Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Media Monday #148

Langweilige Nacht. Da kommt der Media Monday ganz gelegen.

 

1. Die beste Film-Szene, die in Berlin spielt gibt es wahrscheinlich in einem der Jason Bourne Filme. Was anderes fällt mir gerade zumindest nicht ein .

2. Ein Abend mit ein paar Freunden und ein paar Bier ist für mich der perfekte Filmeabend.

3. Der Sound macht einen nicht unbeträchtlichen Teil der Faszination von Gravity aus, weil es, soweit ich das beurteilen kann, das erste Mal ist, dass man diesen einigermaßen akurat dargestellt hat .

4. Wie ich Filme schaue und erlebe, hat sich durch das Internet/die sozialen Netze vor allem dahingehend verändert, dass ich mittlerweile viel informierter über die Filme bin, die ich mir anscheuen will, und dadurch auch das ein oder andere aussortiere, was ich früher einfach blind geguckt hätte .

5. Wenn ich die Chance hätte, ein eigenes Film- oder Seriendrehbuch zu schreiben, das dann auch umgesetzt wird , ginge damit ein Traum für mich in Erfüllung.

6. Bruce Willis scheint die besten Tage hinter sich zu haben, weil er mittlerweile einfach bei jedem Müll mitzuspielen scheint, der ihm angeboten wird .

7. Zuletzt gesehen habe ich Die Muppets und das war notwendig , weil ich mich damit auf die bevorstehende Fortsetzung eingestimmt habe .

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38 Antworten zu “Media Monday #148

  1. katrindoerksen April 28, 2014 um 8:25 am

    Oh, der Sound in Gravity war wirklich ein Wucht. Man hat sich so sehr mittendrin gefühlt. Und bei dem Film hat sich sogar mal das 3D gelohnt.

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  2. Wortman April 28, 2014 um 9:09 am

    Hast denn schonm al den Versuch gemacht, ein Drehbuch zu schreiben?

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    • filmschrott April 28, 2014 um 9:33 am

      Eigentlich nicht. Momentan konzentrier ich mich auf meinen ersten Roman, der schon ne Menge Arbeit macht. Ich fürchte ja auch, dass man hier in Deutschland mit nem Drehbuch wahrscheinlich eh nicht weit kommt, wenn es nicht gerade auf den Schweiger/Schweighöfer-Stil passt. Deshalb kann man sich das auch erst mal sparen.

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      • Wortman April 28, 2014 um 11:17 am

        Erster Roman? Cool. Wie weit bist du denn schon? Geht es über einen Verlag oder Selbstverlag / BoD?
        Aus welchem Genre kommt der Roman?

        In Deutschland haben sicherlich auch andere Drehbücher chancen. Man muss nur den richtigen Moment treffen bzw. es immer wieder probieren. Ansonsten wird das Drehbuch in englisch und/oder französisch übersetzt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😉

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      • filmschrott April 28, 2014 um 5:45 pm

        Der Roman ist eine Fantasygeschichte und wird eine Mischung aus Herr der Ringe, den Scheibenweltromanen und Per Anhalter durch die Galaxis werden, so wie es aussieht. Ich weiß, klingt komisch, ist aber irgendwie so passiert.
        Befinde mich da gerade in der Überarbeitungsphase. Wie das Teil dann auf den Markt geschmissen wird, weiß ich noch nicht so genau. Tendiere momentan zu Amazon KDP, oder wie das heißt. Aber muss mich da noch mal schlau machen, was es da so für Möglichkeiten gibt. Vielleicht hat hier ja schon jemand Erfahrungen damit, und kann ein paar Tipps geben …

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      • Wortman April 28, 2014 um 6:29 pm

        So komisch klingt es eigentlich nicht, wen ich mal voraussetze, dass der Spaß aus dem Anhalter-Bereich kommt. 😉
        Du bist im Grunde also schon fertig. Geb den Roman mindestens drei Testlesern, die offen und ehrlich kritisieren.

        Mit Amazon KDP oder so habe ich mich auch noch nicht beschäftigt.

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      • filmschrott April 28, 2014 um 7:11 pm

        War nur eben nicht die Grundintention. Ist schon interessant, wie sich so eine Geschichte verselbständigen kann, während man sie schreibt.

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      • Wortman April 28, 2014 um 7:14 pm

        *ohjaaa!* Das kenne ich gut. Meine Lieblingsstory hat sich von den Gegebenheiten und den Protagonisten auch in eine andere Richtung entwickelt, als ich es zuerst vorgesehen hatte.

