bedauern des einen gespannten Zuhörers. Die beiden wollen den Sheriff zu einer Wette überreden, in der es um seinen Job geht. Äh, ist Ruhestand nicht gleichbedeutend damit, keinen Job zu haben? Buford geht jedenfalls nicht darauf ein und tritt zurück. Wette verloren, oder was?

Es folgt der Vorspann, in dem der Ex-Sheriff nach Florida fährt, um dort seinen Ruhestand zu genießen. Und wie jeder Umzug, startet auch dieser mit einem Sprung durch die amerikanische Nationalflagge. Buford hat anscheinend kein privates Auto und deshalb einen Polizeiwagen geklaut. Kaum als Hüter des Gesetzes abgetreten, schon ein Krimineller.

Seine Freizeit genießt Justice mit dem Sammeln von Muscheln, Shuffleboard und dem ausknocken von Fitnesstrainern. Hach, das ist doch das wahre Leben.
Während nem Angeltrip mit seinem Sohn Junior fällt ihm dann auf, wie gelangweilt er ist und er nimmt doch noch die Wette der Enis Familie an, die extra zu diesem Anlass ne Parade veranstaltet. Es bleibt im Verborgenen, warum der Ex-Sheriff immer noch seinen Stern hat, aber sonst gäb’s nun mal keinen Wetteinsatz. Die Enises wetten jedenfalls, dass es Justice nicht schaffen wird, innerhalb eines Tages zu ihrer Ranch zu fahren. Schafft er es, kriegt er ne viertel Million Dollar, schafft er es nicht, ist er den Sheriffstern los, den er sowieso nicht mehr haben sollte. Um das Ganze etwas lustiger zu machen, muss der Sheriff einen Haifisch mit dem Logo der Enis Fressbude transportieren, der laut Buford aussieht wie seine Frau, die scheinbar nicht mit in Florida ist.

Buford verfährt sich auf der Suche nach ner Abkürzung und landet im mexikanischen Viertel. Die Enises haben das scheinbar vorausgesehen und verteilen, als Mexikaner verkleidet, Geld an die Massen, weil sie es eben übrig haben. T. schafft es aus der Stadt hinaus und sein Wagen verreckt, weil Little Enis den Benzintank manipuliert hat. Also muss Junior schieben, bedankt sich aber dafür, dass sein Vater das Lenken übernimmt.

Man hat scheinbar ne Tankstelle gefunden und ist wieder auf Achse. Der erste Stau lässt nicht lange auf sich warten. Verursacht wird dieser von den Enises – was für eine Überraschung – die die schönen, weißen Striche auf die Straße sprühen. Junior kriegt auch ne Ladung ab und ist damit der weißeste Kerl im Süden. Buford schlägt vor, dass sein Sohn zu dem weißen Gesicht etwas Lippenstift aufträgt, damit er ihn an ner Schwulenbar absetzen kann. Wie viele Homosexuelle mit weiß bepinseltem Gesicht er wohl schon getroffen hat? Also mir ist keiner bekannt, aber Buford weiß da vielleicht mehr als ich.

Big Enis erklärt derweil seinem Sohn, dass gewinnen nur dann Spaß macht, wenn man dabei bescheißt. Kein Wunder, dass er so erfolgreich ist. Alle reichen Menschen dieser Welt werden ihm zustimmen. Nebenbei wird absolut nicht klar, wer hier eigentlich Protagonist und Antagonist sein soll. Buford lässt sich von einer simplen Straßensperre durch einen Tanklaster allerdings nicht beeindrucken und springt einfach durch den Tank durch. Big Enis behauptet aber noch ein Ass im Ärmel zu haben und ruft Snowman an. Geldgeil, wie der nun mal ist, sagt er natürlich zu, ihnen zu helfen. Buford fährt durch nen Stapel Eis, weil in den zwanzig Minuten, die der Streifen läuft, die Karre noch nicht durch genug Krempel geknallt ist. Drei Sekunden später macht der Snowman Freds Hundehütte mit seinem Laster platt, um die Zerstörungsorgie fortzuführen.

