Filmschrott

Schlechte Filme von Mainstream bis Trash. Die Lücke ist kleiner als man denkt.

Media Monday #147

Nix zu tun an Ostern. Da kann man ja mal beim Media Monday mitmachen.

 

1. Hollywood ergeht sich immer noch fleißig an Reboots, Remakes, Fortsetzungen etc. und schießt sich damit oft ins eigene Knie. Der letzte originäre, überzeugende, für sich allein stehende Film, den ich gesehen habe ist wohl Gravity gewesen, den ich einfach sehr gut inszeniert fand.

 

2. Wir alle wurden schon einmal fies gespoilert. Bei ______ allerdings hat es mich richtig gestört, weil______ . Hm, nach längerer Überlegung, ist mit immer noch kein Fall eingefallen, bei dem ich wirklich gespoilert wurde. Habe da scheinbar einfach Glück.

 

3. Am 23. April ist wieder Welttag des Buches. Wie steht ihr zu solchen Aktionstagen? Ist sicherlich keine schlechte Sache, aber an mir rauscht sowas immer völlig vorbei.

 

4. Selten hat mich ein/e Schauspieler/in mehr beeindruckt als James Franco in ihrer/seiner Rolle in 127 Hours , denn ihm gelingt es hier überzeugend, die Wandlung von einem lebenslustigen Typen, zu einem gebrochenen Mann darzustellen .

 

5. Manche Filme kann man sich ja immer wieder ansehen, nicht einmal unbedingt, weil sie so gut sind, sondern schlichtweg unterhaltsam. Wie zum Beispiel Stirb Langsam 4.0, der vielleicht mit der Action etwas übertreibt, aber trotzdem durch lockere Einzeiler zu unterhalten weiß .

 

6. Hemingways Der alte Mann und das Meer hätte ich besser nie gesehen/gelesen, denn das hat mich so gar nicht überzeugt, obwohl ich mir sicher war, dass Hemingways Werke ausnahmslos ganz große Literatur darstellen .

 

7. Zuletzt gesehen habe ich Barton Fink und das war ein ziemlich eigenartiger Streifen der Coens , weil ich irgendwie nicht genau weiß, was das Ganze jetzt eigentlich sollte .

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12 Antworten zu “Media Monday #147

  1. MMeXX April 21, 2014 um 11:10 am

    Zu 6. Hemingway: In welcher Hinsicht denn nicht überzeugt?

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    • filmschrott April 21, 2014 um 11:26 am

      Naja, ich fand es einfach irgendwie langweilig. Nicht, dass es schlecht geschrieben ist, aber die Geschichte hat mich einfach völlig kalt gelassen. Mich hat einfach nie wirklich interessiert, was aus dem alten Mann wird.
      Werde irgendwann noch mal nen anderen Hemingway ausprobieren. Mal sehen ob es nur an der Geschichte lag, oder ob seine Werke prinzipiell nix für mich sind.

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      • MMeXX April 21, 2014 um 11:43 am

        Wobei man langweilig hier nicht mit langatmig verwechseln sollte. Ich kann verstehen, dass man einen langen Atem braucht. Aber das macht die Geschichte ja aus, dass es eben ein so enorm eintöniger Vorgang ist und wie wenig Hoffnung da ist. Das Schicksal des Mannes ist für mich absolut herzzerreißend. Dieses „In die Fresse“, was Hemingway einem am Schluss reindrückt, dieses ungemein Depressive („Am Ende kommen Touristen.“) mag ich einfach sehr. Vielleicht als ein Dagegen zu der Vielzahl von Happy Ends oder weil ich es als realistischer empfinde, genau kann ich es auch nicht sagen.

        Ich habe zwar auch nur ein weiteres Werk von ihm gelesen (Farewell to Arms/In einem andern Land), dass aber gleich mein persönliches Lieblingsbuch ist.

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      • filmschrott April 21, 2014 um 11:52 am

        Auf der Ebene funktioniert die Geschichte natürlich sehr gut. Aber ich musste mich einfach viel zu oft zwingen, weiter zu lesen. Ich habe auch kein Actionfeuerwerk erwartet, aber mir passierte auf den ersten 100 Seiten einfach zu wenig, als das mich das jetzt wirklich begeistert hätte. Ist wohl einfach nicht meine Art von Buch.

        Aber ich werde ihm, wie gesagt, noch mal ne Chance geben demnächst.

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  2. Wortman April 21, 2014 um 3:48 pm

    Diese Tage des X oder Y rauschen meist auch nur blind an mir vorbei 😉

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  3. bullion April 21, 2014 um 5:49 pm

    „Barton Fink“ fand ich damals toll! Ein ziemlicher Mindfuck, doch ich hatte mir eingebildet ihn damals verstanden zu haben – zur Not funktioniert er aber auch als bittere Abrechnung mit Hollywood.

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    • filmschrott April 21, 2014 um 7:45 pm

      Ich fand den Film auch ziemlich gut, aber verstanden habe ich das alles nicht so richtig. Muss ich mir irgendwann noch mal geben. Meistens hilft es ja, solche Filme öfters zu gucken, um wirklich zu raffen, was da jetzt eigentlich abging. War auch bei 12 Monkeys oder Donnie Darko der Fall.

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  4. singendelehrerin April 21, 2014 um 6:23 pm

    James Franco in „127 Hours“ ist auch eine gute Wahl! Ooh, wenn mal eine Frage kommt, bei welcher Szene sich die Kinozuschauer am meisten in ihren Sitzen gewunden haben, dann ist dieser Film ein heißer Anwärter!

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  5. mwj April 21, 2014 um 8:23 pm

    Ich bin für einen Tag der „vergessenen“ guten Bücher.

    http://mwj2.wordpress.com/2014/04/21/media-monday-147/

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  6. katrindoerksen April 21, 2014 um 9:25 pm

    Oh, was hat dich denn am Hemingway gestört? Der steht bei mir nämlich auch schon seit Langem auf der Lesen-Liste.

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