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      • filmschrott April 29, 2014 um 10:51 pm

        Über was hast du denn geschrieben?

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      • Wortman April 30, 2014 um 5:07 am

        Eigentlich nur ein Hexer der wieder auftaucht und die Herrschaft über das Land übernehmen will. Inzwischen hat es u.a. Auswirkungen auf die entfernten Nachbarländer und der Hexer ist zu einem gefallenen Erzengel geworden.
        Es ist aber eine Fantasygeschichte geblieben.

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      • filmschrott April 30, 2014 um 8:44 am

        Klingt ganz interessant. Macht ja eigentlich auch Sinn, dass die Nachbarländer, zumindest indirekt, betroffen sind. Da habe ich irgendwie noch gar nicht drüber nachgedacht, bei meiner Geschichte. Und wieder was zu tun.

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      • Wortman April 30, 2014 um 10:15 am

        Zuerst habe ich die Nachbarländer auch völlig außer acht gelassen. Bis mir einfiel, dass es dort ebenso zu Veränderungen kommt. Wegfall des Handels, militärische Hilfe… oder andere Dinge. Bei der ganzen Ideenschieberei bin ich jetztendlich auf drei Geschichten gekommen. In zwei Nachbarländern rührt sich was, was direkt und indirekt mit der Hauptgeschichte zu tun hat.

        Wenn ich die Zeit und Muße hätte, würden sozusagen drei Romane entstehen, deren roter Grundfaden zusammengehört.

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      • filmschrott April 30, 2014 um 3:49 pm

        Wäre doch mal ein Ziel, das man sich setzen könnte. Aber ein Roman ist ja schon genug Arbeit, als dass man sich da direkt drei aufhalsen sollte.

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      • Wortman April 30, 2014 um 6:23 pm

        Einer reicht schon 😉

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      • filmschrott April 30, 2014 um 6:24 pm

        Ich denke auch. Eins nach dem anderen.

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      • Wortman April 30, 2014 um 6:25 pm

        Sollte es mal was werden, braucht man ja Fortsetzungen 😉

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      • filmschrott April 30, 2014 um 6:38 pm

        Wäre der erste Schritt ja schon getan. Bei mir ist es so, dass ich in meiner Geschichte ein paar Storys und Charaktere nur kurz anschneide, aus denen ich dann später noch was machen will. So halte ich mir alle Möglichkeiten offen.

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      • Wortman April 30, 2014 um 7:34 pm

        Das ist eine sehr gute Ausgangslage. So kann man später immer noch festlegen, ob ein Charakter wieder auftaucht oder einfach weg bleibt.

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  3. Jan April 28, 2014 um 9:43 am

    Na, 1 und 2 passt ja wie die Faust aufs Auge!
    Und bloß nicht so negativ an die Sache mit dem Drehbuch denken – die deutsche Filmindustrie hat abseits der Schweiger/Schweighöfer Komödien wirklich noch mehr zu bieten, in den letzten Jahren haben junge Regisseure eine Art von Independent-Szene in Deutschland aufgebaut, die mit frischen Ideen und viel Leichtigkeit daherkommen. Also, nicht verzagen 😉

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  4. diefilmguckerin April 28, 2014 um 4:12 pm

    Aber Bruce Willis ist doch immernoch dufte. Und er spielt ja nicht nur in blöden Filmen mit…

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    • filmschrott April 28, 2014 um 5:42 pm

      Nein, das nicht, aber es kommt mir so vor, als ob der Mann keine Drehbücher mehr liest, sondern einfach jede Rolle annimmt, die ihm angeboten wird. Das artet langsam aus. Ich nenne es mal das Samuel L. Jackson-Syndrom. Der spielt ja auch einfach jeden Quark. Da kommt dann eben auch viel Schrott bei rum. Das war bei Willis aber eben auch mal anders.

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  5. bullion April 28, 2014 um 6:01 pm

    Auch ein angehender Schreiberling. Echt faszinierend, wie viele davon es in dieser Runde gibt! Mein Wunsch zielt in eine ganz ähnliche Richtung 🙂

    Viel Erfolg und halte uns mal auf dem Laufenden, ich bin gespannt!