Der Ku Klux Klan klaut Hühner von nem Transporter. Wahrscheinlich wollen sie die Häuser der Afro-Amerikaner mit Eiern bewerfen, oder eine Armee von weißen Hühnern heranzüchten, oder was auch immer. Einem echten Klanmitglied gehen eben niemals die guten Ideen aus. Ku-Klux-Karl schmiert Bier über den Transporter und man macht sich vom Acker. Buford fährt auf der selben Straße und drängt den Klanwagen in einen Teerlaster. Anschließend knallt der Hühnertransport in die Unfallstelle, wodurch der KKK geteert und gefedert wird. Sehr zur Freude des schwarzen Hühnertransporterfahrers, der die Klanmitglieder mit Hühnern bewirft. Buford erzählt seinem Sohn anschließend, dass dessen Mutter ein Klanmitglied ist und in dem Laken, wie ein Eisberg aussieht. Mörderwitz. Und ganz toll, dass der Sheriff eine rassistische Frau hat. Sehr symphatisch.

Snowman hat sich als Bandit verkleidet, um den Sheriff zu ärgern. Er gabelt Dusty Trails auf, die gerade ihren Boss vor laufender Kamera zur Sau gemacht hat und man wiederholt den Im-Auto-umzieh-Joke aus Teil eins. Snowman fängt den Haifisch vom Sheriffauto mit nem Lasso, was den Sheriff natürlich weniger erfreut. Dusty funkt Buford an und schlägt ihm vor in seinen Hut zu kacken. Es folgt die übliche Verfolgungsjagd, an die sich ein masturbierender Polizist anschließt, der natürlich seine Karre zu Schrott fährt. Bandit kennt jeden und lässt Bufords Wagen auf einer Baustelle mit Sand eindecken. Danach mischt er im Alleingang ne Bikerbar auf. Buford ist zurück und die Verfolgung geht in die nächste Runde. Es wird wieder jede Menge Zeug über den Haufen gefahren, bevor Snowman Justice abhängen kann. Buford wiedersetzt sich einer Abschleppung und wird von dem Abschleppwagen verfolgt. Mehr Zu-Schrott-Gefahre inklusive Massenkarambolage folgt.

Snowbandit landet, mit den Cops im Rücken, auf ner Stuntshow, wo er durch einen brennenden Zaun springt. Buford ist komischwerweise auch da und springt hinterher, weil dieser unlustige Running Gag unbedingt auf die Spitze getrieben werden muss. In der Stuntshow fliegen überall Autos durch die Gegend. Justice bringt unabsichtlich den Auf-Zwei-Rädern-fahren-Stunt und springt mal wieder über ne Rampe.

Die Enises haben sich als Dragqueens verkleidet, um, äh … keine Ahnung. Damit sie halt möglichst dämlich aussehen.

Snowman und Dusty sind im Hotel. Der Hai landet auf dem Flur, weil keine Hängematte für ihn frei ist. Den Hai einfach auf den Boden zu legen ist wohl keine Option. Justice ist auch da und sucht Bandits Zimmer. Er findet allerdings nur Räume, in denen irgendwelche Perversen komische Sexspielchen treiben. Die Dragqueens finden den Hai, aber ein Dutzend halb nackte Bodybuilder zerren sie in ihren Raum. Justice findet den Fisch und kettet sich versehentlich an ne Tussi, die er für Bandit hält. Weil es zu einfach wäre, das Hotel auf normalem Weg zu verlassen, beschließt man aus dem Fenster zu klettern. Macht ja auch Sinn, sonst hätte man den uvermeidlichen Gag, bei dem Buford auf der Transe liegend im Fenster stecken bleibt und stöhnt wie, na ihr wisst schon, nicht bringen können.

Man hat das Hotel verlassen und die Enises, jetzt wieder normal gekleidet (wenn man deren Outfits überhaupt normal nennen kann) lassen per Blasrohr Bufords Reifen platzen. Justice behauptet der Reifen ist platter als die Brust seiner Frau. Man macht sich auf die Suche nach nem Ersatzreifen, was Bandit die Möglichkeit gibt den Hai zurückzuklauen. Die Tussi aus dem Hotel springt aus dem Kofferraum des Sheriffs und es bleibt ein Mysterium, was sie da gemacht hat. Verfolgungsjagd die Nächste, jetzt mit der Tussi auf dem Dach von Justice und zwei luftleeren Reifen.