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    • filmschrott April 28, 2014 um 6:24 pm

      Wenn sich abzeichnet, dass ich in die Endphase gerate, hau ich hier vielleicht mal ne Leseprobe raus. Kann aber noch dauern, denn ich habe irgendwie das Problem, dass mir nach ein paar Tagen, das zuvor Geschriebene selber nicht mehr so richtig gefällt, und ich anfange an allem rumzuwerkeln. Deshalb schreib ich jetzt auch schon seit Jahren an dem Ding.

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      • bullion April 28, 2014 um 6:25 pm

        Das mit dem „Rumwerkeln“ kenne ich nur zu gut. Ist wohl aber auch ganz normal. Texte sind ja immer ein Prozess, zumal wenn man immer nur alleine drüber sitzt, macht es das nicht einfacher… 😉

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  6. Intergalactic Ape-Man April 28, 2014 um 11:41 pm

    Ist es denn gut oder schlecht Filme nicht mehr blind zu gucken? Wenn ich mich an die frühere Unvoreingenommenheit in der Videothek zurückerinner, so war das ja eigentlich immer spannend, nicht zu wissen, was man da bekommt. Und es gab nicht nur Überraschungen, sondern man hat Dinge auch einfach toll gefunden, weil sie einem nicht mies gemacht worden sind. Mit dem Internet habe ich ganz oft erlebt, daß ich auf eine Fanboymeinung zu echtem Schrott reingefallen bin und andererseits Filme viel zu lange nicht abfeiern konnte, weil sie zu schlecht weggekommen sind. Deshalb bin ich vorsichtig geworden, was das angeht.

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    • filmschrott April 29, 2014 um 9:44 am

      Stimme ich zu. Das Problem ist bei sowas natürlich auch, dass die erwartungshaltung oft ziemlich hochgeschraubt wird, wenn ein Film von allen Seiten in den Himmel gelobt wird, und man nicht mehr unvoreingenommen da ran geht. Kann schon mal zu Enttäuschungen führen. Insgesamt versuche ich auch mittlerweile, zu verhindern, mich vorher zu sehr zu informieren. Ist einfach besser, wenn man nicht wirklich weiß, was einen erwartet. Aber wenn man viel im Netz unterwegs ist, lässt sich das manchmal auch einfach nicht verhindern.
      Gibt aber auch Gegenbeispiele: Einen Gravity hätte ich mir ohne die guten Kritiken unter Umständen nie angeguckt, denn eine Sandra Bullock alleine im Weltall brauch ich eigentlich nicht unbedingt. Habe es aber nicht bereut, mir das Teil dann zugelegt zu haben.

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  7. Movie Knight April 29, 2014 um 7:20 am

    Bei Bruce Willis würde ich so nicht zustimmen. Ich glaube ja eher, dass er mittlerweile soviel Cash für große Filme kassiert hat, dass er sich jetzt einfach zurücklehnen kann und Filme drehen kann, die ihm pesönlich einfach nur Spaß machen. In einer Doku über ihn (die lief auf Vox während der Oscar Woche) wurde sehr auf die Tatsache eingegangen wie viel Spaß er am Schauspielern hat.

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  8. Wortman April 30, 2014 um 7:47 pm

    Übrigens: Eine grobe Richtung der Geschichte findet man hier:
    http://brickfantasy.wordpress.com/2011/10/20/freiheit-und-tod-1/

    Ich baue mir meine Ideen gerne 😉

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  9. singendelehrerin April 30, 2014 um 10:24 pm

    Die Mischung für deinen Roman, filmschrott, klingt ja schon mal gut! Ich bin ja zur Zeit mal wieder beim „Anhalter“ gelandet (oops, da fällt mir ein, dass ich dringend noch die nächste Folge bei BBC Radio 4 Extra anhören muss; ah, zum Glück noch drei Tage „on demand“) und stelle wieder fest, wie sehr ich Douglas Adams‘ Humor liebe! Herr der Ringe mag ich ja auch, nur Terry Pratchett habe ich *shame on me* nie gelesen…

    Bin gespannt, ob wir mal was von dir zu lesen bekommen! 😉

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    • filmschrott Mai 1, 2014 um 3:21 pm

      Pratchett solltest du unbedingt mal lesen. Sehr intelligenter Humor, meistens mit einer Prise Sozialkritik versehen und dazu ein ganzer Haufen eigenartiger Charaktere. Vor allem die Rincewind/Zauberer Geschichten stehen bei mir ganz weit oben.

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