Snowbandit macht sich mit nem Boot vom Acker, Buford hinterher. Junior wird derweil zum Picknick eingeladen, aber lehnt ab. Der Anblick eines nackten Arsches überzeugt ihn dann allerdings doch noch. Die Bootstour endet an Land, Buford im FKK-Bereich. Die Jagd geht weiter, durch ein Minenfeld der Enises, aber selbst eine Explosion, die einen ganzen Häuserblock zerstört hätte, kann sein Auto nicht stoppen.

Snowman kommt zu der Einsicht, dass der Bandit ohne Buford nicht existieren kann und überlässt ihm den Fisch. Buford kriegt die Knete von den Enises. Er stellt Snowman und visualisiert ihn als den echten Bandit. Dann erinnert er sich aber an seinen Ruhestand in Florida und lässt ihn laufen, damit die Jagd weitergehen kann. Mit dem Start der nächsten Verfolgungsjagd endet der Spaß dann endlich und verspricht weitere Fortsetzungen, die es glücklicherweise nie gab.

Immerhin haben wir gelernt, dass ein Fisch auf dem Dachgepäckträger zu jeder Menge Action führt.

Media Monday #153

Und da ist das Wochenende auch schon wieder, nun ja, zu Ende. Immerhin stellt der Media Monday einen letzten Lichtblick dar, bevor dann die Woche mal wieder von vorne beginnt.

 

1. Eine Freundes-Clique, mit der ich gerne auch einmal abhängen würde, ist ganz klar die Leichensuchertruppe aus Stand By Me , weil man mit denen viel Spaß haben kann, glaube ich. Nur beim Zugausweichen würde ich wohl passen.

2. Bei den zahllosen Literatur-Verfilmungen frage ich mich ja ein wenig, warum sich noch keiner auf ______ gestürzt hat, denn ______ . Gibt es da wirklich noch was, das noch nicht verfilmt wurde? Mittlerweile dauert das doch höchstens noch drei Wochen, bis der Filmvertrag für den neuesten Bestseller unterschrieben ist. Aber eigentlich könnte mal jemand einen Film über die silastischen Waffenteufel von Striterax drehen. Wäre bestimmt unterhaltsam.

3. Die Grundidee von Twin Peaks fand ich ja ziemlich genial, wohingegen mich das Gesamtwerk kaum zu überzeugen wusste, weil mir das irgendwie alles zu steril wirkte. Dieses Seifenoperflair ging einfach gar nicht. Schade eigentlich, ich wollte es mögen .

4. Vampire und Werwölfe, Cowboys und Aliens, Roboter und Aliens, schön und gut, aber Knights Versus Brainsuckers From Planotron IV wäre doch mal eine richtig coole Combo, denn  das Mittelalter bietet immer eine gute Kulisse und Brainsuckers sind ganz schön üble Zeitgenossen, wenn man sie ärgert (zum Beispiel durch seine bloße Anwesenheit).

5. Wenn es mich ins Kino verschlägt, erwarte ich mir äh, gute Unterhaltung. Also im Kino will ich schon ein bisschen Action. Dramen und Komödien kan ich besser zu Hause genießen. Allerdings renne ich auch nicht in jeden bescheuerten Blockbuster, der gerade anläuft. Ist ja eh immer das Gleiche.

6. Von ______ würde ich ja gerne mal eine Lesung besuchen, weil ______ . Nee, ähm, nee. Fällt mir nix zu ein. Leuten beim Lesen zuhören ist nun wirklich nicht mein Ding. Deshalb besitze ich auch keine Hörbücher.

7. Meine zuletzt gelesenes Buch war Kaputt in Hollywood von Charles Bukowski und das war irgendwo zwischen großartig und total Banane , weil seine Geschichten am besten funktionieren, wenn sie so wirken, als hätte er sie selbst erlebt. Seine Fiction hingegen ist eher eigenartig. Trotzdem guter Mann.